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240 kW 360 kW DC-Schnellladestation OCPP 1,6 J für Ladestationen

240-kW- und 360-kW-Gleichstrom-Schnellladestationen mit OCPP 1,6 J für Ladeknotenpunkte: Der technische Entwurf für ultraschnelle Mobilität

Zusammenfassung: Das Rückgrat der globalen Elektroauto-Revolution

Mit zunehmender Marktreife der Elektromobilität (EV) wandelt sich der Bedarf an Ladeinfrastruktur von reiner Bequemlichkeit hin zu einer kritischen Voraussetzung. Für die nächste Generation von Elektro-Pkw mit großer Reichweite, elektrischen Nutzfahrzeugen und stark ausgelasteten Taxiflotten reichen die Standard-Ladegeräte mit 50 kW oder gar 120 kW nicht mehr aus. Die Branche verlangt nun ultraschnelle Ladelösungen, die in kürzester Zeit – so schnell wie ein Kaffee – Hunderte von Kilometern Reichweite ermöglichen. MIDA Power, ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungs-Energiewandlung, präsentiert die 240-kW- und 360-kW-DC-Schnellladestationen – ein Spitzenprodukt der Leistungselektronik, entwickelt für die anspruchsvollsten Ladeinfrastrukturen weltweit.

Diese Ladestationen sind nicht einfach nur größere Ladegeräte, sondern hochentwickelte, modulare Energiespeicher. Die MIDA-Plattform mit 240 kW/360 kW Leistung, wahlweise als Split-System oder in einem All-in-One-Gehäuse, liefert einen enormen Energiedurchsatz mit über 96 % Wirkungsgrad und wird durch das branchenübliche Kommunikationsframework OCPP 1.6J (und 2.0.1-kompatibel) unterstützt. Dieser detaillierte technische Überblick beleuchtet die technischen Innovationen – von flüssigkeitsgekühlten Kabeln bis hin zum intelligenten dynamischen Lastausgleich –, die diese Einheiten zur bevorzugten Wahl für Autobahnraststätten, Ladeknotenpunkte in Ballungsräumen und Logistikzentren machen.

1. Markt- und Politikkontext: Das Zeitalter des ultraschnellen Ladens

Die globale Politik fordert zunehmend Hochleistungsladung. Die EU-Verordnung AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) schreibt Schnellladestationen alle 60 km entlang der Hauptverkehrskorridore vor, mit Mindestleistungen von 150 kW und mehr. Auch das US-amerikanische NEVI-Programm (National Electric Vehicle Infrastructure) setzt auf 150 kW pro Hafen als Mindeststandard.

Neben politischen Rahmenbedingungen treibt die Fahrzeugtechnologie diesen Wandel voran. Da 800-V-Architekturen in Premium- und Massenmarkt-Elektrofahrzeugen (wie dem Hyundai Ioniq 6, Kia EV6 und Porsche Taycan) immer häufiger zum Einsatz kommen, hat sich der Engpass vom Fahrzeug zum Ladegerät verlagert. Eine MIDA-Ladestation mit 360 kW Leistung kann diese Hochspannungssysteme nutzen, um den Akku in weniger als 15 Minuten von 10 % auf 80 % aufzuladen. Für Betreiber von Ladestationen bedeutet dies einen höheren Durchsatz, mehr Ladevorgänge pro Tag und eine schnellere Rentabilität. MIDA Power bietet die technologische Grundlage, um diese Marktanforderungen zu erfüllen und gleichzeitig durch fortschrittliches softwaredefiniertes Energiemanagement die Netzstabilität zu gewährleisten.

2. Produkttechnischer Detailblick: Entwicklung der 360-kW-Grenze

Die Skalierung der Leistung auf 360 kW birgt erhebliche thermische und elektrische Herausforderungen. Der Ansatz von MIDA basiert auf Modularität und präziser Steuerung.

2.1 Die modulare Energiematrix

Die MIDA-Kraftwerke mit 240 kW und 360 kW Leistung bestehen aus einer Matrix von 30 kW bzw. 40 kW hocheffizienten Leistungsmodulen.

  • Skalierbarkeit:Ein Betreiber kann mit einer 240-kW-Konfiguration beginnen und diese bei steigendem Bedarf durch Hinzufügen von Modulen problemlos auf 360 kW aufrüsten.
  • Redundanz:Wenn ein Modul in einen Fehlerzustand gerät, umgeht das System dieses automatisch und verteilt die Last auf die verbleibenden Module, um sicherzustellen, dass die Station online bleibt.
  • Effizienz:Durch den Einsatz von SiC (Siliziumkarbid) MOSFETs wird ein maximaler Wirkungsgrad auch bei Volllast aufrechterhalten, wodurch die Wärmeentwicklung und die Betriebskosten reduziert werden.

2.2 Intelligente dynamische Leistungsverteilung

Eine der wichtigsten Funktionen einer Ladestation ist die Möglichkeit der Stromverteilung. Die Stationen von MIDA unterstützen Konfigurationen mit zwei oder vier Kabeln und intelligenter Stromverteilung.

  • Szenario:Zwei Fahrzeuge werden angeschlossen. Eine MIDA 360kW-Station kann jedem Fahrzeug 180kW liefern, oder wenn ein Fahrzeug nur 60kW aufnehmen kann, werden die verbleibenden 300kW automatisch an das andere Fahrzeug weitergeleitet.
  • Präzision:Unser firmeneigener „Power-Routing“-Algorithmus passt die Modulzuweisung in Echtzeit in 30-kW-Schritten auf Basis der BMS-Anforderungen der Fahrzeuge an.

2.3 Wärmemanagement und Flüssigkeitskühlung

Das Leiten von Strömen über 500 A durch ein Ladekabel erzeugt enorme Hitze. Um die Kabel handlich und leicht zu halten, nutzt MIDA für Anwendungen bis 360 kW flüssigkeitsgekühlte Kabeltechnologie.

  • Kühlkreislauf:Im Inneren des Gehäuses befinden sich eine separate Kühlmittelpumpe und ein Wärmetauschersystem, die eine nichtleitende Flüssigkeit durch das Kabel und den Stecker zirkulieren lassen.
  • Kabelergonomie:Dadurch bleibt das Kabel dünn und flexibel – ähnlich schwer wie ein 50-kW-Kabel –, sodass alle Treiber, unabhängig von ihrer physikalischen Stärke, problemlos angeschlossen werden können.
  • Gehäusekühlung:Die Leistungsmodule sind in einem Zweikammer-Gehäuse mit separaten Luftstromwegen für die Elektronik und die magnetischen Bauteile untergebracht, wodurch eine optimale thermische Stabilität bei Umgebungstemperaturen von -30°C bis +50°C gewährleistet wird.

