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90 kW, 180 kW, 150 kW, 240 kW CHAdeMO-Schnellladegerät mit CCS2-Kombi-Ladestation

90-kW-, 180-kW- und 150-kW-CHAdeMO-Schnelllader mit 240-kW-CCS2-Kombi-Ladestation: Die Zukunft der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit verschiedenen Standards gestalten

Der globale Wandel hin zur Elektromobilität ist kein Randtrend mehr, sondern ein zentraler Pfeiler der internationalen Industrie- und Umweltpolitik. Im Wettlauf der Nationen um die Dekarbonisierung ihrer Verkehrssektoren ist die Nachfrage nach robuster, leistungsstarker und vielseitiger Ladeinfrastruktur so hoch wie nie zuvor. MIDA Power (迈依达), ein Vorreiter dieser Revolution, präsentiert eine hochentwickelte Lösung, die die Lücke zwischen etablierten Standards und der nächsten Generation ultraschnellen Ladens schließt: das CHAdeMO-Schnellladegerät (90 kW, 180 kW, 150 kW, 240 kW) in Kombination mit einem CCS2-Kombiladegerät (90 kW, 180 kW, 150 kW, 240 kW). Dieses Dual-Standard-System ist nicht nur für die heutigen Fahrzeugflotten, sondern auch für die vielfältigen Hochvolt-Ökosysteme des nächsten Jahrzehnts ausgelegt.

1. Markt- und Politikkontext: Navigation durch die Landschaft der Multistandards

Die aktuelle Landschaft der Elektrofahrzeuge ist durch unterschiedliche Ladestandards gekennzeichnet, die die regionale und historische Entwicklung der Branche widerspiegeln. In Europa und weiten Teilen Asiens, des Pazifikraums und Ozeaniens hat sich das Combined Charging System 2 (CCS2) als dominierendes Protokoll etabliert und wird von großen Herstellern wie Volkswagen, BMW und Hyundai unterstützt. Gleichzeitig bleibt der von japanischen Automobilherstellern entwickelte CHAdeMO-Standard eine unverzichtbare Voraussetzung für Millionen von Fahrzeugen auf den Straßen, darunter der Nissan Leaf und verschiedene Mitsubishi-Modelle.

Regierungsrichtlinien wie die EU-Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) und das US-amerikanische Programm NEVI (National Electric Vehicle Infrastructure) unterstreichen die Notwendigkeit „interoperabler und zugänglicher“ Ladepunkte. Für Betreiber von Ladestationen besteht die Herausforderung darin, die Anlagenauslastung zu maximieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass kein Fahrer liegen bleibt. Das Split-System von MIDA Power mit 90 kW, 180 kW, 150 kW und 240 kW bietet hierfür eine Lösung: Es ermöglicht gleichzeitiges Hochgeschwindigkeitsladen für CCS2- und CHAdeMO-Nutzer und gewährleistet so, dass eine einzige Anlage ein möglichst breites Spektrum an Elektrofahrzeugbesitzern bedienen kann.

Da Netzkapazität zunehmend zu einem kostbaren Gut wird, erfordert die Implementierung solcher Hochleistungssysteme ein tiefgreifendes Verständnis von Energiemanagement. Die Integration von 150-kW- und 240-kW-Leistungen ermöglicht eine dynamische Zuweisung und stellt sicher, dass der Strom dort bereitgestellt wird, wo er am dringendsten benötigt wird, ohne das Gesamtleistungsbudget des Standorts zu überschreiten.

2. Produkttechnische Detailanalyse: Der Kern der MIDA-Entwicklung

Das Herzstück des MIDA 150-kW/240-kW-Systems bildet eine modulare Leistungswandlungsarchitektur, die in puncto Zuverlässigkeit und Effizienz Maßstäbe in der Branche setzt. Im Gegensatz zu monolithischen Systemen, die bei Ausfall einer einzelnen Komponente vollständig versagen, verwendet MIDA ein rackmontiertes Moduldesign.

Leistungsmodule und Effizienz

Das System nutzt hocheffiziente Leistungsmodule mit 30 kW oder 40 kW Leistung. Diese Module erreichen einen maximalen Wirkungsgrad von über 95,5 % und reduzieren so die Energieverluste in Form von Wärme deutlich. Dieser hohe Wirkungsgrad ist entscheidend für die langfristige Rentabilität des Betriebs, da er die durch die Gleichstrom-Wechselstrom-Wandlung entstehenden Standby-Kosten minimiert. Die Module sind mit Halbleitern mit großer Bandlücke, wie beispielsweise Siliziumkarbid (SiC), ausgestattet, die höhere Schaltfrequenzen und eine bessere thermische Performance als herkömmliche siliziumbasierte IGBTs ermöglichen.

