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360 kW, 480 kW, 600 kW Split-DC-Schnellladesystem mit vier Ladeanschlüssen

360 kW, 480 kW, 600 kW Split-DC-Schnellladesystem mit vier Ladesäulen: Die Zukunft der Hochleistungs-Flotten- und Hub-Infrastruktur

Leitartikel: Revolutionierung der Elektromobilitätslandschaft mit der modularen 360-kW-, 480-kW- und 600-kW-Architektur von MIDA Power

Der globale Wandel hin zur Elektromobilität ist kein Randtrend mehr, sondern die zentrale Säule der Energiewende des 21. Jahrhunderts. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Pkw, Lieferwagen und Lkw steigt die Nachfrage nach ultraschneller und intelligent verteilter Ladeinfrastruktur rasant. Hier kommt das MIDA Power 360kW/480kW/600kW Split-DC-Schnellladesystem ins Spiel. Es ist mehr als nur ein Ladegerät; es ist ein ausgeklügeltes Energiemanagement-Ökosystem, das speziell für die hohen Anforderungen moderner urbaner Zentren und Fuhrparkdepots mit hohem Fahrzeugdurchsatz entwickelt wurde.

Ausgestattet mit vier Ladesäulen und einer geteilten Gehäusearchitektur, repräsentiert dieses System die Spitze der Ingenieurskunst von MIDA Power. Durch die Trennung der Leistungswandler von den benutzerseitigen Ladesäulen hat MIDA eine Lösung geschaffen, die den Platzbedarf optimiert, die Wärmeableitung verbessert und ein reibungsloses Ladeerlebnis für vier Fahrzeuge gleichzeitig ermöglicht. In diesem ausführlichen Bericht untersuchen wir, wie das 360-kW-System von MIDA Durchsatz, Effizienz und Zuverlässigkeit in der anspruchsvollen Welt des DC-Schnellladens neu definiert.

Markt- und Politikkontext: Der globale Drang nach ultraschneller Infrastruktur

Die Dringlichkeit von Ladesystemen mit 360 kW, 480 kW und über 600 kW wird durch zwei Hauptfaktoren angetrieben: die Einführung von 800-V-Fahrzeugarchitekturen und ambitionierte staatliche Vorgaben. Vom europäischen Green Deal bis zum US-amerikanischen Programm „National Electric Vehicle Infrastructure“ (NEVI) verschiebt sich die politische Landschaft hin zu zukunftssicherer Elektromobilität. Regierungen subventionieren keine 50-kW-Ladegeräte mehr, sondern fördern Systeme, die in kürzester Zeit – quasi in einem Kaffee – Hunderte von Kilometern Reichweite ermöglichen.

In China hat die Initiative „Neue Infrastruktur“ MIDA Power an die Spitze des Exportmarktes gebracht, da internationale Betreiber nach Hardware suchen, die chinesische Fertigungseffizienz mit westlichen Compliance-Standards vereint. Das 360-kW-System von MIDA erfüllt diese Anforderungen und bietet eine robuste Infrastruktur für Ladeinfrastrukturbetreiber, die ihre Kapitalrendite (ROI) maximieren müssen, indem sie mehr Fahrzeuge pro Stunde auf kleinerem Raum laden können. Angesichts des EU-Pakets „Fit for 55“, das Schnellladestationen alle 60 km entlang der Autobahnen vorschreibt, ist das 360-kW-Split-System die optimale Wahl für Installationen mit mehreren Ladeplätzen.

Produkttechnischer Überblick: Die Anatomie der MIDA-Entwicklung

1. Exzellente Leistungsmodule mit einem Wirkungsgrad von über 95 %

Das Herzstück des 360-kW-Systems bilden die von MIDA entwickelten Leistungsmodule. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die auf ineffizienter linearer Wandlung basieren, nutzen unsere Module modernste Siliziumkarbid-MOSFET-Technologie (SiC). Dies ermöglicht einen Spitzenwirkungsgrad von über 95,5 % und reduziert Energieverluste in Form von Wärme deutlich. In einem 360-kW-System entspricht bereits eine Effizienzsteigerung von 2 % einer Energieeinsparung von 7,2 kW – genug, um die Energiekosten des Betreibers erheblich zu senken und den Kühlbedarf des Systems zu reduzieren.

2. Der 200-1000V Weitspannungsbereich

Moderne Elektrofahrzeuge gibt es in allen Formen und Größen, von 400-V-Stadtautos bis hin zu 800-V-Hochleistungslimousinen wie dem Porsche Taycan oder schweren Elektro-Lkw. Das 360-kW-System von MIDA zeichnet sich durch einen breiten Ausgangsspannungsbereich von 200 V bis 1000 V aus. Dadurch kann das Ladegerät sowohl ältere Fahrzeuge mit maximalem Strom versorgen als auch die ultraschnellen Ladefunktionen der nächsten Generation von 800-V-Plattformen vollumfänglich unterstützen – ganz ohne zusätzliche Hardware-Upgrades.

3. Split-Cabine-Design: Optimierung des Raumlayouts

Die Bezeichnung „Split“ in unserem 360-kW-System bezieht sich auf die Trennung von Leistungsschrank und Ladestationen. Die schwere, wärmeerzeugende Leistungselektronik ist in einem zentralen Schrank untergebracht, der unauffällig in einem Technikraum platziert werden kann, während die schlanken, flachen Ladestationen an den Parkplätzen aufgestellt werden. Dies reduziert die Geräuschentwicklung an den Ladestationen und ermöglicht flexiblere Standortplanungen, insbesondere in beengten städtischen Umgebungen oder Parkhäusern.

4. Vier-Geschütz-Energieverteilung und Matrixzuweisung

Mit vier Ladeanschlüssen (CCS1, CCS2, CHAdeMO oder GBT) nutzt das System eine intelligente Leistungsmatrix. Beim Laden eines Fahrzeugs stehen die vollen 360 kW zur Verfügung (sofern die Batterie dies zulässt). Sobald weitere Fahrzeuge angeschlossen sind, verteilt das System die Leistung dynamisch in Schritten von 20 kW oder 30 kW. So erhält jedes Fahrzeug die maximal mögliche Leistung, abhängig von seinem Ladezustand und der aktuellen Netzkapazität. Dadurch wird verhindert, dass eine fast volle Batterie unnötig Ressourcen blockiert, die eine fast leere Batterie benötigt.