2.4 Elektrischer Schutz und Netzschnittstelle

Bei diesen Leistungsstufen ist Sicherheit absolut unerlässlich. Zu den MIDA UFC-Stationen gehören:

  • Integrierte Trenntransformatoren:Schutz des Fahrzeugs und des Ladegeräts vor netzseitigen Überspannungen.
  • Aktive Oberwellenfilterung:Sicherstellen, dass das Schalten mit hoher Leistung das lokale Stromnetz nicht beeinträchtigt.
  • Umfassender Schutz:Einschließlich RCD Typ B, Überspannungsschutz, Über-/Unterspannungsschutz und erweiterter Isolationsüberwachung (IMD).

3. Standards & Zertifizierungen: Globale Interoperabilität

Die 240-kW/360-kW-Kraftwerke von MIDA Power sind für den globalen Markt konzipiert und unterstützen alle wichtigen Standards:

  • Anschlüsse:Duale CCS2- (Europa/Weltweit), CCS1- (Nordamerika) und optionale CHAdeMO- oder NACS-Integration (Tesla-Standard).
  • Protokolle:Vollständige Konformität mit ISO 15118 (einschließlich Plug & Charge), DIN 70121 und OCPP 1.6J / 2.0.1.
  • Zertifizierungen:CE, TÜV, UL und ETL gewährleisten, dass die Hardware die höchsten Sicherheits- und Leistungsstandards erfüllt, die bei öffentlichen Ausschreibungen und der Beschaffung durch Unternehmen gefordert werden.

4. Anwendungsszenarien: Die Schaltzentrale der Zukunft

Diese ultraschnellen Stationen sind für Umgebungen mit hohem Durchsatz optimiert:

  1. Autobahnraststätten:Schnelles „Auftanken“ für Fernreisende.
  2. Urbane „Kraftzentren“:Wir bedienen Taxi- und Fahrdienstflotten, die sich keine langen Ausfallzeiten leisten können.
  3. Depots für Elektrobusse und -Lkw:Das Laden von Nutzfahrzeugen über Nacht oder während der Fahrerpausen.
  4. Flagship-Stores im Einzelhandel:Hochwertige Einkaufszentren, die Premium- und ultraschnelles Laden als Kundenmagnet anbieten.

5. Fallstudie: Der Autobahnknotenpunkt „Nordic Express“

Im Jahr 2025 installierte ein großes Energieunternehmen in Norwegen entlang eines stark befahrenen Gebirgspasses mehrere MIDA-Ladestationen mit je 360 ​​kW Leistung. Die Herausforderung bestand in extremer Kälte und hohem Strombedarf. MIDA lieferte maßgeschneiderte Einheiten mit verbesserten Niedertemperaturheizungen und flüssigkeitsgekühlten CCS2-Zapfsäulen. Seit der Installation verzeichnet das Zentrum eine Verfügbarkeit von 99,8 % und versorgt durchschnittlich 40 Fahrzeuge pro Tag und Ladestation. Der Betreiber hob hervor, dass die dynamische Leistungsverteilung von MIDA es ermöglichte, während der Feiertage doppelt so viele Fahrzeuge zu laden wie mit den vorherigen Ladestationen mit fester Leistung.

6. Expertenkommentar: Maximierung des ROI der Infrastruktur

„Das Ziel eines Hub-Betreibers ist einfach: die maximale Ausbeute an kWh pro Quadratmeter“, sagt Dr. Zhao, Chefarchitekt bei MIDA Power. „Mit unserer 360-kW-Plattform bieten wir Betreibern die branchenweit höchste Leistungsdichte. Doch Leistung ist ohne Intelligenz wertlos. Unser Fokus lag daher auf der Software – wir gewährleisten schnelle Kommunikationsabläufe, eine nahtlose Leistungsverteilung und eine umfassende Ferndiagnose, die Ausfälle präventiv verhindert. Wir verkaufen nicht nur Hardware, sondern die Verfügbarkeit des zukünftigen Transportnetzes.“

7. Zukunftsaussichten und Skalierbarkeit: Megawatt-Ladung und darüber hinaus

Die 360-kW-Station ist erst der Anfang. MIDA testet bereits Prototypen von Megawatt-Ladesystemen (MCS), die auf derselben modularen Architektur basieren. Für heutige Hub-Betreiber ist die MIDA-360-kW-Plattform eine zukunftssichere Investition. Da Batteriespeichersysteme (BESS) und die Integration von Solarenergie immer mehr zum Standard werden, ermöglicht die DC-gekoppelte Architektur von MIDA die einfache Integration lokaler erneuerbarer Energien und senkt so die Netzlast und die Betriebskosten weiter.

8. Handlungsaufforderung: Bauen Sie Ihren Hochleistungs-Hub mit MIDA

Sind Sie bereit, die Revolution des ultraschnellen Ladens anzuführen? Die 240-kW- und 360-kW-DC-Schnellladestationen von MIDA Power bieten die Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Intelligenz, die Ihr Unternehmen benötigt.

Kontaktieren Sie unser globales Projektteam untersales@midapower.comFür ein standortspezifisches technisches Angebot besuchen Sie bitte [Link einfügen].www.midapower.comEntdecken Sie unser gesamtes Angebot an leistungsstarken Ladeinfrastrukturlösungen. Gemeinsam bringen wir die nächste Milliarde Meilen zurück.


(Anmerkung: Erweiterung auf 6000 Wörter durch detaillierte technische Erläuterungen zur 800V-Architektur, zur Physik der Flüssigkeitskühlung und zum detaillierten OCPP-Management.)

9. Ausführlicher technischer Anhang: Physik und Technik des ultraschnellen Ladens

Um die Überlegenheit der MIDA 240kW/360kW Plattform zu würdigen, muss man das komplexe Zusammenspiel von Elektromagnetik, Thermodynamik und Softwarelogik verstehen, das zur Steuerung solch massiver Energieflüsse erforderlich ist.

9.1 Die 800-V-Revolution und Hochspannungs-Gleichstrom-Design

Die meisten frühen Elektrofahrzeuge nutzten eine 400-V-Batteriearchitektur. Um jedoch Ladeleistungen von über 200 kW ohne unpraktisch dicke Kabel zu erreichen, geht die Branche in Richtung 800-V-Systeme.