Breiter Spannungsbereich: 200 V bis 1000 V

Moderne Elektrofahrzeuge entwickeln sich von 400-V-Architekturen hin zu 800-V-Systemen (wie beispielsweise Porsche Taycan, Lucid Air und Hyundai IONIQ 6). Um zukunftssicher zu sein, bietet das MIDA-Ladegerät einen breiten Ausgangsspannungsbereich von 200 V bis 1000 V Gleichstrom. Dadurch kann das Ladegerät ältere 400-V-Akkus mit maximalem Strom versorgen und gleichzeitig die hohe Spannung bereitstellen, die zum Laden von 800-V-Fahrzeugen mit maximaler Leistung erforderlich ist. An der 240-kW-CCS2-Ladestation bedeutet dies einen enormen Leistungsschub, der in weniger als 15 Minuten die Reichweite um Hunderte von Kilometern erhöhen kann.

Steckverbinder und Normenintegration

Die Doppelkopf-Konfiguration ist das charakteristische Merkmal dieses Modells. Der 150-kW-CHAdeMO-Anschluss ist je nach Konfiguration flüssigkeits- oder luftgekühlt, um einen konstanten Ladestrom von 200 A oder mehr ohne Überhitzung zu gewährleisten. Die 240-kW-CCS2-Ladeeinheit ist das leistungsstärkste Bauteil und für Ströme bis zu 500 A (flüssigkeitsgekühlte Kabel) ausgelegt, um die Spitzenleistung von 240 kW zu erreichen. Das System gleicht diese Lasten intelligent aus. Lädt beispielsweise ein Nissan Leaf mit 50 kW über den CHAdeMO-Anschluss, wird die verbleibende Leistung dynamisch auf den CCS2-Anschluss umgeleitet, um einem geparkten Luxuswagen oder Elektro-Pickup maximale Ladegeschwindigkeit zu ermöglichen.

Wärmemanagement und Flüssigkeitskühlung

Hochleistungsladen erzeugt erhebliche Wärme. MIDA Power setzt daher ein fortschrittliches Wärmemanagementsystem ein. Ein separates Luftkanalsystem schützt die empfindliche Elektronik der internen Leistungsmodule vor Staub und Salznebel und erreicht so die Schutzart IP54 bzw. IP55. Für die 240-kW-Ladekabel verwendet MIDA eine spezielle Flüssigkeitskühlung. Ein Kühlmittel zirkuliert durch das Ladekabel und die Steckerstifte und hält die Temperatur selbst bei dauerhaftem Hochstrombetrieb deutlich unter dem Sicherheitsgrenzwert von 50 °C. Dadurch ist das Kabel dünner und leichter und somit für den Endnutzer einfacher zu handhaben als herkömmliche, luftgekühlte 500-A-Kabel.

Schrank- und Split-Design

Das 150-kW-/240-kW-System wird üblicherweise in einer Split-Chabine-Konfiguration eingesetzt. Die Haupteinheit (das „Gehirn“ und „Herz“) ist in einem robusten, wetterfesten Gehäuse untergebracht, das beispielsweise in einem Technikraum oder am hinteren Ende eines Parkplatzes aufgestellt werden kann. Die Ladestationen (die „Arme“) sind elegante, benutzerfreundliche Sockel. Diese Konstruktion spart wertvollen Platz auf dem Parkplatz und reduziert die Geräuschentwicklung für den Nutzer, da die großen Lüfter der Haupteinheit nicht direkt am Ladepunkt angebracht sind.

3. Standards & Zertifizierungen: Die MIDA-Sicherheitsgarantie

Im Hochvolt-Elektromobilitätssektor ist die Einhaltung von Vorschriften unabdingbar. Die Systeme von MIDA Power werden strengstens geprüft, um globale Standards zu erfüllen und zu übertreffen.