5. Fortschrittliches Wärmemanagement: Flüssigkeits- und Zwangsluftkühlung

Die Verarbeitung von 360.000 Watt Leistung erzeugt erhebliche Wärme. MIDA nutzt daher ein Zweizonen-Kühlsystem. Die Leistungsmodule werden über einen Hochgeschwindigkeits-Luftstrom mit Temperaturregelung und spezieller Filterung zum Schutz vor Staub gekühlt (Schutzart IP54/IP55). Für die Ladekabel, insbesondere bei hohen Stromstärken (bis zu 500 A), bieten wir flüssigkeitsgekühlte Kabeloptionen an. Dadurch bleibt der Kabeldurchmesser handlich und ergonomisch, während gleichzeitig eine Überhitzung der Anschlüsse bei aufeinanderfolgenden Ladevorgängen verhindert wird.

Normen und Zertifizierungen: Globale Konformität durch Design

MIDA Power verpflichtet sich zu höchsten Sicherheits- und Interoperabilitätsstandards. Das 360-kW-System ist vollständig zertifiziert und erfüllt folgende Anforderungen:

  • CE und TÜV: Gewährleistung von Sicherheit und elektromagnetischer Verträglichkeit für den europäischen Markt.
  • UL und ETL: Erfüllung der strengen Brandschutz- und Elektrosicherheitsvorschriften Nordamerikas.
  • OCPP 1.6J und 2.0.1Unser Software-Stack unterstützt das neueste Open Charge Point Protocol und ermöglicht so fortschrittliche Funktionen wie „Plug & Charge“ (ISO 15118) und eine ausgefeilte Netzintegration (V2G-fähig).
  • ISO 15118Der Goldstandard für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladegerät, der einen sicheren Datenaustausch und eine nahtlose Authentifizierung gewährleistet.

Ob der Standort CCS2 für Europa, NACS für den von Tesla dominierten nordamerikanischen Markt oder GBT für die asiatische Expansion benötigt, die modularen Zapfsäulen von MIDA können an jeden Standard angepasst werden, sodass kein Fahrzeug liegen bleibt.

Anwendungsszenarien: Wo Leistung auf Zweckmäßigkeit trifft

1. Logistik- und Zustellzentren für die letzte Meile

Für Unternehmen wie Amazon oder DHL bedeuten Ausfallzeiten Umsatzeinbußen. Ein 360-kW-System kann einen Lieferwagen während der Mittagspause des Fahrers schnell aufladen oder einen schweren Elektro-Lkw in unter 90 Minuten vollständig aufladen. Die Konfiguration mit vier Ladesäulen ermöglicht es einer Flotte, Fahrzeuge schnell durch die Ladestationen zu transportieren und so einen 24/7-Betrieb aufrechtzuerhalten.

2. Autobahnraststätten

Reisende auf langen Strecken erwarten Schnelligkeit. Durch die Installation des Split-Systems von MIDA können Autobahnraststätten vier ultraschnelle Ladestationen über einen einzigen Verteilerkasten anbieten. Dies reduziert die Installationskosten und maximiert die Anzahl der bedienten Reisenden während der Hauptreisezeiten.

3. ÖPNV-Depots

Elektrobusse benötigen enorme Energiemengen. Das 360-kW-System mit seiner hohen maximalen Spannung eignet sich ideal zum Nachladen an Busbahnhöfen und stellt sicher, dass Verkehrsbetriebe ihre Ziele der Emissionsfreiheit erreichen können, ohne die Linienfrequenz zu beeinträchtigen.

Fallstudie: Das „Grüner Korridor“-Projekt in Südostasien

Im Jahr 2024 ging ein großer Energieversorger in Südostasien eine Partnerschaft mit MIDA Power ein, um einen 500 km langen Autobahnabschnitt zu elektrifizieren. Sie entschieden sich für das 360-kW-Split-System aufgrund seiner Fähigkeit, hohe Umgebungstemperaturen und Luftfeuchtigkeit zu bewältigen (dank unserer speziellen IP-geschützten Gehäuse).

Das Ergebnis? Innerhalb von sechs Monaten verzeichnete der Standort einen Anstieg des Elektrofahrzeugverkehrs um 40 %. Die Nutzer lobten das ergonomische Design der vier Ladesäulen, und der Betreiber profitierte von der Ferndiagnose über die 4G-fähige Cloud-Plattform von MIDA. Dadurch konnten 90 % der technischen Probleme behoben werden, ohne dass ein Techniker vor Ort sein musste.

Expertenkommentar: Einblicke von Dr. Zhang, dem technischen Direktor von MIDA

„Der Sprung von 150 kW auf 360 kW bedeutet nicht nur mehr Leistungsmodule, sondern vor allem ein intelligentes Leistungsmanagement“, erklärt Dr. Zhang, Technischer Direktor bei MIDA Power. „Unsere geteilte Architektur ermöglicht es uns, die Steuereinheit und die Ladeeinheit voneinander zu trennen. Dank der SiC-Technologie haben wir die Grenzen des Machbaren in puncto Energiedichte neu definiert. Unser Ziel ist ein möglichst unauffälliges, schnelles, zuverlässiges und müheloses Ladeerlebnis.“

Zukunftsperspektiven & Skalierbarkeit: Eine Plattform für 2030 und darüber hinaus

MIDA Power plant zukunftsorientiert. Das 360-kW-System ist modular aufgebaut, sodass Betreiber mit 180 kW Modulen beginnen und bei steigendem Bedarf auf 360 kW skalieren können. Darüber hinaus ist das System für die Integration mit Batteriespeichersystemen (BESS) ausgelegt. In Gebieten mit schwacher Netzabdeckung kann ein MIDA-BESS-Schrank Energie aus Solaranlagen oder aus Schwachlastzeiten zwischenspeichern und diese über das 360-kW-System abgeben, sobald mehrere Elektrofahrzeuge gleichzeitig angeschlossen sind.

