50-kW- und 100-kW-Gleichstrom-Schnellladestation für öffentliche Ladenetze
Der globale Wandel hin zur Elektromobilität ist keine ferne Vision mehr, sondern eine sich rasant entwickelnde Realität. Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) ist die Nachfrage nach einer robusten, zuverlässigen und zugänglichen Ladeinfrastruktur so hoch wie nie zuvor. Für Betreiber öffentlicher Ladenetze, Stadtplaner und Gewerbeimmobilienbesitzer ist die Wahl der richtigen Ladehardware eine entscheidende Frage, die über die langfristige Rentabilität ihrer Infrastrukturinvestitionen entscheidet. Wir bei MIDA Power wissen, dass die Grundlage eines erfolgreichen öffentlichen Ladenetzes in der optimalen Balance zwischen Ladegeschwindigkeit, Kosteneffizienz und Netzstabilität liegt. Deshalb haben sich unsere 50-kW- und 100-kW-DC-Schnellladestationen als ideale Lösung für den Einsatz in urbanen und stadtnahen Bereichen erwiesen. Diese Ladestationen liefern die notwendige Leistung, um die Ladezeiten im Vergleich zum AC-Laden deutlich zu verkürzen und gleichzeitig die Belastung des Stromnetzes und die Investitionskosten für den Betreiber zu minimieren.
Markt- und Politikkontext: Der strategische Wandel hin zum städtischen Gleichstrom-Schnellladen
Die Landschaft der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge befindet sich im Umbruch. In der Anfangsphase des E-Auto-Marktes war die Zweiteilung klar: langsames Laden mit Wechselstrom für Haushalte und Arbeitsplätze und ultraschnelles Laden mit Gleichstrom für Autobahnabschnitte. Mit steigenden Batteriekapazitäten und dem Umstieg von mehr Mietern (die keine eigene Lademöglichkeit haben) auf Elektrofahrzeuge ist der Bedarf an „Zwischenladestationen“ im urbanen Raum jedoch sprunghaft angestiegen. Hier spielen 50-kW- und 100-kW-Ladestationen eine entscheidende Rolle. Sie eignen sich ideal für Parkplätze von Einzelhandelsgeschäften, Supermärkten, Gastronomiebetrieben und öffentliche Halteflächen, wo Nutzer typischerweise 30 bis 90 Minuten laden.
Aus politischer Sicht fördern Regierungen weltweit den Ausbau dieser DC-Schnellladestationen mittlerer Leistung. In Europa schreibt die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) eine Mindestabdeckung und Mindestleistung entlang von Hauptverkehrsstraßen und in Ballungszentren vor. In den USA konzentriert sich das National Electric Vehicle Infrastructure (NEVI) Formula Program zwar auf Schnellladestationen mit über 150 kW für Autobahnen, erkennt aber auch die Bedeutung von 50-kW- und 100-kW-Ladestationen für gemeinschaftliche Ladeinitiativen an. In China zielt der Plan „Neue Infrastruktur“ explizit auf den Ausbau öffentlicher Ladenetze ab, um die große Anzahl an Elektrofahrzeugen im Inland zu unterstützen. MIDA Power hat seine 50-kW- und 100-kW-Plattformen strategisch so konzipiert, dass sie diesen vielfältigen internationalen Anforderungen gerecht werden und unseren Kunden ermöglichen, lokale Fördermittel zu nutzen und die sich ständig weiterentwickelnden Netzanschlussbedingungen einzuhalten.
Produkttechnischer Überblick: Ingenieurtechnische Exzellenz für höchste Zuverlässigkeit
Im Zentrum jedes MIDA Power DC-Schnellladegeräts steht das Bekenntnis zu technischer Überlegenheit. Unsere 50-kW- und 100-kW-Ladestationen basieren auf einer modularen Architektur und nutzen unsere firmeneigenen, hocheffizienten Leistungsmodule.
Hochentwickelte Leistungsmodule und ein Wirkungsgrad von über 95 %
Die Effizienz eines DC-Ladegeräts ist nicht nur eine Marketingkennzahl, sondern beeinflusst direkt die Betriebskosten und das Wärmemanagement. Die Ladegeräte von MIDA Power nutzen 30-kW- oder 40-kW-Leistungsmodule mit modernster Leistungselektronik. Durch den Einsatz fortschrittlicher Schaltnetzteile und hochwertiger Komponenten erreichen wir einen Wirkungsgrad von über 95 %. Das bedeutet weniger Energieverlust durch Wärme, wodurch die Kühllast des Systems sinkt und mehr Strom aus dem Netz tatsächlich die Fahrzeugbatterie erreicht. Für einen Netzbetreiber bedeuten 2 % oder 3 % Effizienzvorteil gegenüber Wettbewerbern über die gesamte Lebensdauer der Ladestation Energieeinsparungen in Höhe von Tausenden von Euro.
Breiter Spannungsbereich: 200 V bis 1000 V
Der Markt für Elektrofahrzeuge ist derzeit in 400-V-Architekturen (die in den meisten gängigen Elektrofahrzeugen heute zu finden sind) und 800-V-Architekturen (die in Premiummodellen und Plattformen der nächsten Generation zum Einsatz kommen) unterteilt. Die 50-kW- und 100-kW-Ladegeräte von MIDA Power sind zukunftssicher konzipiert und bieten einen breiten Ausgangsspannungsbereich von 200 V bis 1000 V. Dadurch können die Ladestationen sowohl aktuelle 400-V-Fahrzeuge mit voller Geschwindigkeit laden als auch die zunehmend verbreiteten 800-V-Fahrzeuge unterstützen. Diese Flexibilität gewährleistet, dass die Ladestation auch im nächsten Jahrzehnt der Elektromobilitätsentwicklung relevant bleibt.
Steckverbinder und Standards
Um ein breites Publikum zu bedienen, sind diese Ladestationen in der Regel mit zwei Anschlüssen ausgestattet. Wir bieten Konfigurationen an, die die Standards CCS1 (Nordamerika), CCS2 (Europa und international), CHAdeMO und GBT unterstützen. Insbesondere unsere 100-kW-Einheit ist häufig mit zwei CCS2-Ladesäulen ausgestattet, wodurch zwei Fahrzeuge gleichzeitig durch intelligente Leistungsverteilung geladen werden können. Diese dynamische Lastverteilung stellt sicher, dass auch bei maximaler Ladeleistung eines Fahrzeugs das zweite Fahrzeug weiterhin geladen werden kann, wodurch die Auslastung der Station maximiert wird.