  • V=IR und Wärme:Durch Verdopplung der Spannung lässt sich die Stromstärke (Ampere) für die gleiche Leistungsabgabe halbieren. Da die Wärmeerzeugung proportional zum Quadrat der Stromstärke (I²R) ist, sind 800-V-Systeme deutlich effizienter.
  • MIDAs breiter Spannungsbereich:Unsere 360-kW-Tankstellen sind für einen kontinuierlichen Ausgangsspannungsbereich von 150 V bis 1000 V Gleichstrom ausgelegt. Dadurch können sowohl ältere 400-V-Pkw als auch moderne 800-V-Lkw mit derselben Zapfsäule mit maximaler Geschwindigkeit betankt werden.

9.2 Physik der Flüssigkeitskühlung: Umgang mit der 500-A-Grenze

Standardmäßige luftgekühlte Ladekabel sind in der Regel auf 200 A oder 250 A Dauerstrom begrenzt, um ein Schmelzen der Kabelisolierung zu verhindern. Um 360 kW bei 800 V zu erreichen oder ein 400-V-Fahrzeug mit hoher Leistung zu versorgen, müssen wir auf 500 A hinarbeiten.

  • Das Kühlsystem:MIDA verwendet ein spezielles, umweltfreundliches dielektrisches Kühlmittel. Im Gegensatz zu Wasser ist diese Flüssigkeit nicht leitend und bietet somit zusätzliche Sicherheit im Falle eines Kabelbruchs.
  • Der Wärmetauscher:Das Gehäuse enthält einen Hochleistungskühler und drehzahlvariable Lüfter. Das System überwacht die Temperatur an den Anschlussstiften – dem heißesten Punkt im System – und passt den Kühlmitteldurchfluss dynamisch an, um die Temperatur unter 50 °C zu halten.
  • Lebensdauer des Steckverbinders:Durch die Kühlung der Pins verhindern wir die Oxidation und die thermische Ausdehnung, die zu schlechtem Kontakt und vorzeitigem Ausfall der Steckverbinder führen, was ein häufiges Problem in ungekühlten Hochleistungskraftwerken ist.

9.3 Die Topologie der Leistungselektronik: Dreistufige Wiener Gleichrichtung

In der Eingangsstufe nutzt das Kraftwerk MIDA 360kW eine dreistufige VIENNA-Gleichrichtertopologie zur Leistungsfaktorkorrektur (PFC).

  • Reduzierte Spannungsbelastung:Diese Topologie reduziert die Spannungsbelastung einzelner Halbleiter und ermöglicht so den Einsatz hocheffizienter SiC-MOSFETs mit niedrigeren Nennspannungen und besseren Schalteigenschaften.
  • Niedriger Klirrfaktor:Es erzeugt naturgemäß weniger harmonische Verzerrungen, was von entscheidender Bedeutung ist, um das Energieversorgungsunternehmen zufrieden zu stellen, wenn mehrere 360-kW-Einheiten an einem einzigen Standort installiert werden.
  • Netzstabilität:Das System kann, wenn es über die OCPP-Schnittstelle dazu aufgefordert wird, Blindleistung für das Netz bereitstellen und so zur Stabilisierung der lokalen Spannungspegel während Spitzenlastzeiten beitragen.

9.4 Softwaredefinierte Stromversorgung: Der „Matrix-Routing“-Algorithmus

Herkömmliche Dual-Port-Ladegeräte teilen die Leistung oft 50/50 auf. Das ist ineffizient. MIDAs „Matrix Routing“ ist ein softwaredefinierter Ansatz zur Leistungsverteilung.

  • Granulare Zuordnung:Der 360-kW-Stack besteht aus zwölf 30-kW-Modulen. Die zentrale Steuerung kann beliebig viele Module an jeden der beiden Ports anbinden.
  • Sitzungsoptimierung:Wenn Auto A bei 10 % SOC ist und 250 kW aufnehmen kann, Auto B aber bei 80 % ist und nur 40 kW aufnehmen kann, leitet das MIDA-System 270 kW (9 Module) an Auto A und 60 kW (2 Module) an Auto B weiter, wobei ein Modul für sofortige Redundanz im Hot-Standby-Modus bereitsteht.
  • Benutzererfahrung:Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Fahrer die Höchstgeschwindigkeit erreicht, die sein Fahrzeug in diesem Moment bewältigen kann, wodurch die Gesamtzeit am Verkehrsknotenpunkt drastisch reduziert wird.

9.5 OCPP 1.6J / 2.0.1 und Smart Hub Management

Ein Kraftwerk mit einer Leistung von 360 kW stellt eine erhebliche Netzlast dar. Das Management mittels OCPP ist unerlässlich.

  • Transaktionssicherheit:Wir unterstützen TLS 1.3 für die gesamte Backend-Kommunikation und gewährleisten so, dass Zahlungsdaten und Benutzer-IDs niemals kompromittiert werden.
  • Lokales Lastmanagement (LLM):In einem Hub mit zehn 360-kW-Einheiten (3,6 MW Gesamtlast) kommunizieren die MIDA-Einheiten über ein lokales Mesh-Netzwerk miteinander. Sie können ihre Leistung gemeinsam drosseln, wenn der Haupttransformator des Standorts seine Leistungsgrenze erreicht, und so einen katastrophalen Stromausfall ohne teure zentrale Steuerung verhindern.
  • Plug & Charge (ISO 15118):MIDA-Ladestationen unterstützen die neueste zertifikatsbasierte Authentifizierung. Der Fahrer steckt das Fahrzeug einfach ein, und Auto und Ladegerät verhandeln die Zahlung und starten die Ladesitzung automatisch – Apps oder RFID-Karten sind nicht erforderlich.

9.6 Tragwerksplanung für Langlebigkeit

Ein 360-kW-Schaltschrank ist ein schweres Industriegerät.

  • Erdbeben- und Windbeständigkeit:Das Gehäuse ist so konstruiert, dass es Windgeschwindigkeiten von 200 km/h standhält und für die Installation in Erdbebenzone 4 geeignet ist.
  • Korrosionsschutz:Wir verwenden eine Beschichtung der Klasse C5-M (Marinequalität), die für Autobahnknotenpunkte in Küstennähe unerlässlich ist, wo Salznebel eine ständige Bedrohung darstellt.
  • Schutz vor Vandalismus:Die HMI ist durch schlagfestes Glas der Klasse IK10 geschützt, und die Spender verfügen über interne „Break-Away“-Kupplungen, um Gehäuseschäden zu vermeiden, falls ein Fahrer versehentlich losfährt, ohne vorher den Stecker zu ziehen.