Handlungsaufruf: Steigern Sie Ihren Fortschritt mit MIDA

Der Übergang zum Hochleistungs-Gleichstromladen ist die zentrale Herausforderung für Infrastrukturentwickler. Geben Sie sich nicht mit veralteter Technologie zufrieden. Setzen Sie auf MIDA Power und implementieren Sie das 360-kW-Split-DC-Schnellladesystem – eine Lösung, die die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Intelligenz bietet, die für die Elektromobilitätsrevolution erforderlich sind.

Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute für eine technische Beratung und schließen Sie sich dem globalen Netzwerk führender Unternehmen im Bereich nachhaltiger Mobilität an.


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9. Die Grenzen des ultraschnellen Ladens: Warum 360 kW der neue Goldstandard ist

Mit zunehmender Marktreife der Elektrofahrzeuge (EV) wandelt sich die Definition von „schnell“. Anfang der 2010er-Jahre galten 50 kW als Spitzenleistung beim Schnellladen. Heute ist das für Autobahnraststätten und große Fuhrparkdepots lediglich eine Erhaltungsladung. Das MIDA 360-kW-Split-DC-Schnellladesystem setzt neue Maßstäbe – eine Ladeleistung, die ein „Tankerlebnis“ ermöglicht, das endlich mit der Geschwindigkeit und dem Komfort von Verbrennungsmotoren mithalten kann.

Der 360-kW-Vorteil:

  • Zeit ist Geld:Für Fernverkehrs-Lkw oder stark frequentierte Taxiflotten bedeutet jede Minute Ladezeit einen Einnahmeverlust. Ein 360-kW-System kann die Reichweite kompatibler 800-V-Fahrzeuge in etwa 10–15 Minuten um 320 Kilometer erhöhen.
  • Durchsatz:Durch die Unterstützung von vier Ladepistolen über einen einzigen Stromverteilerkasten ermöglicht MIDA den Betreibern vor Ort, viermal so viele Kunden auf derselben Fläche zu bedienen und so die Rentabilität teurer Netzanschlüsse drastisch zu verbessern.
  • Dynamische Anpassungsfähigkeit:Die Nennleistung von 360 kW ist keine feste Grenze für ein einzelnes Auto; es handelt sich um einen Energiepool, der intelligent verteilt werden kann, sodass kein Kilowatt verschwendet wird.

10. Technischer Tiefgang: Die Ingenieurskunst der Mega-Kraftwerke

10.1 Siliziumkarbid (SiC) und die 95,5%-Wirkungsgradgrenze

Die Umwandlung von 360.000 Watt Leistung stellt eine extreme thermische und elektrische Herausforderung dar. MIDA löst dieses Problem durch den Einsatz von Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) der dritten Generation.

  • Schaltgeschwindigkeit:SiC ermöglicht Schaltfrequenzen im Bereich von Hunderten von Kilohertz, was die Größe und das Gewicht der internen magnetischen Komponenten drastisch reduziert.
  • Thermischer Fußabdruck:Bei einem Wirkungsgrad von 95,5 % erzeugt das 360-kW-System unter Volllast etwa 16 kW Wärme. Das klingt zwar viel, aber herkömmliche Anlagen mit einem Wirkungsgrad von 90 % würden 36 kW Wärme erzeugen. Diese Reduzierung der Wärmeverluste um 55 % ermöglicht es MIDA, 360 kW in einem einzigen, handlichen Außenschrank unterzubringen.
  • Zuverlässigkeit:Geringere Wärme bedeutet weniger Belastung für Kondensatoren und Isolierung, was zu einer berechneten Lebensdauer von über 15 Jahren für den Kernleistungsspeicher führt.

10.2 Die Weitbereichsspannungsarchitektur von 200 V bis 1000 V

Das MIDA 360kW-System ist für das Zeitalter der „universellen Elektromobilität“ konzipiert.

  • 400V Legacy:Es liefert die volle Stromstärke für Fahrzeuge der aktuellen Generation mit 400 V.
  • 800V Zukunft:Es unterstützt nativ die 800V- und 900V-Architekturen der neuesten Luxus-Elektrofahrzeuge und Schwerlastwagen und ermöglicht es ihnen, die maximale Leistung abzurufen, die ihre Batterien verkraften können.
  • 1000V Decke:Durch die Unterstützung von bis zu 1000 V ist das System bereits mit der nächsten Generation von Megakapazitätsbatterien kompatibel, die derzeit für elektrische Langstrecken-Luftfahrt- und Schifffahrtsanwendungen entwickelt werden.

10.3 Matrix-Leistungsverteilung: Das intelligente Herz

Das innovativste Merkmal des 360-kW-Systems ist dieDynamische Leistungsmatrix.

  • Granulare Steuerung:Der 360-kW-Leistungsblock besteht aus zwölf 30-kW-Modulen. Die zentrale Steuereinheit kann diese Module in Echtzeit an jede der vier Geschütze weiterleiten.
  • Optimierung:Wenn Ladeeinheit A einen LKW mit 240 kW lädt, stehen dem System noch 120 kW zur Verfügung, die zwischen den Ladeeinheiten B, C und D aufgeteilt werden können. Sobald die Ladekurve des LKW abflacht, werden die „freigegebenen“ 30-kW-Module sofort anderen Fahrzeugen zugewiesen, wodurch der Gesamtdurchsatz des Standorts in jeder Sekunde maximiert wird.

11. Die Wissenschaft der Kühlung: Umgang mit extremen Strömungen

Das Laden mit 360 kW erfordert Ströme von bis zu 500 A. Bei diesen Werten werden herkömmliche luftgekühlte Kabel zu dick und schwer für die Handhabung durch einen Menschen. MIDA bietet zwei Kühlstufen für sein 360-kW-System an:

11.1 Fortschrittliche Zwangsluftkühlung (bis zu 250 A)

Für Standard-Schnellladevorgänge nutzen wir eine Hochleistungs-Zwangsluftkühlung im Inneren des Gehäuses und der Spender.

  • Luftstrom im Labyrinth:Unser IP55-Gehäuse nutzt einen komplexen internen Pfad, um Feuchtigkeit und Staub von der Kühlluft zu trennen, bevor diese die Elektronik erreicht.
  • Lüfter mit variabler Drehzahl:Industrielüfter erreichen ihre volle Drehzahl nur bei hoher Belastung des Ladegeräts, wodurch die Lärmbelästigung in ruhigen Umgebungen reduziert wird.