Wärmemanagement und Umweltschutz
Öffentliche Ladestationen sind rund um die Uhr den Witterungseinflüssen ausgesetzt. MIDA Power nutzt ein Umluftkühlsystem mit intelligenter Lüfterdrehzahlregelung zur Regulierung der Innentemperaturen. Die Luftein- und -auslässe sind sorgfältig mit Staubfiltern und Feuchtigkeitssperren ausgestattet und erreichen die Schutzart IP54 oder höher. Dies schützt die empfindliche Leistungselektronik im Inneren vor Regen, Schnee, Staub und salzhaltiger Küstenluft. Darüber hinaus bestehen die Gehäuse aus verzinktem Stahl mit einer hochbeständigen Pulverbeschichtung für den Außenbereich, die langfristigen Schutz vor Korrosion und UV-Strahlung gewährleistet.
Designphilosophie für Schränke und Trennwände
Für den Leistungsbereich von 50 kW und 100 kW bietet MIDA Power sowohl integrierte „All-in-One“-Schränke als auch „Split“-Architekturen an. Der integrierte Schrank ist aufgrund seiner kompakten Bauweise und der einfachen Installation besonders für öffentliche Netze geeignet. Alle Komponenten – von den Leistungswandlermodulen und der Steuerelektronik bis hin zur Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) und dem Kabelmanagement – sind in einem einzigen Gerät untergebracht. Dies reduziert den Aufwand für die Standortvorbereitung und verkürzt die Installationszeit.
Normen und Zertifizierungen: Ein globaler Pass für Qualität
In der Leistungselektronikbranche ist die Einhaltung von Normen unerlässlich. Die Ladegeräte von MIDA Power werden so konstruiert, dass sie die strengsten internationalen Standards erfüllen und Betreibern und Investoren somit Sicherheit bieten.
- Zertifizierungen:Unsere 50-kW-/100-kW-Geräte sind CE-zertifiziert für den europäischen Markt und erfüllen die UL/ETL-Anforderungen für Nordamerika. Wir verfügen außerdem über TÜV-Zertifizierungen, die in der Branche als Maßstab für Qualität und Sicherheit gelten.
- OCPP 1.6J und 2.0.1:Die nahtlose Integration mit Ladestationsmanagementsystemen (CSMS) wird über das Open Charge Point Protocol (OCPP) erreicht. Wir unterstützen die weit verbreitete Version 1.6J und sind vollständig kompatibel mit dem neueren Standard 2.0.1, der verbesserte Sicherheit, optimierte Diagnosefunktionen und Unterstützung für fortschrittliche intelligente Ladefunktionen bietet.
- ISO 15118 (Stecker & Ladegerät):Für ein optimales Nutzererlebnis unterstützen unsere Ladegeräte ISO 15118 und ermöglichen so die „Plug & Charge“-Funktion. Dadurch kann sich das Fahrzeug automatisch am Ladegerät authentifizieren und eine Ladesitzung starten – ganz ohne RFID-Karte oder mobile App.
- Sicherheitsmerkmale:Jede Einheit verfügt über umfassende Schutzmechanismen, darunter Überspannungs-, Unterspannungs-, Überstrom-, Kurzschluss-, Ableitstrom- (RCD), Erdschluss- und Not-Aus-Funktion.
Anwendungsszenarien: Wo die 50-kW-/100-kW-Einheiten ihre Stärken ausspielen
- Einzelhandel und Einkaufszentren:Dies sind die wichtigsten Orte für das „Laden unterwegs“. Ein 50-kW-Ladegerät kann während eines typischen einstündigen Einkaufsbummels die Reichweite um etwa 100 bis 150 Meilen erhöhen und ist daher für Kunden sehr attraktiv.
- Städtische Parkplätze und Straßenränder:Für Städte, die Einwohner ohne private Zufahrt unterstützen möchten, bieten 100-kW-Einheiten in öffentlichen Parkhäusern eine schnelle Ladelösung, die den Komfort einer herkömmlichen Tankstelle nachahmt.
- Flottendepots für leichte Nutzfahrzeuge:Lieferwagen und Servicefahrzeuge, die zu einem Stützpunkt zurückkehren, können 50-kW-Ladegeräte für nächtliches „Aufladen“ oder für kurze Ladespitzen am Mittag nutzen, um einen kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten.
- Gastgewerbe und Tourismus:Hotels und Resorts können sich durch das Angebot von DC-Schnellladung von der Konkurrenz abheben und so der wachsenden Zahl von Reisenden mit Elektrofahrzeugen gerecht werden, die vor der Weiterreise zu ihrem nächsten Ziel eine zuverlässige Ladung benötigen.
Fallstudie: Stärkung eines europäischen kommunalen Ladeinfrastrukturnetzes
Ende 2024 schloss eine große Metropolregion in Mitteleuropa eine Partnerschaft mit einem lokalen Energieversorger, um ein Netz von 50 DC-Schnellladestationen auf öffentlichen Plätzen und Verkehrsknotenpunkten der Stadt zu errichten. Die Herausforderung bestand darin, schnelles Laden zu ermöglichen, ohne das lokale Niederspannungsnetz massiv ausbauen zu müssen. Nach einem strengen Ausschreibungsverfahren wurden die 100-kW-DC-Ladegeräte von MIDA Power aufgrund ihrer kompakten Bauweise und ihrer hervorragenden Leistungsfähigkeit im Bereich der Ladestromverteilung ausgewählt.
Dank der integrierten Bauweise der MIDA-Verteilerkästen konnte die Installation in Rekordzeit abgeschlossen werden. Jede Station war mit zwei CCS2-Anschlüssen und integrierten Zahlungsterminals ausgestattet. Innerhalb der ersten sechs Betriebsmonate erreichte das Netzwerk eine Verfügbarkeit von 99,8 %. Durch den intelligenten Lastausgleich konnte die Stadt doppelt so viele Fahrzeuge wie mit einer herkömmlichen Feststromversorgung bedienen und so die Rentabilität für den Energieversorger deutlich steigern. Fahrer lobten die intuitive Touchscreen-Oberfläche und die Zuverlässigkeit der „Plug & Charge“-Funktion, die mit verschiedenen Elektrofahrzeugmarken – von Volkswagen bis Tesla – einwandfrei funktionierte.