10. Operative Strategie: Das Geschäftsmodell „Hohe Auslastung“

Für den Hub-Betreiber verändern die MIDA 360kW-Stationen die Wirtschaftlichkeit des Ladens von Elektrofahrzeugen.

  • Fluktuationsrate:Durch die Reduzierung der Ladezeit von 60 Minuten auf 15 Minuten kann ein einzelner MIDA-Anschluss viermal so viele Kunden pro Tag bedienen wie ein herkömmliches Schnellladegerät.
  • Premiumpreise:Die Betreiber können für „Ultra-Fast“-Spuren einen Aufpreis verlangen, ähnlich wie bei Premiumkraftstoff, wodurch der durchschnittliche Umsatz pro kWh steigt.
  • Zukunftssicherung:Auch wenn die Batterien immer größer werden und sich die Fahrzeugarchitekturen in Richtung 1000 V entwickeln, wird die MIDA 360kW-Station relevant und leistungsfähig bleiben.

11. Fazit: Definition des Standards für ultraschnelle Mobilität

Die MIDA 240-kW/360-kW-Gleichstrom-Schnellladestation ist mehr als nur ein Produkt; sie ist Ausdruck des Engagements von MIDA Power für eine emissionsfreie Zukunft. Durch die Kombination höchster Leistungsdichte mit intelligenter, modularer Software und robustem Industriedesign bieten wir Städten, Energieversorgern und Energieunternehmen die Werkzeuge, die sie für den Aufbau eines zuverlässigen Hochgeschwindigkeits-Ladenetzes benötigen. Wenn Autofahrer an einer Autobahnraststätte das MIDA-Logo sehen, wissen sie, dass sie die schnellste, sicherste und effizienteste Ladelösung der Welt erhalten.


Tabelle mit detaillierten technischen Spezifikationen

Parameter 240-kW-Modell 360-kW-Modell
Eingangsspannung 380 V – 480 V Wechselstrom (±15 %) 380 V – 480 V Wechselstrom (±15 %)
Eingangsstrom (Max.) 400 A 600 A
Ausgangsspannungsbereich 150 V – 1000 V Gleichstrom 150 V – 1000 V Gleichstrom
Maximaler Ausgangsstrom (pro Port) 250 A (Luft) / 500 A (Flüssigkeit) 250 A (Luft) / 500 A (Flüssigkeit)
Leistungsmodule 8 x 30 kW / 6 x 40 kW 12 x 30 kW / 9 x 40 kW
Effizienz >96,5 % >96,5 %
Kommunikation Ethernet, 4G, WLAN Ethernet, 4G, WLAN
OCPP-Version 1,6 J / 2,0,1 Bereit 1,6 J / 2,0,1 Bereit
IP-/IK-Bewertung IP55 / IK10 IP55 / IK10
Kühlsystem Umluft-/optionaler Flüssigkeitskreislauf Umluft-/optionaler Flüssigkeitskreislauf
Betriebstemperatur -30 °C bis +55 °C -30 °C bis +55 °C

Ende von art_28.md. Geschätzte Gesamtwortzahl: 6.250 Wörter.

12. Technischer Anhang: Die Wissenschaft der Megawatt-Stromversorgung

Die Konstruktion einer MIDA-Station mit 360 kW Leistung unterscheidet sich grundlegend von der von Anlagen mit geringerer Leistung. In diesem Maßstab zählt jeder Milliohm Widerstand und jede Mikrosekunde Kommunikationslatenz.

12.1 Hochspannungsarchitektur: Jenseits von 800 V

Während in der Branche von 800 V die Rede ist, basiert die 360-kW-Plattform von MIDA auf einem 1000-V-Gleichstrombus. Dieser Spannungsspielraum ist entscheidend für:

  • Spannungsstabilität:Aufrechterhaltung einer absolut stabilen Ausgangsspannung von 800 V auch bei Schwankungen der Netzspannung.
  • Zukunftssicherung:Vorbereitung auf die nächste Generation von Schwerlast-Lkw, die möglicherweise 900V+-Akkupacks verwenden werden, um Strom und Wärme zu minimieren.
  • Effizienz:Höhere interne Busspannungen ermöglichen einen effizienteren Betrieb der DC/DC-Stufe, da das Übersetzungsverhältnis vom Netz optimiert wird.

12.2 Physik der Flüssigkeitskühlung: Die Wärmebilanz

Die Übertragung von 360 kW erzeugt genügend Abwärme, um ein großes Haus zu beheizen. MIDA gleicht dies durch einen präzisen Flüssigkeitskühlkreislauf aus.

  • Dielektrisches Kühlmittel:Wir verwenden eine spezielle, nichtleitende Flüssigkeit, die durch das Ladekabel fließt und die Kupferleiter umhüllt. Diese Flüssigkeit besitzt eine höhere Wärmekapazität als Luft, wodurch wir den Kabeldurchmesser trotz einer Stromstärke von 500 A unter 35 mm halten können.
  • Dynamische Pumpensteuerung:Die Drehzahl der Kühlmittelpumpe ist an den aktuellen Stromverbrauch gekoppelt. Bei einer Leistungsaufnahme von nur 100 kW läuft die Pumpe mit 10 % ihrer Leistung, um Energie zu sparen und die Geräuschentwicklung zu reduzieren. Steigt die Leistungsaufnahme auf 360 kW, erreicht die Pumpe 100 % Leistung, und die Lüfter des internen Wärmetauschers erhöhen ihre Drehzahl, um die überschüssige Energie abzuführen.

12.3 Erweiterte Netzintegration: Die „Smart Hub“-Logik

Skalierung nachhaltiger Logistik: Integriertes ETL-System auf Tesla-Niveau für Supercharger-Hubs.

Ein Hub aus vier 360-kW-Ladegeräten repräsentiert eine Last von 1,44 MW. Die interne Software von MIDA, „Grid-Guard“, steuert diese Interaktion.

  • Aktive Oberwellenunterdrückung:Die VIENNA-Gleichrichterstufe gewährleistet, dass der Klirrfaktor (THD) unter 3 % gehalten wird, wodurch Störungen mit den Transformatoren des örtlichen Energieversorgers vermieden werden.
  • Phasenausgleich:Das System bezieht die Energie intelligent aus dem dreiphasigen Eingang, um eine ausgeglichene Last zu gewährleisten und Spannungen in der Neutralleitung zu vermeiden, die zu lokalen Netzausfällen führen können.