11.2 Flüssigkeitsgekühlte Kabeltechnologie (300 A bis 500 A)

Um die volle Leistung von 360 kW für 800-V-Fahrzeuge zu erreichen, verwendet MIDA spezielle flüssigkeitsgekühlte Kabel.

  • Kühlkreislauf:Ein geschlossenes Kreislaufsystem pumpt ein nichtleitendes Kühlmittel durch das Kabel und in den Steckerkopf, wodurch die Wärme direkt von den Kontaktstiften abgeführt wird.
  • Ergonomie:Dank dieser Technologie kann ein 500-A-Kabel so dünn und flexibel sein wie ein Standard-150-A-Kabel. Dadurch können auch kleinere Fahrer problemlos einen Schwerlastwagen oder eine leistungsstarke Limousine anschließen.
  • Sicherheitsüberwachung:Das System verfügt über mehrere Temperatursensoren im Steckerkopf. Wird eine zulässige Temperatur überschritten, drosselt das System den Stromfluss sofort, um das Fahrzeug und den Benutzer zu schützen.

12. Globale Markt- und Politikanalyse: Das strategische Gebot

12.1 Die NEVI- und AFIR-Mandate

In den Vereinigten Staaten schreibt das NEVI-Programm (National Electric Vehicle Infrastructure) vier 150-kW-Anschlüsse pro Standort vor. In Europa setzt die AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) sogar noch ehrgeizigere Ziele für die Gesamtleistung pro Autobahnknotenpunkt.

  • Die MIDA-Lösung:Ein einzelnes 360-kW-MIDA-Split-System erfüllt diese Anforderungen effizienter als vier einzelne 150-kW-Ladegeräte. Es bietet eine höhere Gesamtleistung, bessere Verteilungsmöglichkeiten und deutlich geringere Installationskosten pro Anschluss.

12.2 Logistik und Umstellung auf Schwerlastflotte

Der wichtigste Treiber für Systeme mit einer Leistung von über 360 kW ist die Elektrifizierung der Logistik. Unternehmen wie Amazon, FedEx und UPS setzen elektrische Lkw für den Mittelstreckenverkehr ein, die während Fahrerwechseln oder Ladephasen einen hohen Energiebedarf haben. Das Vierfach-Ladesystem von MIDA ist die ideale Ladestation für diese Depots und bietet eine hohe Ladedichte, die sich nahtlos in bestehende Lagerhallen integrieren lässt.


13. Ausführliches Installations- und Inbetriebnahmehandbuch

13.1 Hochspannungsnetzintegration

Die Installation einer 360-kW-Anlage ist ein umfangreiches elektrotechnisches Projekt:

  • Anforderungen an den Transformator:In der Regel wird ein separater Transformator mit einer Leistung von 400 kVA oder 500 kVA benötigt.
  • Schaltanlagen:Der Standort muss mit einem 630A oder 800A Hauptschalter und einem robusten Überspannungsschutz ausgestattet sein.
  • Netzkonformität:MIDA arbeitet mit lokalen Energieversorgungsunternehmen zusammen, um sicherzustellen, dass das System alle Vorschriften zur Oberwellenverzerrung (THD <5%) und zum Leistungsfaktor (PF >0,99) einhält.

13.2 Tiefbau und Baustelleneinrichtung

  • Betonfundamente:Für den 360-kW-Leistungsschrank wird eine Stahlbetonplatte benötigt, die ein Gewicht von über 600 kg tragen kann.
  • Platzierung des Spenders:Die Zapfsäulen sollten so platziert werden, dass ein Durchladen möglich ist, was für Lkw und Fahrzeuge mit Anhänger unerlässlich ist.
  • Kabellängen:Das Split-System bietet zwar Flexibilität, die Gleichstromverbindung zwischen dem Schaltschrank und den Zapfsäulen sollte jedoch innerhalb von 30-50 Metern liegen, um den Spannungsabfall zu minimieren.

13.3 Inbetriebnahmeschritte

  1. Isolationswiderstandsprüfung:Überprüfen Sie die Unversehrtheit aller Gleichstromschienen und Verbindungskabel.
  2. Befüllung des Kühlsystems:(Bei flüssigkeitsgekühlten Modellen) Stellen Sie sicher, dass der Kühlmittelstand korrekt ist und die Pumpe funktioniert.
  3. Lastbanktest:Verwenden Sie eine spezielle DC-Lastbank, um zu überprüfen, ob das System 360 kW über einen längeren Zeitraum aufnehmen kann.
  4. OCPP-Handschlag:Konfigurieren Sie die Verbindung zum Charge Point Management System (CPMS) und testen Sie die Fernstart-/Stopp-/Reset-Funktionen.

14. Wartungs- und TCO-Analyse für Mega-Hubs

14.1 Wartungsplan für die „kritische Infrastruktur“

  • Monatlich:Sichtprüfung der Kabel und Steckverbinder. Reinigung der Lufteinlassgitter.
  • Vierteljährlich:Detaillierte Überprüfung des Flüssigkeitskühlsystems (falls vorhanden), einschließlich Pumpendruck und Kühlmittelqualität.
  • Jährlich:Drehmomentprüfung aller Hochspannungsanschlüsse mit Hilfe einer kalibrierten Wärmebildkamera zur Erkennung eines ansteigenden Widerstands.

14.2 Vorteile hinsichtlich der Gesamtbetriebskosten (TCO)

  1. Reduzierter Vorbereitungsaufwand vor Ort:Ein großer AC-Anschluss ist wesentlich günstiger als vier mittlere.
  2. Effizienzgewinne:Bei einem Wirkungsgrad von 95,5 % spart das 360-kW-MIDA-System im Vergleich zu einem Konkurrenzprodukt mit einem Wirkungsgrad von 90 % (bei hoher Auslastung) jährlich etwa 4.000 bis 7.000 US-Dollar an Stromverschwendung.
  3. Modulare Verfügbarkeit:Fällt ein 30-kW-Modul aus, stehen am Standort immer noch 330 kW zur Verfügung. Das „Alles-oder-nichts“-Ausfallverhalten älterer Systeme wird somit beseitigt.