Expertenkommentar: Erkenntnisse der technischen Leitung von MIDA
„Das Segment der 50-kW- und 100-kW-Ladegeräte wird im Wettlauf um ultraschnelle Ladezeiten oft vernachlässigt, ist aber tatsächlich die wichtigste Komponente des Ladeökosystems“, so Herr Zhang, Technischer Direktor bei MIDA Power. „Die meisten städtischen Stromnetzanschlüsse können 350-kW-Ladegeräte ohne extrem kostspielige Transformator-Upgrades nicht ohne Weiteres unterstützen. Indem wir uns auf hocheffiziente 50-kW- und 100-kW-Lösungen konzentrieren, ermöglichen wir unseren Kunden, mit demselben Kapitaleinsatz mehr Ladestationen an mehr Standorten zu installieren. Unser Ziel ist es, DC-Schnellladen so selbstverständlich zu machen wie einen normalen Parkplatz. Dies erreichen wir durch die Optimierung der thermischen Leistung des Leistungsmoduls, die entscheidend für die Langlebigkeit im 24/7-Betrieb im öffentlichen Raum ist.“
Zukunftsaussichten & Skalierbarkeit: Aufbau für die nächste Milliarde Kilometer Elektrofahrzeuge
Mit der ständigen Verbesserung der Batterietechnologie und den steigenden Ladegeschwindigkeiten wird sich die Rolle der 50-kW-/100-kW-Ladegeräte weiterentwickeln, sie bleibt aber grundlegend. Wir gehen davon aus, dass diese Geräte zum Standard für das Laden in urbanen Verkehrsknotenpunkten werden, wo sie mit Batteriespeichersystemen (BESS) kombiniert werden, um die Belastung des Stromnetzes zu reduzieren. MIDA Power entwickelt bereits Module der nächsten Generation, die die Grenzen der Leistungsdichte weiter verschieben und es ermöglichen, noch mehr Leistung in demselben kleinen Gehäuse unterzubringen.
Unser Engagement für herausragende Software bedeutet zudem, dass unsere Hardware für das Zeitalter von Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Everything (V2X) bestens gerüstet ist. Während der Fokus aktuell auf unidirektionalem Laden liegt, sind unsere Steuerplatinen für bidirektionalen Stromfluss ausgelegt. So ist sichergestellt, dass ein heute erworbenes MIDA-Ladegerät auch im intelligenten Stromnetz von morgen eine wertvolle Ressource darstellt.
Aufruf zum Handeln: Werden Sie Partner von MIDA Power
Planen Sie den Aufbau oder die Erweiterung Ihres öffentlichen Ladenetzes? Geben Sie sich nicht mit Hardware zufrieden, die Ihr Potenzial einschränkt. Entscheiden Sie sich für die 50-kW- und 100-kW-DC-Schnellladestationen von MIDA Power – für optimale Leistung, Zuverlässigkeit und zukunftssichere Technik. Unser globales Team unterstützt Sie gerne bei der Standortanalyse, der technischen Integration und dem Kundendienst. Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute für ein umfassendes technisches Angebot und werden Sie Teil der Vorreiter der Elektromobilität. Besuchen Sie unsere Website unter www.midapower.com oder kontaktieren Sie unser Vertriebsteam direkt, um zu erfahren, wie wir Ihren Fortschritt voranbringen können.
Detaillierte Politikanalyse: Globale Anreize für den Einsatz von 50-kW-/100-kW-Anlagen
Die strategische Bedeutung von 50-kW- und 100-kW-Ladestationen kann im Hinblick auf die globale Klimapolitik nicht hoch genug eingeschätzt werden. In der Europäischen Union hat das Gesetzespaket „Fit für 55“ die Weichen für eine drastische Reduzierung der Verkehrsemissionen gestellt. Die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) zielt insbesondere auf die Verfügbarkeit von Gleichstrom-Schnellladestationen ab. Bis 2025 müssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass öffentlich zugängliche Ladestationen in regelmäßigen Abständen zur Verfügung stehen. In städtischen Gebieten liegt der Fokus auf „sekundären Netzen“, die lokale Gewerbebetriebe und Wohngebiete versorgen. Die 50-kW- und 100-kW-Ladeeinheiten von MIDA Power sind als „Nachbarschaftsanker“ für diese Netze konzipiert. In Frankreich bietet das Programm „Advenir“ erhebliche finanzielle Unterstützung für die Installation von Ladestationen und deckt oft bis zu 40 % der Ausrüstungs- und Installationskosten für öffentlich zugängliche Gleichstrom-Ladegeräte unter 100 kW ab. Ähnliche Programme in Deutschland, wie beispielsweise „Ladeinfrastruktur vor Ort“, richten sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Installation von 50-kW-Ladeeinheiten auf ihren Kundenparkplätzen.
In Nordamerika ist die Situation ähnlich dynamisch. Während sich das NEVI-Programm auf das Segment mit Ladeleistungen ab 150 kW entlang von Autobahnkorridoren konzentriert, bieten viele Programme auf Landesebene, wie beispielsweise CALeVIP in Kalifornien, erhebliche Fördergelder für DC-Schnellladestationen im Bereich von 50 kW bis 100 kW, insbesondere in benachteiligten Gebieten und Mehrfamilienhaussiedlungen. Der Inflation Reduction Act (IRA) sieht zudem Steuergutschriften vor, die für diese Infrastrukturinvestitionen genutzt werden können. MIDA Power arbeitet eng mit seinen nordamerikanischen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass seine Hardware die Anforderungen von „Build America, Buy America“ (BABA) erfüllt, wo immer dies zutrifft. So können unsere Kunden diese Fördermittel optimal nutzen.