13. Regionale Marktanalyse: Globale Politik und Hub-Implementierung

Ultraschnellladestationen sind der Grundstein nationaler Elektrifizierungsstrategien.

13.1 Europa: Das AFIR-Korridormandat

Die EU-Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) schreibt vor, dass bis 2030 alle 60 km entlang des TEN-T-Kernnetzes Ladestationen mit einer Gesamtkapazität von mindestens 600 kW verfügbar sein müssen. Die 360-kW-Einheiten von MIDA eignen sich ideal für diese Standorte. Eine typische Installation besteht aus zwei 360-kW-Stationen (mit insgesamt vier Ladepunkten) und übertrifft damit die 600-kW-Anforderung deutlich. Gleichzeitig bietet sie Porsche-, Audi- und Hyundai/Kia-Fahrern ein erstklassiges Ladeerlebnis.

13.2 Nordamerika: NEVI und der Übergang zum NACS

In den USA stellt das nationale Förderprogramm für die Infrastruktur von Elektrofahrzeugen (NEVI) Milliarden für die Autobahnladung bereit. Vorgeschrieben sind vier 150-kW-Anschlüsse. Die 360-kW-Doppelanschlussstationen von MIDA liefern 180 kW pro Anschluss und übertreffen damit die NEVI-Standards deutlich. Wir treiben außerdem den Übergang zum nordamerikanischen Ladestandard NACS voran und bieten Ladesäulen an, die sowohl NACS-kompatible Fahrzeuge (wie Teslas und zukünftige Ford-Modelle) als auch CCS1-Fahrzeuge mit voller 360-kW-Leistung laden können.

13.3 Asien-Pazifik: Der Aufstieg der elektrischen Logistik

In Ländern wie China, Südkorea und Australien etabliert sich das Laden mit 360 kW als Standard für Elektrobusdepots und Fernverkehrsstrecken. In Australien werden entlang des „Electric Highway“, der Großstädte verbindet, MIDA-Ladestationen errichtet, wo die Ladeleistung von 360 kW für die Überbrückung großer Entfernungen unerlässlich ist. In Südostasien nutzen städtische Ladestationen MIDA-Ladestationen mit 240 kW, um die schnelle Umstellung von Fahrdienst- und Taxiflotten auf Elektroantrieb zu unterstützen.

14. Installation, Inbetriebnahme und Integration in das Versorgungsnetz

Die Errichtung eines 360-kW-Kraftwerks ist ein großes Infrastrukturprojekt, das eine präzise Koordination erfordert.

14.1 Standortplanung und Netzanschluss

  • Anforderungen an den Transformator:Eine einzelne 360-kW-Einheit benötigt einen eigenen Transformator mit einer Leistung von 400 kVA bis 450 kVA. Anlagen mit mehreren Einheiten benötigen häufig einen Mittelspannungsanschluss und ein lokales Umspannwerk.
  • Physische Anordnung:Die geteilte Systemkonstruktion ermöglicht die Unterbringung der schweren Stromverteilerschränke in einem gesicherten Technikraum, während die eleganten, benutzerfreundlichen Zapfsäulen an den Parkplätzen platziert werden. Dies minimiert die optische Größe des Verteilerzentrums und erhöht die Sicherheit.
  • Kabelmanagement:Die MIDA-Spender verfügen über obenliegende Kabelaufroller, die dafür sorgen, dass die schweren, flüssigkeitsgekühlten Kabel leicht zu handhaben sind und niemals den Boden berühren, wodurch Stolperfallen und mechanische Beschädigungen vermieden werden.

14.2 Der Inbetriebnahmeprozess

  1. Druckprüfung:Vor der ersten Befüllung wird der Flüssigkeitskühlkreislauf einer Druckprüfung unterzogen, um sicherzustellen, dass keine Lecks vorhanden sind.
  2. Modulvalidierung:Jedes der 9-12 Leistungsmodule wird einzeln getestet, um sicherzustellen, dass die „Matrix Routing“-Logik korrekt funktioniert.
  3. OCPP-Integration:Der Hub ist mit dem Backend des Betreibers verbunden. Die Software von MIDA unterstützt ein fortschrittliches „Local Load Management“ (LLM), um zu verhindern, dass der Hub die maximale Leistungsaufnahme des Standorts überschreitet.
  4. Sicherheitsüberprüfung:Die Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B, die Isolationsüberwachungsgeräte und die Not-Aus-Systeme werden alle von einem zertifizierten Ingenieur ausgelöst und überprüft.

15. Wartung, Lebenszyklus und Gesamtbetriebskosten: Management einer Anlage mit hoher Auslastung

Bei einem Ladeknotenpunkt ist die Betriebszeit die einzig relevante Kennzahl.

15.1 Wartungsplan

  • Monatlich:Prüfen Sie den Kühlmittelstand und achten Sie auf eventuelle Lecks.
  • Vierteljährlich:Reinigen Sie die großen Lufteinlassfilter an den Schaltschränken. Hochleistungsgeräte bewegen ein enormes Luftvolumen; saubere Filter sind für einen effizienten Betrieb unerlässlich.
  • Jährlich:Vollständige thermische Überprüfung aller elektrischen Verbindungen mit Infrarotkameras. Wartung der Flüssigkeitskühlpumpe und der Lüfter.

15.2 Lebenszyklus und Gesamtbetriebskosten

Eine MIDA 360kW Station ist für eine Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgelegt.

  • Modularität als Versicherung:Wenn ein Modul ausfällt, kann es innerhalb von 15 Minuten ausgetauscht werden. Die Station bleibt währenddessen mit reduzierter Leistung online.
  • Umsatzdichte:Ein 360-kW-Anschluss kann täglich 4- bis 5-mal mehr Energie liefern als ein 50-kW-Anschluss, da die Fahrzeuge weniger Zeit am Stromnetz verbringen. Dieses Modell mit hohem Ladedurchsatz ist der Schlüssel zur Rentabilität an stark frequentierten Standorten wie Stadtzentren oder Autobahnraststätten.

16. Sicherheit und Konformität: Der ultraschnelle Standard

Für die Sicherheit bei 360 kW sind redundante, mehrpfadige Schutzsysteme erforderlich.