  • CE & TÜV:Sicherstellung der Einhaltung europäischer Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzbestimmungen.
  • UL & ETL:Für den nordamerikanischen Markt erfüllen unsere Systeme die UL 2202- und UL 2231-Normen für die Sicherheit beim DC-Schnellladen.
  • OCPP 1.6J und 2.0.1:MIDA-Ladegeräte sind vollständig mit dem Open Charge Point Protocol kompatibel. Dies ermöglicht es Ladeinfrastrukturbetreibern, unsere Hardware in jede Managementsoftware für Abrechnung, Ferndiagnose und Lastverteilung zu integrieren.
  • ISO 15118 (Stecker & Ladegerät):Die 240-kW-CCS2-Seite unterstützt das ISO-15118-Protokoll und ermöglicht so die „Plug & Charge“-Funktion. Fahrzeug und Ladegerät kommunizieren direkt miteinander, identifizieren den Nutzer und wickeln die Zahlung automatisch ab – ohne RFID-Karte oder mobile App.

3. Fortschrittliche Bauteilentwicklung und Materialwissenschaft: Der MIDA-Qualitätsstandard

Neben der primären Leistungsumwandlung hängen Langlebigkeit und Zuverlässigkeit einer 150-kW-/240-kW-Anlage von der Qualität ihrer kleinsten Komponenten und den verwendeten Materialien ab. Bei MIDA Power wählen wir jedes Bauteil nach dem Prinzip einer zehnjährigen Lebensdauer aus.

Auswahl von Präzisionshalbleitern

Der Einsatz von Siliziumkarbid-MOSFETs (SiC-MOSFETs) in unseren 40-kW-Modulen ist eine bewusste Entscheidung, um die für eine Ausgangsspannung von 1000 V erforderlichen hohen Schaltfrequenzen zu bewältigen. SiC-Bauteile bieten die dreifache Wärmeleitfähigkeit von Standard-Silizium und ermöglichen so eine effektivere Wärmeableitung. Dies reduziert die Größe der internen Kühlkörper und ermöglicht ein kompakteres Leistungsmodul. Jeder MOSFET wird vor dem Einbau in das Modul strengen Tests auf Spannungsspitzen und thermische Belastung unterzogen.

Hochwertige magnetische Bauteile

Die Transformatoren und Induktivitäten des MIDA-Leistungsmoduls sind speziell gewickelt, um Wirbelstromverluste und den Skin-Effekt bei hohen Frequenzen zu minimieren. Wir verwenden hochpermeable, nanokristalline Kerne, die ihre magnetischen Eigenschaften auch bei hohen Betriebstemperaturen beibehalten. Diese sorgfältige Magnetkonstruktion gewährleistet einen hohen Leistungsfaktor (>0,99) und eine extrem niedrige Gesamtklirrfaktor (THD < 5 %) des Ladegeräts und schützt so das lokale Stromnetz vor Störungen.

Robuste Gehäusekonstruktion

Das Gehäuse des Schaltschranks und der Spender besteht aus 2,0 mm dickem, verzinktem Stahlblech mit einer speziellen, mehrschichtigen Korrosionsschutzbeschichtung. Diese Beschichtung ist für 1.000 Stunden Salzsprühnebeltest ausgelegt und macht das System somit ideal für Küsteneinsätze. Die Dichtungen sind aus hochwertigem Silikon gefertigt, das seine Elastizität in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C beibehält und somit die Schutzart IP55 über Jahre hinweg gewährleistet.

Ergonomisches Spender- und Kabeldesign

Der benutzerfreundliche Spender ist ergonomisch gestaltet. Die Höhe des Bildschirms und die Position der Kabelhalterungen sind für optimale Zugänglichkeit ausgelegt und erfüllen die Anforderungen des ADA (Americans with Disabilities Act) sowie vergleichbare internationale Standards. Die flüssigkeitsgekühlten 500-A-Kabel stammen von führenden Herstellern und verfügen über einen verstärkten Außenmantel, der beständig gegen Öl, UV-Strahlung und mechanischen Abrieb ist.

4. Software-Ökosystem & Cybersicherheit: Schutz des digitalen Kerns

Im Zeitalter vernetzter Infrastruktur ist eine Ladestation ebenso sehr ein digitales wie ein physisches Gut. Die Software-Plattform von MIDA Power ist auf Sicherheit, Interoperabilität und einfache Verwaltung ausgelegt.