In China hat sich der politische Fokus von reiner Quantität hin zu „hochwertiger Entwicklung“ verlagert. Der 14. Fünfjahresplan betont den Aufbau eines „intelligenten, einheitlichen und effizienten“ Ladenetzes. Die 50-kW- und 100-kW-Ladeeinheiten stehen im Mittelpunkt der Elektrifizierungsinitiative „Village-to-Dorf“. Sie liefern die notwendige Energie für elektrische Landwirtschaftsfahrzeuge und den regionalen Verkehr, ohne die lokalen ländlichen Stromnetze zu überlasten. Der Erfolg von MIDA Power in diesen Regionen beweist die Robustheit und Anpassungsfähigkeit unserer 50-kW- und 100-kW-Plattformen.
Technische Granularität: Die Wissenschaft der hocheffizienten Leistungsumwandlung
Um zu verstehen, warum der Wirkungsgrad von über 95 % bei MIDA Power einen Durchbruch darstellt, muss man sich die interne Architektur unserer Leistungsmodule ansehen. Herkömmliche DC-Ladegeräte basieren häufig auf Standard-IGBT-Technologie (Insulated Gate Bipolar Transistor). Diese Komponenten sind zwar zuverlässig, weisen aber systembedingte Schaltverluste auf, die sich in Wärme äußern. Die neueste Generation der 30-kW- und 40-kW-Module von MIDA Power verwendet Siliziumkarbid-MOSFETs (SiC). Die SiC-Technologie ermöglicht höhere Schaltfrequenzen bei deutlich geringeren Verlusten. Dies wirkt sich positiv auf das gesamte Design aus:
- Kleinere magnetische Bauteile:Höhere Frequenzen ermöglichen den Einsatz kleinerer Induktoren und Transformatoren, wodurch Gewicht und Größe des Leistungsmoduls reduziert werden.
- Verbessertes Wärmeprofil:Da weniger Wärme erzeugt wird, können die Lüfter mit niedrigeren Drehzahlen laufen, was ihre Lebensdauer verlängert und das akustische Profil der Station verringert – ein entscheidender Faktor für städtische Installationen.
- Stromqualität:Unsere Module verfügen über fortschrittliche aktive Leistungsfaktorkorrektur (APFC). Wir erreichen einen Leistungsfaktor (PF) von ≥ 0,99 und einen Klirrfaktor (THD) von ≤ 5 % bei Volllast. Dadurch wird sichergestellt, dass das Ladegerät das lokale Stromnetz nicht mit elektrischen Störungen belastet, die andere empfindliche Geräte in Gewerbegebäuden oder Krankenhäusern beeinträchtigen könnten.
Materialwissenschaft in Steckverbindern und Kabeln
Die Langlebigkeit der Ladepistole ist oft die Schwachstelle öffentlicher Ladestationen. MIDA Power verwendet für das Steckergehäuse hochwertige thermoplastische Materialien mit IK10-Schlagfestigkeit. Die internen Pins bestehen aus einer hochleitfähigen Kupferlegierung mit einer dicken Silberbeschichtung (mindestens 5 Mikrometer). Diese Beschichtung ist entscheidend für einen niedrigen Kontaktwiderstand über Tausende von Ladezyklen. Geringer Widerstand bedeutet weniger Wärmeentwicklung an der Schnittstelle zwischen Stecker und Fahrzeug. Dadurch wird verhindert, dass das Fahrzeug die Ladeleistung reduziert, um den Ladeeingang zu schützen. Unsere Kabel sind mit hochflexiblen TPE-Mänteln (thermoplastischem Elastomer) ausgestattet, die selbst bei -30 °C biegsam bleiben. So können Anwender die 100-kW-Kabel auch mitten im kanadischen oder nordischen Winter problemlos handhaben.
Umfassende Wartungs- und Langlebigkeitsstrategie
Eine öffentliche Ladestation ist eine Anlage mit einer erwarteten Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. MIDA Power hat die 50-kW-/100-kW-Serie auf einfache Wartung ausgelegt, was der Schlüssel zur Minimierung der Gesamtbetriebskosten (TCO) ist.
- Prädiktive Diagnostik:Jedes MIDA-Ladegerät ist mit internen Sensoren ausgestattet, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Spannung und Stromstärke an mehreren Stellen überwachen. Dank unserer OCPP 1.6J/2.0.1-Integration werden diese Daten in die Cloud des Betreibers übertragen. Unser KI-gestütztes Backend erkennt Frühwarnzeichen – wie beispielsweise einen leichten Temperaturanstieg eines Leistungsmoduls im Verhältnis zur Last – und löst eine Wartungswarnung aus, bevor es zu einem Ausfall der Komponente kommt.
- Modularer Ersatz:Im seltenen Fall eines Ausfalls des Leistungsmoduls ermöglicht die Konstruktion einen schnellen Austausch im laufenden Betrieb. Ein Techniker kann ein Modul in weniger als 15 Minuten austauschen und so sicherstellen, dass die Station mit minimalen Ausfallzeiten wieder voll einsatzfähig ist.
- Remote-Firmware-Updates (OTA):Wir veröffentlichen regelmäßig Firmware-Updates, die die Ladekurven für neue Elektrofahrzeugmodelle optimieren und die Kommunikationsstabilität verbessern. Diese Updates werden drahtlos (OTA) bereitgestellt, wodurch teure Vor-Ort-Besuche entfallen.
- Umweltschutzmaßnahmen:Unsere IP54/IP55-Gehäuse sind zwar äußerst widerstandsfähig, wir empfehlen jedoch eine einfache jährliche Überprüfung, die die Reinigung der Filter und die Inspektion der Kabel umfasst. Die Filterfächer unserer Gehäuse sind werkzeuglos zugänglich, um dies zu erleichtern.
Benutzererfahrung (UX) und Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI)
Damit ein öffentliches Netzwerk erfolgreich sein kann, muss es für alle einfach zu bedienen sein, von technikaffinen Early Adopters bis hin zu Fahranfängern von Elektrofahrzeugen.
- Touchscreen mit hoher Helligkeit:Unsere Stationen verfügen über einen 7- bis 10-Zoll-Touchscreen, der auch bei Sonnenlicht gut lesbar ist. Die Benutzeroberfläche zeichnet sich durch hohen Kontrast und große Tasten aus, um die Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung zu gewährleisten.
- Mehrsprachige Unterstützung:Die Software unterstützt über 20 Sprachen und ist damit ideal für touristische Destinationen und internationale Drehkreuze.