15. Anwendungsszenarien: Wo 360 kW den Markt dominieren

15.1 Interstate Highway „Super-Hubs“

Das 360-kW-System ist primär für Autobahnraststätten konzipiert. Durch vier ultraschnelle Ladestationen kann der Betreiber eine zahlungskräftige Zielgruppe (z. B. Tesla-, Porsche-, Lucid- und Lkw-Fahrer) ansprechen, für die Geschwindigkeit oberste Priorität hat.

15.2 Städtische Nahverkehrs- und Elektrobusdepots

Elektrobusse benötigen in kurzer Zeit große Energiemengen. Das MIDA-360-kW-System kann einen Standard-Stadtbus in weniger als einer Stunde vollständig aufladen oder während eines 15-minütigen Zwischenstopps an einem Terminal eine signifikante Nachladung ermöglichen.

15.3 Schwerlastbau und Bergbau

Skalierung nachhaltiger Logistik: Integriertes Ultra-DC-Ladegerät NACS für Ladestationen.

Im Zuge der Bemühungen um die Dekarbonisierung der Schwerindustrie werden elektrische Bagger und Muldenkipper Realität. Diese Maschinen verfügen über Batterien mit einer Kapazität von oft über 500 kWh. Nur ein System mit einer Leistung von mindestens 360 kW kann die notwendige Ladegeschwindigkeit bereitstellen, um diese Millionen-Dollar-Anlagen produktiv zu halten.


16. Fallstudien an mehreren Standorten: Globale Leistungsbeweis

16.1 Fallstudie: Die „Seidenstraße“ – eine Schnellstraße in Zentralasien

Ein wichtiger Logistikkorridor musste mit Ladestationen für eine neue Flotte elektrischer Sattelzüge ausgestattet werden. Die Umgebungsbedingungen waren rau: Staub, starke Winde und Temperaturen zwischen -30 °C und +45 °C.

  • Die MIDA-Lösung:Drei 360-kW-Split-Systeme mit flüssigkeitsgekühlten Kabeln.
  • Das Ergebnis:Das System lieferte den Lkw auch in der Hochsommerzeit konstant über 300 kW Ladeleistung. Der Betreiber berichtete von einer Verfügbarkeit von 99,8 % und hob hervor, dass die Ferndiagnoseplattform es ermöglichte, Softwarefehler innerhalb weniger Minuten ohne Vor-Ort-Besuche zu beheben.

16.2 Fallstudie: Der „Urban Ultra-Hub“ in Berlin, Deutschland

Ein Luxus-Einkaufszentrum in Berlin wollte die schnellste Ladeinfrastruktur der Stadt anbieten, um eine zahlungskräftige Kundschaft anzulocken.

  • Die MIDA-Lösung:Ein im Untergeschoss versteckter 360-kW-Leistungsschrank und vier elegante Designer-Spender im VIP-Parkbereich.
  • Das Ergebnis:Das Zentrum entwickelte sich zum führenden Anlaufpunkt für Elektrofahrzeuge in der Stadt. Dank der dynamischen Stromverteilung konnten vier Fahrzeuge gleichzeitig bedient werden, sodass kein Gast jemals auf einen Ladeplatz warten musste.

17. Expertenkommentar: Die Zukunft des Energiemanagements

Wir sprachen mit Dr. Liang, dem leitenden Wissenschaftler für Hochleistungssysteme bei MIDA. „Das 360-kW-System ist nicht nur ein Ladegerät, sondern ein intelligenter Energieknotenpunkt. In den nächsten fünf Jahren werden diese Systeme nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern es auch ausgleichen. Durch die Integration lokaler Batteriespeicher und Solarenergie kann eine 360-kW-MIDA-Station als Mikronetz betrieben werden, das Versorgungsunternehmen in Spitzenzeiten schützen und so die Nachhaltigkeit der Elektromobilität gewährleisten.“


18. Zukunftsaussichten: Hin zu Megawatt-Ladung (MCS)

Die MIDA-360-kW-Plattform bildet die Brücke zum Megawatt-Ladesystem-Standard (MCS). Mit Blick auf das Jahr 2030 entwickelt MIDA bereits Systeme mit über 1 MW für die Schifffahrts- und Luftfahrtindustrie. Die auf der 360-kW-Plattform gewonnenen Erkenntnisse zur SiC-Effizienz und Flüssigkeitskühlung sind die Grundlage für das nächste Jahrzehnt der Hochleistungsmobilität.


19. Umfassende FAQ: Über 25 Fragen für Fachleute

1. Kann ein Auto die volle Leistung von 360 kW abrufen?Ja. Wenn das Batteriemanagementsystem (BMS) des Fahrzeugs dies zulässt und es das einzige zu ladende Fahrzeug ist, kann das MIDA-System die vollen 360 kW über ein einziges flüssigkeitsgekühltes Kabel liefern.

2. Wie verteilt das System die Leistung auf die vier Fahrzeuge?Das System nutzt eine 30-kW-Matrix. Beispielsweise kann es jedem der vier Fahrzeuge 90 kW bereitstellen oder einem Fahrzeug 180 kW und den anderen drei jeweils 60 kW. Die Zuteilung erfolgt in Echtzeit, sobald Fahrzeuge angeschlossen oder getrennt werden.

3. Ist eine Flüssigkeitskühlung zwingend erforderlich?Nein. Wir bieten das 360-kW-System mit hochstromfähigen, luftgekühlten Kabeln (bis zu 250 A) für Standorte an, an denen nicht viele 800-V-Fahrzeuge erwartet werden. Für eine optimale Zukunftssicherheit empfehlen wir jedoch eine Flüssigkeitskühlung.

4. Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei 50% Last?Die SiC-Module von MIDA erreichen auch bei Teillast einen Wirkungsgrad von über 95 %, was einen deutlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen IGBT-Systemen darstellt.

5. Wie geht das System mit Netzbeschränkungen um?Das System unterstützt „statisches und dynamisches Lastmanagement“. Der Anlagenbetreiber kann eine maximale Netzentnahme (z. B. 200 kW) festlegen, und das Ladegerät drosselt die vier Ladekanonen automatisch, um unter diesem Grenzwert zu bleiben.

6. Ist es mit NACS (Tesla) kompatibel?Ja. Wir können NACS-Kabel werkseitig installieren oder CCS1/CCS2-zu-NACS-Adapter bereitstellen. Das Kommunikationsprotokoll erfüllt die spezifischen Anforderungen von Tesla.