RTOS-basierte Steuerlogik

Die internen Steuerungssysteme des Ladegeräts laufen auf einem leistungsstarken Echtzeitbetriebssystem (RTOS). Dadurch wird sichergestellt, dass kritische Sicherheitsfunktionen – wie Erdschlusserkennung und Überstromschutz – mit Mikrosekundenpräzision ausgeführt werden. Die RTOS-Architektur ermöglicht zudem Multithreading, sodass das Ladegerät verzögerungsfrei gleichzeitig mit dem Fahrzeug, dem Cloud-Backend und dem lokalen Energiemanagementsystem kommunizieren kann.

Erweiterte Cybersicherheitsmaßnahmen

Ladestationen gehören zur kritischen Infrastruktur eines Landes, und MIDA nimmt deren Schutz sehr ernst. Unsere Ladegeräte gewährleisten Folgendes:

  • Hardware-Sicherheitsmodule (HSM):Zur sicheren Speicherung kryptografischer Schlüssel, die in der TLS 1.2/1.3-Kommunikation verwendet werden.
  • Sicherer Systemstart:Sicherstellen, dass nur autorisierte, digital signierte Firmware auf dem Gerät ausgeführt werden kann.
  • Verschlüsselter lokaler Speicher:Schutz der auf dem Gerät gespeicherten Benutzerdaten und Transaktionsprotokolle vor physischer Manipulation.
  • Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen:Wir führen regelmäßig Penetrationstests und Schwachstellenanalysen durch, um neuen Bedrohungen einen Schritt voraus zu sein.

Over-the-Air (OTA)-Updates

Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter, monatlich kommen neue Fahrzeugmodelle und Softwareprotokolle auf den Markt. MIDA-Ladegeräte verfügen über einen zuverlässigen OTA-Update-Mechanismus. So können Betreiber von Ladeinfrastrukturen Firmware-Updates mit nur einem Klick über ihr Management-Dashboard an ihre gesamte Ladeflotte verteilen. Ob es sich um ein Update des ISO-15118-Stacks oder eine neue Funktion für die Benutzeroberfläche handelt – Ihr MIDA-Ladegerät ist technologisch immer auf dem neuesten Stand.

5. Umwelt- und Stromversorgungsresilienz: Extreme Bedingungen überstehen

Die Ladegeräte von MIDA Power werden in einigen der anspruchsvollsten Umgebungen der Erde eingesetzt – von den sengenden Wüsten des Nahen Ostens bis zu den eisigen Tundren Skandinaviens.

Strategien für das Wärmemanagement

Unser Zweikreis-Kühlsystem ist ein Meisterwerk der Wärmetechnik. Für die Leistungsmodule verwenden wir ein Umluftsystem mit separatem Luftkanal. Dadurch kommt die Kühlluft nie direkt mit der Elektronik in Berührung, wodurch die Ansammlung von Staub und Feuchtigkeit und somit Kurzschlüsse vermieden werden. Bei den flüssigkeitsgekühlten Kabeln ist die Kühleinheit in den Kabelverteiler integriert und verwendet ein nichtleitendes, biologisch abbaubares und umweltverträgliches Kühlmittel.

Blitz- und Überspannungsschutz

Gewitter können Hochspannungsgeräte schwer beschädigen. Jedes MIDA-Ladegerät ist mit Überspannungsschutzgeräten des Typs 2 (SPD) sowohl am Wechselstromeingang als auch am Gleichstromausgang ausgestattet. Zusätzlich verfügen die Ladegeräte über integrierte Blitzschutz- und Erdungsüberwachungssysteme, die das Ladegerät bei einer Störung automatisch abschalten und so das Fahrzeug und die interne Elektronik vor dauerhaften Schäden schützen.

Netzstabilität und Stromqualität

Hochleistungsladegeräte können das lokale Stromnetz stark belasten. MIDA-Ladegeräte verfügen über fortschrittliche Filter und aktive Leistungsfaktorkorrektur, um eine „saubere“ Last zu gewährleisten. Wir unterstützen zudem intelligente Lastabwurf- und Spitzenlastkappungsprotokolle, die es dem Ladegerät ermöglichen, seinen Stromverbrauch in Reaktion auf Signale des Netzbetreibers zu reduzieren. Dies trägt dazu bei, Stromausfälle zu vermeiden und die Stromkosten zu senken.