- Zahlungsflexibilität:Wir bieten integrierte Unterstützung für RFID-Karten, mobile Apps (via QR-Code) und physische Kreditkartenterminals (Nayax, Ingenico usw.). Dies gewährleistet die Einhaltung verschiedener lokaler Vorschriften, die „ad-hoc“-Zahlungsmethoden erfordern.
- Barrierefreiheit (ADA-Konformität):Für den nordamerikanischen Markt gewährleisten unsere Sockelkonstruktionen, dass Bildschirm, Zahlungsterminal und Kabelgriffe innerhalb der vom Americans with Disabilities Act (ADA) vorgeschriebenen Höhenbereiche liegen.
Detaillierte Anwendungsszenarien: Mehr als die Grundlagen
Szenario A: Die Ladestation für Mehrfamilienhäuser
In Städten wie New York, London oder Shanghai leben viele Besitzer von Elektrofahrzeugen in Hochhäusern ohne festen Parkplatz. Die 100-kW-Ladeeinheiten von MIDA Power, die in nahegelegenen öffentlichen oder gewerblichen Parkhäusern installiert sind, dienen als Schnellladestationen. Anwohner können vorfahren, den Ladevorgang in 30 Minuten starten, während sie einkaufen, und so genügend Reichweite für eine Woche Pendeln gewinnen. Dieses zentrale Lademodell ist deutlich platzsparender als die Installation hunderter langsamer Wechselstrom-Ladestationen.
Szenario B: Die Differenzierung im Gastgewerbe
Ein mittelgroßes Boutique-Hotel in malerischer Lage kann mit einer 50-kW-Gleichstromladestation Reisende anlocken. Während eine Wechselstromladestation eine Übernachtung erfordert, ermöglicht die 50-kW-Gleichstromladestation es Reisenden, im Hotelrestaurant zu essen und mit nahezu vollem Akku weiterzufahren. Dies steigert die Einnahmen der hoteleigenen Gastronomiebetriebe und bietet Reisenden gleichzeitig einen wichtigen Service.
Szenario C: Die städtische Nahverkehrsgebühr „Opportunitätskosten“.
In Kleinstädten und Vororten werden häufig elektrische Shuttlebusse für den Nahverkehr eingesetzt. Diese Busse haben tagsüber keine Zeit für lange Ladevorgänge an der Wechselstromanlage. Eine 100-kW-MIDA-Ladestation am zentralen Verkehrsknotenpunkt ermöglicht es dem Fahrer, am Ende jeder Fahrt 15 Minuten lang kurz aufzuladen („Splash-and-Go“). So kann der Bus seinen gesamten 12-Stunden-Fahrplan ohne eine große, schwere Batterie absolvieren.
Erweiterte Fallstudie: Das „Grüner Korridor“-Projekt in Südostasien
Im Jahr 2024 startete ein Konsortium von Energieunternehmen in Thailand und Malaysia das Projekt „Grüner Korridor“, um Bangkok und Kuala Lumpur mit einem zuverlässigen Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu verbinden. Das Projekt erforderte eine Kombination aus ultraschnellen und mittleren Schnellladestationen. MIDA Power lieferte 150 Einheiten des 100-kW-Gleichstrom-Schnellladegeräts für die Zwischenstationen.

Die Herausforderungen waren beträchtlich: hohe Luftfeuchtigkeit, tropische Regenstürme und eine große Vielfalt an Elektrofahrzeugmodellen chinesischer, europäischer und japanischer Hersteller. Die 100-kW-Einheiten von MIDA waren mit einer Kombination aus CCS2- und CHAdeMO-Anschlüssen ausgestattet. Unser Ingenieurteam arbeitete vor Ort, um das Wärmemanagement für die Umgebungstemperaturen von über 40 °C zu optimieren.
Nach einem Jahr Betrieb hat sich der „Grüne Korridor“ zu einem Vorbild für regionale Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge entwickelt. Die MIDA-Ladestationen erreichten eine Verfügbarkeit von 99,7 %. Dank des Dual-Connector-Designs kann das Netzwerk Fahrzeuge aller Art bedienen, vom beliebten Nissan Leaf (CHAdeMO) bis hin zu den neuesten Modellen von BYD und Tesla (CCS2). Der Erfolg des Projekts führte zu einer zweiten Phase, in der MIDA weitere 300 Ladestationen liefert, um das Netzwerk auf ländliche Provinzen auszuweiten.
Expertenkommentar zur Führungsebene: Die MIDA-Vision
„Wir glauben, dass die Zukunft der Energie dezentral und intelligent ist“, sagt Dr. Lee, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei MIDA Power. „Die 50-kW- und 100-kW-Einheiten sind die ‚Neuronen‘ dieses neuen Energiegehirns. Sie sind klein genug, um überall eingesetzt zu werden, aber leistungsstark genug, um einen echten Unterschied zu machen. Unser Fokus auf einen Wirkungsgrad von über 95 % ist nicht nur ein technisches Ziel, sondern eine moralische Verpflichtung zur Reduzierung von Energieverschwendung. Jede eingesparte Kilowattstunde muss nicht erzeugt werden. Mit Blick auf das Jahr 2030 integrieren wir unsere Ladegeräte mit lokalen Solaranlagen und Batteriespeichern und verwandeln so jeden Parkplatz in ein Mini-Kraftwerk. Das ist der ‚MIDA-Weg‘ – die Kombination aus chinesischer Fertigungsgeschwindigkeit und globaler Ingenieurskunst.“
Zukunftsaussichten: V2G, V2X und das intelligente Stromnetz
Die nächste Entwicklungsstufe für die 100-kW-Plattform ist der bidirektionale Stromfluss. MIDA Power erprobt derzeit die V2G-Technologie (Vehicle-to-Grid) mit mehreren europäischen Energieversorgern. Indem das Fahrzeug während der Spitzenzeiten Strom ins Netz zurückspeisen kann, wird die Ladestation zu einer Einnahmequelle für den Betreiber und gleichzeitig zu einem stabilisierenden Faktor für den Energieversorger. Unsere Hardware ist auf Komponentenebene bereits V2G-fähig; es bedarf lediglich eines Software-Updates und der behördlichen Genehmigung, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.