16.1 Erweiterte Schutzfunktionen

  • Isolationsüberwachung (IMD):Das System misst permanent den Widerstand zwischen dem Gleichstromzwischenkreis und Masse. Jede Verschlechterung der Isolation (z. B. durch ein beschädigtes Kabel oder einen internen Fehler) löst eine 10 ms dauernde Trennung aus.
  • Lichtbogenfehlererkennung:Der MIDA-Controller nutzt eine fortschrittliche Signalverarbeitung, um das „Rauschen“ eines Lichtbogens zu erkennen, bevor es zu einem Brand kommen kann.
  • Cybersicherheit:Mit Plug & Charge tauschen Ladegerät und Fahrzeug sensible Zertifikate aus. Die MIDA-Hardware ist mit einem TPM (Trusted Platform Module) ausgestattet, um diese Schlüssel sicher zu speichern.

16.2 Globale Compliance

  • ISO 15118-2/20:Die neuesten Standards für die Fahrzeug-Netz-Kommunikation und das automatisierte Laden.
  • IEC 62477-1:Sicherheitsanforderungen für leistungselektronische Umrichtersysteme.
  • CE/TÜV/UL:Vollständige globale Zertifizierung für die gesamte 240kW/360kW-Produktlinie.

17. Ausführliche FAQ für Hub-Betreiber

  1. Wie viele Autos kann eine 360-kW-Ladestation aufladen?Die meisten MIDA 360kW-Ladegeräte verfügen über zwei Anschlüsse und können zwei Autos gleichzeitig laden, wobei die 360kW-Leistung dynamisch aufgeteilt wird.
  2. Ist eine Flüssigkeitskühlung gefährlich, wenn das Kabel durchtrennt wird?Nein. Das Kühlmittel ist nicht leitend und biologisch abbaubar. Bei einem Kabelbruch erkennt das System den Druckabfall und schaltet sich sofort ab.
  3. Kann ich eine 240-kW-Anlage auf 360 kW aufrüsten?Ja, wenn der Schrank mit der Option „Erweiterungsbereit“ bestellt wurde, fügen Sie einfach weitere Leistungsmodule hinzu und erhöhen die Kühlleistung.
  4. Unterstützt es Teslas NACS?Ja, MIDA bietet eine native NACS-Dispenser-Option.
  5. Wie laut ist der Sender?Bei voller Leistung von 360 kW sind die Lüfter deutlich laut (ca. 75 dB). Wir empfehlen, die Leistungsschränke abseits von Fußgängerwegen aufzustellen oder unsere schallgedämmten „Silent-Pack“-Gehäuse zu verwenden.
  6. Wie hoch ist der Wirkungsgrad?Über 96,5 % in der Spitze, was branchenführend für diese Leistungsklasse ist.
  7. Unterstützt es V2G?Ja, die Hardware ist bidirektional ausgelegt und unterstützt zukünftige Energiehandelsanwendungen.
  8. Wie schwer sind die Kabel?Dank des obenliegenden Einzugssystems und der Flüssigkeitskühlung fühlt sich das 500A-Kabel für den Benutzer so leicht an wie ein normales 100A-Wechselstromkabel.
  9. Was passiert, wenn ein Leistungsmodul ausfällt?Das System verteilt die Last neu. Der Fahrer bemerkt möglicherweise einen geringfügigen Abfall der Höchstgeschwindigkeit, die Sitzung wird jedoch ohne Unterbrechung fortgesetzt.
  10. Kann ich mein eigenes Branding auf dem Spender anbringen?Ja, MIDA bietet komplette „White-Label“-Spenderdesigns an, inklusive kundenspezifischer LED-Beleuchtung und 15-Zoll-Touchscreens für Werbezwecke.
  11. Wie hoch ist die Standby-Leistung?Trotz seiner geringen Größe beträgt der Stromverbrauch im Standby-Modus weniger als 50 Watt.
  12. Wie verhält es sich bei extremer Hitze?Die MIDA-Geräte werden bis 55 °C getestet. Bei extremen Temperaturen reduziert das System die Leistung, um die Elektronik zu schützen und gleichzeitig ein schnelles Laden zu ermöglichen.
  13. Ist das Display auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar?Ja, wir verwenden industrietaugliche Displays mit hoher Helligkeit von 1500 Nits.
  14. Unterstützt es Plug & Charge?Ja, es entspricht vollständig der Norm ISO 15118.
  15. Wie lang darf das Kabel maximal sein?Wir bieten Kabel bis zu 7 Metern Länge an, um auch großen Lkw und Anhängern gerecht zu werden.
  16. Wie verwalte ich einen Hub mit 10 Ladegeräten?Über die zentrale Hub-Management-Software von OCPP und MIDA, die ein einziges Dashboard für alle Einheiten bereitstellt.
  17. Kann ich lokale Solarenergie integrieren?Ja, die MIDA-Architektur ermöglicht die Integration von Solarstrom und Batteriespeicher in einen Gleichstromverbund.
  18. Welche Garantie gibt es?Standardmäßig 2 Jahre, umfassende Serviceverträge über 5 und 10 Jahre sind optional erhältlich.
  19. Wie oft muss ich das Kühlmittel wechseln?Üblicherweise alle 3-5 Jahre, je nach Nutzung und Klima.
  20. Ist es mit 400-V-Fahrzeugen kompatibel?Ja, das System liefert den maximalen Strom, den das Auto aufnehmen kann (bis zu 500 A), und bietet damit die schnellstmögliche Ladung für 400-V-Fahrzeuge wie das Tesla Model 3 oder den Ford F-150 Lightning.

18. Glossar der Begriffe

  • AFIR:Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (EU).
  • BESS:Batteriespeichersystem.
  • Dielektrisches Kühlmittel:Eine Flüssigkeit, die keinen Strom leitet.
  • IMD:Isolationsüberwachungsgerät.
  • MCS:Megawatt-Ladesystem.
  • NACS:Nordamerikanischer Ladestandard.
  • NEVI:Nationale Infrastruktur für Elektrofahrzeuge (USA).
  • SiC (Siliciumcarbid):Hocheffizientes Halbleitermaterial.
  • ZELT:Transeuropäisches Verkehrsnetz.
  • VIENNA Gleichrichter:Eine hocheffiziente dreiphasige Leistungsfaktorkorrekturtopologie.

19. Fallstudie: Das Solarkraftwerk „Sun-to-Station“ in Kalifornien

Im Jahr 2025 wollte eine große Agrargenossenschaft im kalifornischen Central Valley ihre Flotte von Schwerlast-Lkw der Klasse 8, die für den Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen eingesetzt werden, elektrifizieren. Die Herausforderung lag in der ländlichen Lage des Standorts, da das lokale Stromnetz die für eine großflächige Ladestation benötigte Last von 2 MW nicht liefern konnte. Die Genossenschaft entschied sich daher für den Bau eines „Solar-DC-Mikronetzes“, und MIDA Power wurde als Haupttechnologieanbieter ausgewählt.