4. Anwendungsszenarien: Wo das 150-kW/240-kW-Split-System seine Stärken ausspielt

Die Vielseitigkeit des MIDA 150kW CHAdeMO / 240kW CCS2-Systems macht es zur bevorzugten Wahl in zahlreichen anspruchsvollen kommerziellen Umgebungen. Da es zwei unterschiedliche Marktsegmente bedient – ​​ältere Hochleistungsfahrzeuge und moderne ultraschnelle Plattformen – bietet es eine Zukunftssicherheit, die nur wenige andere Ladegeräte erreichen.

A. Strategische Autobahnkorridore und Raststätten

Auf Autobahnen ist Zeit für Autofahrer das wertvollste Gut. Reisende, die für einen Kaffee oder einen schnellen Imbiss anhalten, müssen wissen, dass sie in der Zeit, die sie für den Toilettenbesuch benötigen, über 200 Kilometer Reichweite gewinnen können. Die 240-kW-CCS2-Ladestation ist genau dafür konzipiert. Fahrzeuge mit 800-V-Architektur können die vollen 240 kW nutzen, während der 150-kW-CHAdeMO-Ladekopf sicherstellt, dass auch ältere, aber immer noch weit verbreitete Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite nicht vom Schnellladenetz ausgeschlossen werden. Durch die Platzierung dieser Ladestationen alle 50–80 Kilometer können Ladestationen ein nahtloses, kontinentübergreifendes Ladeerlebnis ermöglichen.

B. Intermodale Logistik und Hafeneinrichtungen

Die Umstellung des Schwer- und Mittellastverkehrs auf Elektromobilität ist in vollem Gange. Häfen und Logistikzentren benötigen Ladegeräte, die den Dauerbetrieb mit hohen Strömen für Lieferwagen und Sattelzüge gewährleisten. Dank des geteilten Designs des MIDA-Systems kann der Leistungsschrank in einem sicheren, verkehrsarmen Bereich untergebracht werden, während die Ladestationen an den Laderampen positioniert sind. Die Leistung von 240 kW reicht aus, um einen mittelschweren Lieferwagen während der Fahrerpause schnell aufzuladen und so die Produktivität der Flotte und die Einhaltung des Lieferplans sicherzustellen.

C. Öffentliche Ladestationen in Schwellenländern

In Märkten, in denen der Übergang von CHAdeMO zu CCS2 noch nicht abgeschlossen ist (wie beispielsweise in Teilen Osteuropas, Südostasiens und Großbritannien), fungiert diese Dualstandard-Ladestation als wichtige Brücke. Sie verhindert, dass die Besitzer von CHAdeMO-Fahrzeugen, die bereits frühzeitig auf CHAdeMO umgestiegen sind, ausgeschlossen werden, und bietet gleichzeitig die extrem hohen Ladegeschwindigkeiten, die erforderlich sind, um neue Käufer von hochwertigen deutschen und koreanischen Elektrofahrzeugen zu gewinnen. Für den Investor maximiert dies die Auslastung der Ladestation, da diese aufgrund fehlender kompatibler Fahrzeuge praktisch nie ungenutzt bleibt.

5. Fallstudie: Die Transformation des Brennerpasses zum „Grünen Highway“

Um die praktischen Auswirkungen des MIDA-Systems (150 kW/240 kW) zu veranschaulichen, betrachten wir eine kürzlich erfolgte Installation entlang einer der verkehrsreichsten Gebirgstransportrouten Europas: dem Brennerpass. Das Projekt wurde von einem regionalen Konsortium initiiert, das die CO₂-Bilanz der transalpinen Logistik verbessern will.

Die Herausforderung

Der Rastplatz in großer Höhe war extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt – von -20 °C im Winter bis 35 °C im Sommer. Die Netzanbindung war zwar stabil, aber begrenzt, sodass jedes Kilowatt Strom äußerst präzise verwaltet werden musste. Der Rastplatz musste zudem eine Vielzahl von Fahrzeugen bedienen: Elektrofahrzeuge für Pendler, elektrische Transporter für Fernreisen und einen stetigen Strom von Touristen aus Nord- und Südeuropa.