Darüber hinaus erforschen wir für diesen Leistungsbereich das kabellose Gleichstromladen, wodurch bei bestimmten Flottenanwendungen die Kabelverbindung vollständig entfallen würde. Obwohl sich die Entwicklung noch in einem frühen Stadium befindet, ermöglicht uns die modulare Architektur von MIDA, unsere Leistungswandlungstechnologie an diese neuen Übertragungsmethoden anzupassen, sobald diese ausgereifter sind.
Letzter Aufruf zum Handeln: Werden Sie Teil der MIDA-Familie
Der Umstieg auf Elektromobilität ist ein Lebensprojekt. Arbeiten Sie mit einem Unternehmen zusammen, das die Vision, die Technologie und die nötige Größe besitzt, um Sie zu unterstützen. Die 50-kW- und 100-kW-Gleichstrom-Schnellladestationen von MIDA Power sind die bewährte Lösung für öffentliche Ladenetze weltweit. Von der ersten Standortplanung bis zum jahrzehntelangen zuverlässigen Betrieb begleiten wir Sie auf jedem Schritt. Besuchen Sie noch heute www.midapower.com oder kontaktieren Sie unsere globale Zentrale in Xi'an, um einen technischen Beratungstermin zu vereinbaren. Gestalten wir gemeinsam die Zukunft.
Tabelle der technischen Daten: 50 kW / 100 kW DC-Schnellladegerät
| Besonderheit | 50-kW-Spezifikation | 100-kW-Spezifikation |
|---|---|---|
| Eingangsspannung | 3-phasig 400 VAC ±15 % | 3-phasig 400 VAC ±15 % |
| Eingangsfrequenz | 45 Hz – 65 Hz | 45 Hz – 65 Hz |
| Leistungsfaktor | ≥ 0,99 | ≥ 0,99 |
| THD (Strom) | ≤ 5 % bei Volllast | ≤ 5 % bei Volllast |
| Ausgangsspannungsbereich | 200 V – 1000 V DC | 200 V – 1000 V DC |
| Maximaler Ausgangsstrom | 125 A | 250 A (Einzeln) / 125 A (Doppelt) |
| Effizienz | ≥ 95 % (Spitzenwert) | ≥ 95 % (Spitzenwert) |
| Anschlussoptionen | CCS1, CCS2, CHAdeMO, GBT | Dual CCS2 / CCS1 / CHAdeMO |
| Kabellänge | 5 m (Standard) / 7 m (Optional) | 5 m (Standard) / 7 m (Optional) |
| Anzeige | 7-Zoll-Touchscreen, auch bei Sonnenlicht gut lesbar | 10-Zoll-Touchscreen, auch bei Sonnenlicht gut lesbar |
| Benutzerauthentifizierung | RFID, mobile App, Plug & Charge | RFID, mobile App, Plug & Charge |
| Zahlungsterminal | Integrierte Kreditkartenunterstützung | Integrierte Kreditkartenunterstützung |
| Kommunikation | Ethernet, WLAN, 4G/LTE | Ethernet, WLAN, 4G/LTE |
| Protokoll | OCPP 1.6J / 2.0.1 | OCPP 1.6J / 2.0.1 |
| Schutzart | IP54 / IP55 | IP54 / IP55 |
| Aufprallschutz | IK10 | IK10 |
| Betriebstemperatur | -30 °C bis +55 °C | -30 °C bis +55 °C |
| Kühlung | Umluftventilator (intelligenter Ventilator) | Umluftventilator (intelligenter Ventilator) |
| Abmessungen (BxTxH) | 700 x 600 x 1700 mm | 800 x 700 x 1800 mm |
| Gewicht | ca. 250 kg | ca. 350 kg |
Cybersicherheit: Schutz der Integrität des Ladenetzwerks
Im Zeitalter zunehmender Cyberbedrohungen hat die Sicherheit der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge für Betreiber und Regierungen gleichermaßen höchste Priorität. Eine Ladestation ist nicht nur ein Gerät zur Stromlieferung; sie ist ein vernetzter Computer, der sensible Finanzdaten verarbeitet und direkt mit dem Stromnetz interagiert. MIDA Power verfolgt bei seinen 50-kW- und 100-kW-Plattformen einen „Security by Design“-Ansatz.
OCPP-Sicherheitsprofile
Unsere Ladegeräte unterstützen alle OCPP-Sicherheitsprofile (1, 2 und 3). Dazu gehören:
- TLS-Verschlüsselung:Die gesamte Kommunikation zwischen dem Ladegerät und dem zentralen Managementsystem wird mittels Transport Layer Security (TLS 1.2 oder 1.3) verschlüsselt, um „Man-in-the-Middle“-Angriffe und das Abhören von Daten zu verhindern.
- Zertifikatsbasierte Authentifizierung:Wir verwenden X.509-Digitalzertifikate, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Ladegeräte eine Verbindung zum Backend des Betreibers herstellen können.
- Sichere Protokollierung und Überwachung:Der interne Controller führt ein manipulationssicheres Protokoll aller sicherheitsrelevanten Ereignisse, das vom Bediener aus der Ferne überprüft werden kann.
Physische Sicherheit
Neben digitalen Bedrohungen schützen wir auch vor physischen Manipulationen. Die Ladeschränke verfügen über verstärkte Verriegelungsmechanismen und interne Neigungs-/Vibrationssensoren, die den Bediener sofort alarmieren, wenn die Station manipuliert oder von einem Fahrzeug angefahren wird. Die interne Elektronik ist in separate Bereiche unterteilt, sodass die zentralen Stromversorgungs- und Kommunikationssysteme auch bei Zugriff auf einen Bereich geschützt bleiben.
Das globale MIDA-Support-Ökosystem: Mehr als nur die Hardware
Mit dem Kauf eines MIDA Power-Ladegeräts gewinnen Sie einen lebenslangen Partner für Ihre Elektromobilität. Wir wissen, dass eine Ladeinfrastruktur nur so gut ist wie der dazugehörige Support.
- Weltweiter Teilevertrieb:Wir unterhalten regionale Ersatzteilzentren in Europa, Nordamerika und Südostasien. Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Komponenten – wie Leistungsmodule, Steuerungen oder Ladekabel – innerhalb von 24 bis 48 Stunden an Ihren Standort geliefert werden können.