7. Kann der Spender an der Wand montiert werden?Ja, wir bieten eine flache Wandmontage-Option für das 360-kW-System an, die sich ideal für Parkhäuser eignet.

8. Welche IP-Schutzart hat das Gehäuse?Der Schaltschrank ist nach IP55 zertifiziert, die Spender nach IP54 oder IP55, je nach Konfiguration.

9. Unterstützt das System V2G?Die Hardware ist V2G-fähig. Der bidirektionale Betrieb kann über die Firmware für kompatible Fahrzeuge und Hilfsprogramme aktiviert werden.

10. Wie lange beträgt die Garantiezeit?Die Standardgarantie beträgt 2 Jahre, mit optionalen Verlängerungen bis zu 10 Jahren inklusive umfassender Service- und Wartungsverträge.

(Es folgen 15 weitere häufig gestellte Fragen zu spezifischen Netzcodes, Oberwellenverzerrungen, Zahlungsterminaloptionen, Fernüberwachung und mehr…)


20. Glossar der Begriffe

  • BMS (Batteriemanagementsystem):Das „Gehirn“ im Elektrofahrzeug, das dem Ladegerät mitteilt, wie viel Leistung es aufnehmen kann.
  • CCS2:Der in Europa und dem größten Teil Asiens verwendete Standard für kombinierte Ladesysteme.
  • Dynamische Zuordnung:Die Möglichkeit, die Energieversorgung zwischen den geladenen Waffen in Echtzeit umzuschalten.
  • Harmonische (THD):Elektrisches Rauschen im Stromnetz; MIDA hält diesen Anteil unter 5 %.
  • Flüssigkeitsgekühltes Kabel:Ein Kabel, das ein Kühlmittel verwendet, um sehr hohe Ströme ohne Überhitzung zu ermöglichen.
  • MCS (Megawatt-Ladesystem):Der kommende Standard für das Laden von Schwerlast-Lkw und Flugzeugen (1MW+).
  • SiC (Siliciumcarbid):Das in MIDA-Leistungsmodulen verwendete hocheffiziente Halbleitermaterial.
  • Split-System:Eine Architektur, die die Leistungselektronik von der Benutzerschnittstelle trennt.

21. Aufruf zum Handeln: Führe die ultraschnelle Revolution an

Die Ära des langsamen Ladens ist vorbei. Um die nächste Generation von Elektroautofahrern zu gewinnen und eine produktive Fahrzeugflotte zu erhalten, benötigen Sie die Leistung, Effizienz und Intelligenz des MIDA 360kW Split-DC-Schnellladesystems.

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22. Anhang „Technische Zusammenfassung“

Das 360-kW-Split-System ist das Ergebnis langjähriger Ingenieurskunst von MIDA. Durch die Fokussierung auf SiC-Effizienz, modulare Matrixanordnung und fortschrittliche Kühlung bieten wir ein Produkt, das nicht nur ein Ladegerät, sondern eine langfristige Infrastrukturinvestition ist. Unser globales Supportnetzwerk und unser Engagement für offene Standards (OCPP, ISO 15118) gewährleisten, dass eine MIDA-Ladestation stets auf dem neuesten Stand der Elektromobilitätsrevolution ist.


23. Technischer Detailblick: Die interne Architektur des MIDA SiC-Leistungsmoduls

Um die Zuverlässigkeit des 360-kW-Systems zu verstehen, muss man die einzelnen 30-kW-Leistungsmodule, aus denen der Stack besteht, genauer betrachten. Jedes Modul ist eine in sich geschlossene Leistungsumwandlungsanlage.

23.1 Mehrstufiger Konvertierungsprozess

  • PFC-Stufe (Leistungsfaktorkorrektur):Der Wechselstromeingang wird zunächst von einer aktiven PFC-Schaltung mit SiC-MOSFETs verarbeitet. Dadurch wird sichergestellt, dass der aus dem Netz bezogene Strom perfekt mit der Spannung phasengleich ist, wodurch der Wirkungsgrad maximiert und die Netzbelastung minimiert wird.
  • Isolierte DC-DC-Stufe:Die Hochspannung wird anschließend durch einen Hochfrequenz-Resonanzwandler geleitet. Diese Stufe gewährleistet die für die Sicherheit erforderliche galvanische Trennung und ermöglicht durch Variation der Schaltfrequenz den weiten Ausgangsspannungsbereich (200 V–1000 V).
  • Ausgabefilterung:In der letzten Stufe werden Hochleistungskondensatoren in Automobilqualität eingesetzt, um den Gleichstromausgang zu glätten und so eine welligkeitsfreie Ladung zu gewährleisten, die die Lebensdauer der EV-Batterie schützt.

23.2 Erweiterte Überwachung und Schutz

Jedes Modul ist mit einem eigenen Mikrocontroller ausgestattet, der über 50 Parameter in Echtzeit überwacht:

  • Sperrschichttemperatur:Sensoren sind direkt in die SiC-MOSFET-Gehäuse integriert, um eine Überhitzung innerhalb von Mikrosekunden zu erkennen.
  • Aktueller Kontostand:Die Steuerung stellt sicher, dass jedes Modul im 360-kW-Stack gleichmäßig zur Last beiträgt und verhindert so eine vorzeitige Alterung einzelner Einheiten.
  • Fehleranalyse:Wenn ein Modul einen internen Kurzschluss oder eine Überspannung erkennt, kann es sich in weniger als 10 Millisekunden vom Gleichstrombus trennen, sodass der Rest des 360-kW-Systems weiterarbeiten kann.

24. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und Netzharmonie

Ein 360-kW-Ladegerät ist ein leistungsstarkes Hochfrequenzgerät. Ohne entsprechende Konstruktion könnte es lokale Kommunikationssysteme oder Krankenhausgeräte stören.

  • EMV-Abschirmung:MIDA verwendet ein mehrschichtiges Abschirmungssystem. Der Schaltschrank ist mit elektromagnetischen Dichtungen und gefilterten Lüftungsöffnungen ausgestattet, um sicherzustellen, dass die abgestrahlten Emissionen den Industriestandards der Klasse A entsprechen.
  • Harmonische Dämpfung:Durch den Einsatz einer 12-Puls- oder einer fortschrittlichen aktiven Frontend-Topologie gewährleistet MIDA, dass die Gesamtklirrfaktor (THD) bei allen Laststufen unter 5 % bleibt. Dies ist entscheidend für Installationen in sensiblen Bereichen wie Forschungscampussen oder in der Nähe von Rechenzentren.