Die MIDA-Lösung

Es wurden vier MIDA-Split-Systeme installiert. Jeder Leistungsschrank befindet sich in einem klimatisierten Gehäuse, die Zapfsäulen sind robust und für die Bedingungen im Gebirge ausgelegt. Die dynamische Lastverteilung von MIDA wurde so konfiguriert, dass die 240-kW-CCS2-Zapfsäulen während der Hauptverkehrszeiten tagsüber, wenn der Touristenverkehr am stärksten ist, priorisiert werden, während gleichzeitig die Flotte der mit CHAdeMO ausgestatteten Lieferwagen lokaler Alpenunternehmen mit einer konstanten Leistung von 150 kW versorgt wird.

Das Ergebnis

Innerhalb der ersten sechs Betriebsmonate erreichte die Station eine Verfügbarkeit von 99,8 %. Die flüssigkeitsgekühlten Kabel der 240-kW-Zapfsäulen erwiesen sich als großer Vorteil, da sie auch bei Minustemperaturen flexibel und einfach zu handhaben blieben. Das regionale Konsortium berichtete, dass die Möglichkeit, CHAdeMO-Fahrzeuge zu bedienen, zusätzliche Einnahmen in Höhe von 25 % generierte, die bei der Installation von reinen CCS2-Stationen verloren gegangen wären. Besonders wichtig war, dass die Hochspannungstechnik der 240-kW-Seite sicherstellte, dass die neuesten 800-V-Elektrofahrzeuge mit maximaler Leistung geladen werden konnten, wodurch die Überlastung der Station reduziert und der Durchsatz erhöht wurde.

6. Expertenkommentar: Einblicke in die herausragenden Ingenieurleistungen von MIDA

Dr. Zhang Wei, Technischer Direktor bei MIDA Power, hat die Entwicklung unserer Hochleistungsladeplattformen über ein Jahrzehnt lang geleitet. Er sagt dazu:

„Die technische Herausforderung bei einem 150-kW/240-kW-Split-System liegt nicht nur in der reinen Wattzahl, sondern vor allem im effizienten Energiemanagement. Bei einem Stromfluss von 500 Ampere durch ein Kabel wirken immense magnetische Kräfte und thermische Belastungen. Unsere Entscheidung für Siliziumkarbid-Module (SiC) war bahnbrechend. Sie ermöglichte es uns, die Baugröße des Leistungsmoduls zu verkleinern und gleichzeitig den Wirkungsgrad auf über 95,5 % zu steigern.“

Darüber hinaus ist die Architektur mit geteiltem Gehäuse eine direkte Antwort auf die Wünsche unserer Kunden. Sie wollen keinen zwei Meter hohen Klotz, der ihre Parkplätze blockiert. Sie wünschen sich einen eleganten, ergonomischen Zapfsäulen-System, das sich wie eine herkömmliche Zapfsäule anfühlt, aber die Leistung eines kleinen Umspannwerks liefert. Indem wir die Leistungsmodule in einem separaten Gehäuse unterbringen, schützen wir die Systemkomponenten vor Staub und Schmutz auf dem Parkplatz und verlängern so die Lebensdauer der Elektronik erheblich.

7. Zukunftsaussichten und Skalierbarkeit: Der Weg zu 480 kW und mehr

Das 150-kW/240-kW-System ist als Grundlage für ein skalierbares Netzwerk konzipiert. Mit der Weiterentwicklung der Batterietechnologie und der weiteren Steigerung der Ladegeschwindigkeiten bereitet MIDA Power bereits die nächste Generation dieser Technologie vor.

Modulare Aufrüstbarkeit

Da unsere Systeme auf einem modularen Rack-Design basieren, lässt sich ein 150-kW-Schrank durch einfaches Hinzufügen weiterer Leistungsmodule auf 180 kW oder 200 kW erweitern, sofern der Netzanschluss des Standorts dies zulässt. Dieses flexible Wachstumsmodell ist besonders attraktiv für CPOs, die ihre anfänglichen Investitionskosten (CAPEX) kontrollieren und gleichzeitig zukünftiges Wachstum ermöglichen möchten.

V2G und Netzstabilisierung

Wir integrieren derzeit bidirektionale Ladefunktionen in unsere Hochleistungsplattformen. In Kürze werden diese 150-kW- und 240-kW-Einheiten nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern ihn auch wieder zurückspeisen können. Bei Spitzenlastzeiten können die Tausenden von Elektrofahrzeugen, die in einer Region an MIDA-Ladestationen angeschlossen sind, als riesiges virtuelles Kraftwerk fungieren und die notwendige Stabilität für die Integration weiterer erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarenergie gewährleisten.