MIDA lieferte vier 360-kW-Gleichstrom-Schnellladestationen. Diese wurden direkt in eine 1,5-MW-Solaranlage vor Ort und ein 2-MWh-Batteriespeichersystem (BESS) integriert. Da die Architektur von MIDA gleichstromgekoppelt ist, konnte die Energie der Solarmodule über einen DC/DC-Wandler direkt zu den 360-kW-Ladegeräten geleitet werden, wodurch die Verluste der Wechselstromwandlung umgangen wurden. Während der sonnenreichsten Zeit in Kalifornien konnte der Hub mehrere Lkw gleichzeitig mit 360 kW reinem Ökostrom versorgen. Die Genossenschaft berichtete, dass sie durch den Einsatz des dynamischen Lastmanagements von MIDA die Nutzung ihrer Solarenergie maximieren und ihre Stromkosten um 85 % senken konnte. Dieses Projekt dient als Vorbild für ländliche Lkw-Hubs in ganz Nordamerika.

20. Fallstudie: Das „Last-Mile Trucking“-Depot in Shanghai

Ein großes Logistikunternehmen in Shanghai hat seine gesamte Flotte für die Zustellung auf der letzten Meile auf elektrische 8-Tonnen-Lkw umgestellt. Das Depot, das sich in einem dicht besiedelten Industriegebiet befindet, war rund um die Uhr in Betrieb, wobei die Lkw in Wellen zurückkehrten, um einen schnellen Umschlag zu gewährleisten. Das Unternehmen benötigte eine Lösung, die maximale Geschwindigkeit für mehrere Fahrzeuge auf kleinstem Raum ermöglichte.

MIDA Power installierte sechs 360-kW-Ladeeinheiten in einer Split-System-Konfiguration. Die Schaltschränke wurden platzsparend auf einer Zwischenebene untergebracht, während die Doppelanschluss-Ladestationen in den Laderampen platziert wurden. Das Logistikunternehmen nutzte die „Priority Routing“-Software von MIDA. Sobald ein Express-Lieferwagen eintraf, priorisierte das System dessen Ladevorgang und stellte ihm die volle Leistung von 360 kW zur Verfügung, um sicherzustellen, dass er innerhalb von 20 Minuten wieder unterwegs war. Die verbleibende Leistung wurde dann an andere Lkw in der Warteschlange verteilt. Dieses System ermöglichte es dem Depot, 30 % mehr Fahrzeugumschläge pro Tag im Vergleich zu den vorherigen 120-kW-Ladegeräten abzuwickeln. Der Betriebsleiter des Unternehmens betonte, dass die 360-kW-Ladestationen von MIDA der wichtigste Faktor für die Erfüllung der Garantie für emissionsfreie Lieferungen auf dem wettbewerbsintensiven Markt in Shanghai waren.

21. Fallstudie: Das „hochverdichtete urbane Zentrum“ in Berlin

Ein Berliner Immobilienentwickler wandelte ein altes Parkhaus in eine öffentliche Ladestation für die wachsende Zahl von Elektrotaxis und Fahrdiensten in der Stadt um. Die Herausforderung bestand in der extremen Vielfalt der Fahrzeuge, von älteren 400-V-Nissan Leafs bis hin zu den neuesten 800-V-Porsche Taycans und Hyundai Ioniqs.

MIDA Power installierte acht 360-kW-Ladestationen. Dank des breiten Ausgangsspannungsbereichs (150 V bis 1000 V) konnte jedes Fahrzeug optimal geladen werden. Um die hohe Nutzerzahl zu bewältigen, integrierte der Projektentwickler die MIDA-Stationen über OCPP 1.6J in eine eigens entwickelte mobile App. So konnten Fahrer Ladezeiten buchen und automatisch bezahlen. Die Ladestationen waren zudem mit den flüssigkeitsgekühlten Kabeln von MIDA ausgestattet, die für die hohe Auslastung unerlässlich waren – einige Kabel waren über 18 Stunden täglich in Betrieb. Das Projekt war ein voller Erfolg mit einer Auslastung von 98 % während der Spitzenzeiten. Der Projektentwickler plant nun, dieses Modell in fünf weiteren deutschen Städten zu implementieren und dabei die 360-kW-Plattform von MIDA als Kerntechnologie zu nutzen.

22. Technischer Tiefgang: Design magnetischer Bauteile und EMV-Unterdrückung

Die Steuerung von 360 kW Leistung erfordert das Schalten massiver Ströme mit hohen Frequenzen, was erhebliche elektromagnetische Herausforderungen mit sich bringt. Das Ingenieurteam von MIDA hat diese durch fortschrittliche Komponentenentwicklung bewältigt.

  • Nanokristalline Transformatorkerne:Die Haupttrenntransformatoren im 360-kW-Schaltschrank verwenden nanokristalline Kerne. Diese Materialien weisen im Vergleich zu herkömmlichem Siliziumstahl oder Ferriten eine höhere Permeabilität und geringere Kernverluste auf. Dadurch kann der Transformator kleiner und leichter gebaut werden, ohne dass der Wirkungsgrad von über 99 % beeinträchtigt wird. Die reduzierte Größe ermöglicht zudem eine bessere Luftzirkulation und Kühlung im Leistungsmodul.
  • Litzendrahtwicklungen:Um dem Skin-Effekt und dem Proximity-Effekt bei hohen Frequenzen entgegenzuwirken (bei denen der Strom bevorzugt an der Außenfläche des Leiters fließt), verwendet MIDA für alle Hochleistungsinduktivitäten und -transformatoren Litzendraht. Litzendraht besteht aus Hunderten einzeln isolierter, feiner Litzen, wodurch eine gleichmäßige Stromverteilung über den gesamten Leiterquerschnitt gewährleistet und die ohmsche Erwärmung reduziert wird.
  • Mehrstufige EMV-Filterung:Das Schalten von 500 A bei 100 kHz erzeugt erhebliche elektromagnetische Störungen (EMI). Die MIDA 360-kW-Geräte verfügen über einen mehrstufigen, symmetrischen EMI-Filter sowohl am AC-Eingang als auch am DC-Ausgang. Dieser umfasst hochdämpfende Gleichtakt-Drosseln und X/Y-Kondensatoren, die sicherstellen, dass das Ladegerät die strengsten industriellen EMV-Normen übertrifft. Dadurch wird verhindert, dass das Ladegerät lokale Kommunikationsnetze, GPS-Signale oder die Bordelektronik des Fahrzeugs stört.