- Netzwerk zertifizierter Techniker:MIDA Power bietet umfassende Schulungs- und Zertifizierungsprogramme für lokale Installations- und Wartungspartner. Unsere „MIDA-zertifizierten“ Techniker sind Experten für unsere Hard- und Software und gewährleisten so einen effizienten und effektiven Ablauf jedes Vor-Ort-Einsatzes.
- Technischer Support rund um die Uhr:Unsere globalen Supportzentren bieten rund um die Uhr technische Unterstützung. Ob es sich um eine Frage zur Softwareintegration oder eine Hardwarediagnose handelt – unsere Ingenieure stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.
- Schulung und Einarbeitung:Wir bieten unseren Kunden detaillierte Einarbeitungsschulungen für ihre operativen Teams an, um sicherzustellen, dass sie unsere Managementsoftware optimal nutzen und grundlegende Fehlerbehebungen durchführen können.
Ergonomie und inklusives Design: Bezahlen für alle
Wir bei MIDA Power sind überzeugt, dass die Energiewende inklusiv sein muss. Unsere 50-kW- und 100-kW-Anlagen sind so konzipiert, dass sie für alle Nutzer zugänglich sind, auch für Menschen mit Behinderungen.
- Reichweite und Bedienbarkeit:Die Positionierung von Touchscreen, RFID-Lesegerät und Zahlungsterminal ist sorgfältig berechnet, um eine Bedienung auch im Sitzen (z. B. im Rollstuhl) zu ermöglichen. Dies gewährleistet die Einhaltung des ADA (Americans with Disabilities Act) und ähnlicher internationaler Standards.
- Kabelmanagement für alle Leistungsstufen:Unsere 100-kW-Kabel sind zwar robust, aber unsere internen Ausgleichs- und Einzugssysteme reduzieren das gefühlte Gewicht des Kabels, was es älteren Nutzern oder Personen mit eingeschränkter Körperkraft erleichtert, den Ladevorgang zu starten.
- Visuelles und auditives Feedback:Die Benutzeroberfläche zeichnet sich durch kontrastreiche Grafiken und akustische Signale (Pieptöne und Sprachansagen) aus, um die Benutzer durch den Ladevorgang zu führen und so insbesondere Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen zu unterstützen.
- Intuitiver Arbeitsablauf:Wir haben den Ladevorgang auf drei Schritte vereinfacht: Einstecken, Bezahlen und Laden. Durch die Beseitigung unnötiger Komplexität sorgen wir für ein stressfreies Erlebnis, insbesondere für Fahranfänger mit Elektrofahrzeugen.
Der ökologische Lebenszyklus eines MIDA-Ladegeräts
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Mission. Wir betrachten die Umweltauswirkungen unserer Ladegeräte von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling am Ende ihrer Lebensdauer.
- Nachhaltige Beschaffung:Wir bevorzugen Lieferanten, die strenge Umwelt- und Arbeitsstandards einhalten. Das in unseren Schränken verwendete Aluminium und der Stahl stammen aus Recyclingströmen mit hohem Recyclinganteil.
- Effizienz in der Fertigung:Unsere Produktionsanlagen nutzen fortschrittliche Automatisierungs- und Energiespartechnologien, um den CO2-Fußabdruck des Herstellungsprozesses zu minimieren.
- Genesung am Lebensende:MIDA Power bietet ein umfassendes Recyclingprogramm für seine Leistungsmodule und Elektronikkomponenten. Wir arbeiten mit spezialisierten Recyclingpartnern zusammen, um Edelmetalle zurückzugewinnen und sicherzustellen, dass alle Komponenten umweltgerecht entsorgt werden.
- Langlebigkeit als Nachhaltigkeit:Durch die Entwicklung von Ladegeräten mit einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren verringern wir den Bedarf an vorzeitigem Austausch und minimieren die gesamten Umweltauswirkungen der Ladeinfrastruktur.
Abschließende technische Zusammenfassung: Eine Plattform für die Zukunft
Die MIDA 50-kW- und 100-kW-DC-Schnellladegeräte sind mehr als nur Produkte; sie sind das Ergebnis unseres unermüdlichen Strebens nach Exzellenz in der Leistungselektronik und nutzerorientiertem Design. Durch die Fokussierung auf hohe Effizienz, modulare Zuverlässigkeit und globale Interoperabilität haben wir eine Plattform geschaffen, die es Betreibern ermöglicht, profitable und nachhaltige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Auf dem Weg in eine emissionsfreie Zukunft wird MIDA Power auch weiterhin der verlässliche Partner für alle sein, die höchste Ansprüche an die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stellen.
Anhang: Detaillierte Ladekurven und Leistungskennzahlen
Um Netzplanern die Planung zu erleichtern, stellt MIDA Power detaillierte Ladekurvendaten für die gängigsten Elektrofahrzeugmodelle bereit. Unsere 100-kW-Ladegeräte sind so konzipiert, dass sie die maximale Ladeleistung so lange wie möglich aufrechterhalten, abhängig vom Batteriemanagementsystem (BMS) des Fahrzeugs. Dadurch wird eine möglichst kurze Ladezeit gewährleistet. Wir liefern außerdem umfassende Daten zum Leistungsfaktor und zu Oberschwingungsverzerrungen über den gesamten Leistungsbereich. Dies ermöglicht Netzbetreibern eine hochpräzise Modellierung der Auswirkungen der Ladestation.
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Ausführlicher Installations- und Inbetriebnahmeleitfaden: Der Weg zum Betrieb
Die Installation einer 50-kW- oder 100-kW-Gleichstrom-Schnellladestation erfordert sorgfältige Planung und präzise Ausführung. MIDA Power stellt diesen detaillierten Leitfaden zur Verfügung, damit unsere Partner die Installationszeit minimieren und die Zuverlässigkeit der Anlage maximieren können.
1. Standortbewertung und -auswahl
Der erste Schritt ist eine gründliche Standortanalyse. Für eine 50-kW-/100-kW-Anlage muss der Standort folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Netzkapazität:Überprüfung der verfügbaren Drehstromleistung. Ein 100-kW-Ladegerät benötigt eine Leistung von ca. 110–120 kVA, einschließlich der erforderlichen Reserven für Hilfssysteme.