25. Cybersicherheit im Zeitalter des vernetzten Ladens

Mit der Anbindung von Ladestationen an die Cloud steigen auch ihre potenziellen Angriffsziele für Cyberangriffe. MIDA Power verfolgt daher einen „Security-by-Design“-Ansatz.

  • Verschlüsselte Kommunikation:Alle über OCPP gesendeten Daten werden mit TLS 1.2 oder 1.3 verschlüsselt, um Man-in-the-Middle-Angriffe zu verhindern.
  • Sicherer Systemstart:Die Firmware der Station ist digital signiert. Erkennt das System unautorisierten Code, verweigert es den Startvorgang und schützt so die Hardware vor böswilliger Manipulation.
  • Nutzerdatenschutz:Wir speichern keine personenbezogenen Nutzerdaten lokal auf dem Ladegerät. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über sichere, PCI-konforme Zahlungsgateways.

26. Die Wirtschaftlichkeit des Ladens mit 360 kW: Eine ROI-Analyse für Betreiber

Für einen CPO (Charge Point Operator) ist das 360kW Split-System ein strategisches Finanzinstrument.

  • Umsatzdichte:Ein 360-kW-System mit vier Anschlüssen kann bei ähnlicher Stellfläche das Vierfache des Sitzungsumsatzes eines 150-kW-Ladegeräts mit einem einzigen Anschluss generieren.
  • Bedarfsgebührenmanagement:Durch den Einsatz der intelligenten Lastverteilungsfunktion von MIDA können Betreiber teure Spitzenlastgebühren des Energieversorgers vermeiden, indem sie den Gesamtstromverbrauch des Standorts begrenzen und gleichzeitig eine hohe Servicequalität für die Kunden gewährleisten.
  • Langlebigkeit von Vermögenswerten:Dank der SiC-Architektur und des modularen Designs wird das Ladegerät auch im Jahr 2030 noch eine hohe Leistungsfähigkeit aufweisen, wodurch der Bedarf an einem frühzeitigen Austausch reduziert und die langfristige Rentabilität verbessert wird.

27. Umweltverträglichkeitsprüfung und Lebenszyklusanalyse (LCA)

MIDA Power engagiert sich für eine nachhaltige Lieferkette.

  • Effizienz als Nachhaltigkeit:Der Wirkungsgrad von 95,5 % spart nicht nur Geld, sondern auch Energie. Bei über einem Jahr intensiver Nutzung kann ein MIDA-System mit 360 kW Leistung im Vergleich zu weniger effizienten Anlagen so viel Strom einsparen, dass ein durchschnittlicher Haushalt mehrere Monate lang versorgt werden kann.
  • Materialauswahl:Wir legen Wert auf Materialien mit hoher Recyclingfähigkeit, wie Aluminium und verzinkten Stahl, und haben ein Rücknahmeprogramm für ausgediente Leistungsmodule eingeführt.
  • Reduzierter Kupferverbrauch:Die geteilte Architektur ermöglicht zentrale AC-Anschlüsse, wodurch sich die Gesamtmenge der für eine Installation mit mehreren Feldern benötigten dicken Kupferleitungen reduziert.

28. Globale Bereitstellungslogistik: Wie MIDA großflächige Rollouts unterstützt

Die Installation von über 100 ultraschnellen Ladegeräten auf einem Kontinent stellt eine logistische Herausforderung dar. MIDA unterstützt dies durch:

  • Regionale Einhaltung:Wir bieten spezifische Konfigurationen für die Märkte CE, UL und GBT an und stellen so sicher, dass unsere Hardware von Haus aus die lokalen Netzvorschriften erfüllt.
  • Vorkonfiguration:Die Stationen können bereits im Werk mit den OCPP-Einstellungen, dem Branding und den Zahlungsdaten des Kunden vorkonfiguriert werden, was eine „Plug-and-Play“-Installation vor Ort ermöglicht.
  • Globales Training:Wir bieten umfassende Schulungsprogramme für lokale Installations- und Wartungspartner an, um sicherzustellen, dass eine MIDA-Station in Sydney genauso professionell gewartet wird wie eine in Berlin.

29. Erweiterte FAQ für technische und Flottenbeteiligte

11. Welche maximale Größe darf das AC-Eingangskabel haben?Für eine 360-kW-Anlage verwenden wir in der Regel zwei oder drei Leitungen aus 240 mm² Kupfer- oder Aluminiumkabel, abhängig von der Entfernung zum Aufstellungsort und den örtlichen Vorschriften.

12. Wie geht das System mit einem „totalen Stromausfall“ um?Das Ladegerät verfügt über eine „Sichere Abschaltsequenz“. Ein interner Energiespeicher gewährleistet, dass die Kommunikationssteuerungen den Ladevorgang sicher beenden und die Fahrzeuganschlüsse entriegeln können, bevor das System abschaltet.

13. Kann das 360-kW-System gleichzeitig für Pkw und Lkw genutzt werden?Ja. Der Spannungsbereich von 200 V bis 1000 V und die dynamische Leistungsverteilung ermöglichen es dem System, einen 400-V-Pkw mit 50 kW an einer Ladesäule zu laden, während gleichzeitig ein Schwerlastwagen mit 250 kW an einer anderen Ladesäule versorgt wird.

14. Was ist die MTBF (mittlere Zeit zwischen Ausfällen)?Die berechnete mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) des 360-kW-Leistungsschranks beträgt über 45.000 Betriebsstunden.

15. Unterstützt das System „Smart Charging“-Profile?Ja. Es unterstützt OCPP 1.6J Smart Charging-Profile, wodurch das Backend zeitplanbasierte Leistungsgrenzen senden kann (z. B. niedrigere Leistung nachts, höhere Leistung während der Solarspitzen).

16. Sind die Lüfter vom Benutzer austauschbar?Ja. Die Lüfter sind als modulare Einheiten konzipiert, die in weniger als 10 Minuten ausgetauscht werden können, ohne die Hochspannungsteile zu öffnen.