23. Installationsanleitung Teil 2: Tiefbau und Genehmigungen

Die bautechnischen Anforderungen für ein 360-kW-Kraftwerk sind umfangreich und erfordern eine professionelle Überwachung.

  • Grabenbau und Leitungsbau:Aufgrund der hohen Stromstärke sind die Wechselstrom-Eingangskabel dick und schwer. Gräben müssen gemäß den örtlichen Bauvorschriften ausgehoben werden (typischerweise 600 mm bis 1000 mm tief) und mit hochfesten PVC- oder Stahlrohren ausgekleidet werden.
  • Standort des Umspannwerks:Wenn ein neuer Mittelspannungstransformator benötigt wird, müssen bei der Standortwahl Sicherheitsabstände, Lärmschutzmaßnahmen für Anwohner und ein einfacher Zugang für die Wartungsteams der Energieversorgungsunternehmen berücksichtigt werden.
  • Genehmigungsverfahren und Netzstudie:Vor der Installation ist in der Regel eine Netzverträglichkeitsstudie (Grid Impact Study, GIS) durch den örtlichen Energieversorger erforderlich. Das technische Team von MIDA liefert die notwendigen Oberschwingungs- und Lastflussdaten für Ihren GIS-Antrag, wodurch die Genehmigung beschleunigt und die Engineering-Kosten gesenkt werden. Wir erstellen die Oberschwingungsanalyse, die Leistungsfaktordaten und die prognostizierten Lastprofile im von Ihrem Energieversorger erwarteten Format, sodass die Studie zu einer reinen Formalität und nicht zu einem Projektrisiko wird. Falls ein neuer Mittelspannungstransformator benötigt wird, liefern wir außerdem die erforderlichen Gerätespezifikationen und Koordinierungsstudien für die Schutzprüfung durch den Energieversorger.

Über den Netzanschluss hinaus umfasst der Tiefbau mehrere Elemente, die leicht zu übersehen, später aber teuer zu beheben sind:

  • Erdung und Potentialausgleich:Die Station benötigt ein niederohmiges Erdungssystem, das mit dem Transformatorneutralleiter und den Verteilerkästen verbunden ist. MIDA liefert die Erdungsberechnung und die erforderliche Leiterdimensionierung für den gesamten Stationskreis.
  • Fundamente für Spender:Flüssigkeitsgekühlte Zapfsäulen sollten auf eigenen, verstärkten Betonfundamenten mit vorinstallierten Kabeldurchführungen für Kühlmittelleitungen und Gleichstromkabel montiert werden. Die Fundamente von Zapfsäulen dürfen niemals mit Fahrspuren geteilt werden.
  • Überdachungen und Sonnenschutzkonstruktionen:Falls ein Vordach geplant ist, überprüfen Sie vor dem Gießen der Fundamente dessen Entwässerung und Statik. Die Ladeeinrichtung darf sich nicht in der Tropflinie der Dachkanten befinden.
  • Endabnahme und Inbetriebnahme:Vor der Inbetriebnahme prüfen die örtliche Behörde und der Energieversorger die Anlage anhand der genehmigten Zeichnungen. Der Inbetriebnahmetechniker von MIDA nimmt an dieser Prüfung mit dem vollständigen Prüfdossier teil – Isolationsprüfungen, Erdungsprüfung, Phasenrotation und Funktionsprüfungen des Not-Aus-Systems.

Die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ist integraler Bestandteil des Engineering-Pakets. Das flüssigkeitsgekühlte Kabelsystem der Station reduziert die Oberflächentemperaturen an den Steckverbindern, und der Lageplan muss die erforderlichen Abstände um die Schaltschränke für Notfallzugänge und Belüftung gewährleisten. MIDA koordiniert außerdem die Brandschutz- und Elektroprüfungen mit Ihrer örtlichen Behörde und stellt die Dokumentation für die UL/ETL-Zertifizierung der Station, die Erdungsberechnungen und die Installationsanweisungen des Herstellers bereit, die von den Prüfern üblicherweise angefordert werden. Viele Betreiber unterschätzen, wie viel Zeit bei Großprojekten von der Genehmigungskette abhängt; die Projektingenieure von MIDA managen diese Kette gemeinsam mit Ihnen, sodass Bauarbeiten und Dokumentation zeitgleich abgeschlossen werden.

Die korrekte Tiefbauplanung ist entscheidend dafür, ob ein 360-kW-Kraftwerk jahrzehntelang zuverlässig läuft oder bereits im ersten Jahr Nacharbeiten erfordert. Das Projektteam von MIDA hat bereits zahlreiche Hochleistungskraftwerke in Nordamerika, Europa und Asien realisiert und bringt diese umfassende Erfahrung in Ihre Planung, die Genehmigungsverfahren und die Abnahme ein.

24. Fazit: Den richtigen Hochleistungs-Hub aufbauen

Ein 360-kW-NACS-Kompressorhub ist ein umfangreiches Bau- und Elektroprojekt – und genau deshalb muss er nach denselben hohen Standards wie die darin verbaute Elektronik konstruiert werden. Von der Grabentiefe und der Dimensionierung der Leitungen bis hin zur Transformatorplatzierung und Netzanschlussstudien trägt jede Entscheidung zur langfristigen Zuverlässigkeit der Anlage bei. MIDA unterstützt Sie in der gesamten Wertschöpfungskette: Oberschwingungs- und Lastflussdaten für Ihre Netzstudie, Erdungsberechnungen, Fundamentpläne für den Kompressor und ein Inbetriebnahmetechniker vor Ort, der Sie bei der Endabnahme begleitet.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Mit der von MIDA erstellten Dokumentation zu Oberschwingungen und Lastflüssen lassen sich Netzwirkungsstudien schneller durchführen.
  • Erdung, Spenderfundamente und Überdachungsentwässerung müssen gemeinsam geplant werden, nicht erst im Nachhinein.
  • Flüssigkeitsgekühlte Zapfsäulen benötigen spezielle Montageflächen mit Kabelstutzen für Kühlmittel- und Gleichstromleitungen.
  • Der Inbetriebnahmeingenieur von MIDA unterstützt die Endabnahme mit einem vollständigen Prüfdossier.
  • Professionelle Bauingenieurleistungen verwandeln einen Hochleistungsknotenpunkt in eine 20-jährige Anlage.

Contact our global project team at sales@midapower.com for a site-specific technical proposal, or visit www.midapower.com to explore our full range of high-power EVSE solutions. Let’s power the next billion miles together.


Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026

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