- Zugänglichkeit:Das Gelände muss eine problemlose Zufahrt und Abfahrt für alle Arten von Elektrofahrzeugen ermöglichen, einschließlich größerer Lieferwagen oder SUVs.
- Sicherheit und Sichtbarkeit:Gut beleuchtete Bereiche mit natürlicher Überwachung werden bevorzugt, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten und Vandalismus vorzubeugen.
- Umweltschutz:Unsere IP54/IP55-Geräte sind zwar robust, doch eine Platzierung fernab von direkter Industrieabgasstrahlung und stark frequentierten Bereichen verlängert die Lebensdauer und sorgt für einen sauberen und einladenden Ladebereich. Standorte mit starker Nachmittagssonne profitieren von einem hellen Gehäuse oder einem einfachen Sonnenschutzdach, die beide optional erhältlich sind.
2. Tiefbau und Fundament
Die 50-kW- und 100-kW-Geräte sind als Stand- und Wandgeräte erhältlich. Standgeräte benötigen eine ebene, armierte Betonplatte (typischerweise 300 mm tief), deren Abmessungen der von MIDA bereitgestellten Verankerungsschablone entsprechen. Zudem sind Kabeldurchführungen für die Stromversorgung und die Kommunikationsverkabelung erforderlich. Für Wandgeräte ist eine statische Prüfung der Wand notwendig; MIDA liefert die Montagehalterung und die Drehmomentvorgaben. In beiden Fällen ist ein Freiraum von 800 mm vor dem Gerät für die Kabelführung und den Zugang mit Rollstuhl einzuplanen.
3. Elektrische Installation und Schutz
Ein 100-kW-Ladegerät benötigt typischerweise einen separaten Drehstrom-Leistungsschalter mit einer Nennleistung von 160 A bis 200 A (bei 400 V) und einen Überspannungsschutz Typ 2 am Verteilerkasten. MIDA-Geräte verfügen über eine interne Fehlerstromüberwachung und einen Überspannungsschutz. Ein gut sichtbarer, abschließbarer Trennschalter vor Ort ermöglicht es dem Wartungspersonal, das Gerät sicher zu trennen. Alle Arbeiten müssen von einem zugelassenen Elektriker gemäß den örtlichen Vorschriften und der MIDA-Installationsanleitung durchgeführt werden.
4. Inbetriebnahme und Cloud-Integration
Nach der Inbetriebnahme führen die MIDA-Techniker eine 30-Punkte-Inbetriebnahme durch: Isolationswiderstandsprüfung, Erdschlussprüfung, Kommunikationsaufbau mit dem Fahrzeug und vollständige OCPP 1.6J/2.0.1-Registrierung in Ihrem Ladestationsmanagementsystem. Anschließend wird das Gerät mit der MIDA Cloud für Fernüberwachung, Firmware-Updates und Nutzungsberichte verbunden – in der Regel innerhalb eines Werktages abgeschlossen.
5. Schulung und Übergabe
Die Mitarbeiter vor Ort erhalten eine kurze Einweisung in die Touchscreen-Oberfläche, RFID und die App-basierte Benutzerführung sowie in Routineprüfungen wie Steckerprüfung und Kabelpflege. Der Betreiber erhält die vollständige Dokumentation, die Garantieregistrierung und einen direkten Draht zum globalen Support-Team von MIDA. Vom ersten Standortbesuch bis zur finalen Übergabe ist der gesamte Prozess so konzipiert, dass er nur wenige Wochen – nicht Monate – dauert, damit Ihre Ladegeräte vom ersten Tag an Einnahmen generieren.
Laufender Betrieb und vorbeugende Wartung.Nach der Inbetriebnahme ist die Station nie sich selbst überlassen. MIDA Cloud führt täglich automatisierte Systemprüfungen der Konnektivität, Modulleistung und Firmware-Integrität durch. Geplante vorbeugende Wartungsarbeiten – wie die Überprüfung von Steckverbindern, Wärmebildaufnahmen und Drehmomentverifizierung – werden über unser Serviceportal gesteuert und können von lokalen Partnern unter Fernüberwachung durch MIDA durchgeführt werden. Ersatzmodule sind regional vorrätig, und dank der Hot-Swap-Funktion kann die wahrscheinlichste Fehlerquelle einer 100-kW-Einheit in weniger als 30 Minuten ausgetauscht werden. Das Ergebnis ist ein Netzwerk, das die von den Regulierungsbehörden zunehmend geforderten Verfügbarkeitsgrenzen von über 97 % erfüllt – und ein optimales Fahrerlebnis, das Ihre Tankstellen ausgelastet hält.
Fazit: Die Grundlage jedes Ladenetzwerks
Der 50-kW/100-kW-Gleichstrom-Schnelllader ist das Arbeitspferd der Elektromobilität – er bringt schnelles Laden in Wohngebiete, an Arbeitsplätze, in Fahrzeugflotten und an Orte, die nie eine 350-kW-Megastation erreichen werden. Mit einem Wirkungsgrad von über 95 %, einem Spannungsbereich von 200 V bis 1000 V und einer kompakten Bauweise bietet die MIDA-Plattform die Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Interoperabilität, die öffentliche Ladenetze wirtschaftlich tragfähig machen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Leistungsstufen von 50 kW bis 100 kW decken 80 % der Ladeszenarien ab und erfordern nur einen Bruchteil der Infrastrukturkosten.
- Mit einer Ausgangsspannung von 200V bis 1000V und den Optionen CCS/CHAdeMO/NACS wird die gesamte Fahrzeugpalette abgedeckt.
- Die 30-Punkte-Inbetriebnahme und die OCPP-Cloud-Integration ermöglichen eine schnelle und planbare Bereitstellung.
- Robuste IP54/IP55-Gehäuse und modulare Wartungsfreundlichkeit halten die Lebenszykluskosten niedrig.
Sind Sie bereit, Schnellladestationen dort anzubieten, wo Ihre Kunden sind? Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute unter www.midapower.com, um eine Standortanalyse, ein vollständiges technisches Datenblatt oder ein Beratungsgespräch mit unseren Netzwerkplanungsingenieuren anzufordern.
Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026
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