17. Welchen Einfluss hat salzhaltige Luft auf die 360-kW-Anlage?Für Küstenstandorte bieten wir eine seewasserbeständige C5-M-Beschichtung und spezielle Salznebelfilter an, um eine langfristige Haltbarkeit zu gewährleisten.

18. Kann der Spender für verschiedene Zahlungsmethoden angepasst werden?Ja. Wir unterstützen Nayax, Ingenico, Payter und sogar QR-Code-basierte Zahlungen über die HMI.

19. Wie viele Zapfsäulen können an einen 360-kW-Verteilerkasten angeschlossen werden?Die Standardkonfiguration besteht aus zwei Doppelzapfsäulen-Zapfsäulen (insgesamt vier Zapfsäulen). Für größere Parkflächen können wir jedoch auch vier Einzelzapfsäulen-Zapfsäulen anbieten.

20. Wie hoch ist das Gewicht des flüssigkeitsgekühlten Steckers?Der flüssigkeitsgekühlte Stecker von MIDA ist so konzipiert, dass er weniger als 2,5 kg wiegt und somit für alle Anwender sehr gut handhabbar ist.

21. Verfügt das System über eine eingebaute Feuerlöschanlage?Der Schaltschrank ist mit Hochtemperatursensoren und Rauchmeldern ausgestattet, die die Stromzufuhr sofort unterbrechen. Optional kann ein automatischer Feuerlöschbehälter werkseitig installiert werden.

22. Wie handhaben Sie Firmware-Updates für eine große Flotte von Ladegeräten?Updates werden über unser OCPP 2.0.1-Gateway mittels eines gestaffelten, geplanten und reversiblen Rollout-Prozesses abgewickelt. Flottenbetreiber können Ladegeräte in Update-Gruppen zusammenfassen, Wartungsfenster in verkehrsarmen Zeiten planen und bei Erkennung von Anomalien während der Validierung automatisch auf die vorherige Firmware-Version zurücksetzen. Jedes Update ist kryptografisch signiert, und die Station überprüft die Signatur vor der Installation, wodurch Manipulationen an der Firmware ausgeschlossen werden. Da die gesamte Flotte ihren Firmware-Status über die zentrale Managementplattform meldet, haben Sie jederzeit einen aktuellen Überblick über die Versionen an allen Standorten – ohne Tabellenkalkulationen, ohne Vor-Ort-Einsätze und ohne Rätselraten.

23. Welches Garantie- und Supportpaket steht für eine großflächige Einführung zur Verfügung?

Jede MIDA-Station verfügt über eine standardmäßige fünfjährige Garantie auf Teile und Arbeitsleistung. Für größere Installationen ist eine erweiterte Garantie erhältlich. Großprojekte erhalten einen festen Ansprechpartner, ein regionales Ersatzteillager und eine technische Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist. Unser Ferndiagnoseteam behebt über 85 % der Probleme ohne Vor-Ort-Besuch. Für die übrigen Fälle strebt unser Außendienstnetz eine Reaktionszeit von 48 Stunden in den abgedeckten Regionen an.

24. Führen Sie vor der Installation Standortbesichtigungen und Laststudien durch?

Ja. Das Ingenieurteam von MIDA führt eine umfassende Standortanalyse durch – inklusive Lastberechnungen, Spannungsfallanalyse, Erdungsprüfung und Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen –, bevor Geräte bestellt werden. Das Ergebnis ist ein geprüfter einpoliger Schaltplan und ein Inbetriebnahmeplan, der Überraschungen in der Bauphase ausschließt.

Für Betreiber mit mehreren Standorten ist die Standardisierung genauso wichtig wie jede der oben genannten Einzellösungen. Ein einheitliches Schrankdesign, ein zentraler Ersatzteilkatalog und eine einheitliche Firmware für alle Standorte ermöglichen es einem einzigen Techniker, jeden Standort im Netzwerk zu warten, und einem zentralen Dashboard, alle Zapfsäulen in Echtzeit zu überwachen. Die regionalen Lager von MIDA halten die modularen Lüftereinheiten, Leistungsmodule, HMI-Bildschirme und Kühlmittelanschlüsse bereit, die den Großteil der Serviceeinsätze ausmachen, sodass Ersatzteile noch am selben Tag versendet werden. Da die 360-kW-Plattform sowohl NACS- als auch CCS1-Zapfsäulen unterstützt, kann ein Netzwerk mit dem heutigen Fahrzeugmix starten und die Anschlüsse flexibel an die Marktentwicklung anpassen – ohne die Schränke austauschen zu müssen.

30. Fazit: Unterstützung, die mit Ihnen mitwächst

Die erweiterten FAQs beantworten die Fragen, die eine Pilotinstallation von einem umfassenden Flottenprogramm unterscheiden: Firmware-Management im großen Maßstab, Reaktionszeiten im Service, Standortvorbereitung und Umweltbeständigkeit. MIDA hat die 360-kW-Plattform, ihr Zubehör und ihre Supportorganisation nach einem einzigen Grundsatz entwickelt: Der Erfolg großflächiger Ladenetzwerke basiert auf Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit, nicht nur auf Spitzenleistung. Modulare Lüfter, die sich in zehn Minuten austauschen lassen, seewasserbeständige Beschichtungen für Küstenstandorte, flexible Zahlungsoptionen verschiedener Anbieter und OCPP-verwaltete Firmware-Flotten sind die Details, die ein Netzwerk mit 100 Ladestationen mit einer Verfügbarkeit von 99 % gewährleisten.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Firmware-Verwaltung von OCPP 2.0.1 ermöglicht gestaffelte, geplante und reversible Flottenaktualisierungen.
  • Fünfjährige Garantien, fest zugeordnete Kundenbetreuer und 48-Stunden-Reaktionszeit vor Ort bei großen Rollouts.
  • Durch die Konfigurationen mit vier Pistolen und mehreren Spendern lässt sich der 360-kW-Schrank an jede Standortkonfiguration anpassen.
  • Marine C5-M-Beschichtungen und Salznebelfilter verlängern die Lebensdauer der Stationen an Küstenstandorten.
  • Vor der Installation durchgeführte Standortbesichtigungen und Laststudien vermeiden Überraschungen in der Bauphase.

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Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026

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