Das Zeitalter des Megawatt-Ladens

Während 240 kW derzeit dem Stand der Technik für Pkw entsprechen, testet MIDA bereits Prototypen von Megawatt-Ladesystemen (MCS) für die Nutzfahrzeugbranche. Die Erkenntnisse aus der Entwicklung des 240-kW-CCS2-Ladegeräts im Bereich Wärmemanagement und Flüssigkeitskühlung fließen in die Entwicklung von Systemen mit über 1 MW ein, die einen Elektro-Lkw der Klasse 8 in unter 30 Minuten laden können.

6. Exzellente Fertigung und Qualitätssicherung: Das MIDA-Versprechen

Die Zuverlässigkeit eines 150-kW-/240-kW-Ladegeräts beruht nicht nur auf seiner Konstruktion, sondern auch auf der Präzision seiner Fertigung. MIDA Power betreibt eine hochmoderne Produktionsstätte, in der jedes Gerät einem strengen Testverfahren unterzogen wird, das internationale Standards übertrifft.

Automatisierte Montage und Präzisionstechnik

Unsere Fertigung kombiniert modernste Robotik mit hochqualifizierten Fachkräften. Die Leiterplattenbestückung unserer 40-kW-Leistungsmodule erfolgt auf Hochgeschwindigkeits-SMT-Anlagen (Surface Mount Technology), was eine präzise Bauteilplatzierung und optimale Lötqualität gewährleistet. Jede Platine wird anschließend mit einem automatisierten optischen Inspektionssystem (AOI) geprüft, um selbst kleinste Defekte zu erkennen. Dieser hohe Automatisierungsgrad ist entscheidend für die hohe Leistungsdichte und Effizienz, für die MIDA bekannt ist.

Der „Burn-In“-Stresstest

Zuverlässigkeit im großen Maßstab: Das Argument für schnelles 90-kW- und 180-kW-CHAdeMO-Laden in Ladestationen.

Bevor ein Ladegerät unser Werk verlässt, muss es sich bewähren. Jedes 150-kW-/240-kW-System durchläuft einen 48-stündigen Dauertest. Dabei wird das Ladegerät in einer klimakontrollierten Kammer, die extremste Betriebsbedingungen simuliert, mit seiner maximalen Nennleistung betrieben. Wir überwachen jeden internen Sensor und prüfen auf Spannungsschwankungen, Temperaturspitzen oder Kommunikationsfehler. Weist ein Gerät auch nur die geringste Unregelmäßigkeit auf, wird es zur Analyse an unser Entwicklungsteam zurückgeschickt. So stellen wir sicher, dass jedes MIDA-Ladegerät für jahrelangen störungsfreien Betrieb bereit ist.

Materialintegrität und Ethik in der Lieferkette

MIDA Power verwendet ausschließlich Rohstoffe höchster Qualität. Stahl, Kupfer und Spezialkunststoffe beziehen wir von zertifizierten Lieferanten, die unser Engagement für Umweltverantwortung teilen. Unsere Lieferkette ist transparent, und wir führen regelmäßige Audits durch, um sicherzustellen, dass die in unseren Halbleitern verwendeten Mineralien und die Materialien unserer Kabel aus ethisch einwandfreier Herkunft stammen. Wir sind überzeugt, dass ein umweltfreundliches Produkt von der Produktion bis zur Endmontage auch nachhaltig produziert werden muss.

Spezielle Korrosionsschutzbehandlung

Für unsere Hochleistungsschränke verwenden wir ein firmeneigenes Mehrschichtbeschichtungsverfahren. Der Stahl wird zunächst verzinkt, um eine Grundschutzschicht zu bilden. Darauf folgen eine elektrophoretische Grundierung und eine abschließende Schicht aus hochbeständigem Polyesterpulver. Dieses System bietet maximale Beständigkeit gegen UV-Strahlung und Salzsprühnebel in Küstenregionen. Unsere Tests umfassen einen 1.000-stündigen Salzsprühnebeltest, der sicherstellt, dass das MIDA 150-kW/240-kW-System selbst unter extremen Bedingungen an der Küste nicht rostet oder sich zersetzt.

7. Wartungs- und Betriebsoptimierung: Maximierung Ihres ROI

Ein Hochleistungs-Gleichstromladegerät ist eine bedeutende Investition, und die richtige Wartung ist entscheidend für eine lange und rentable Nutzungsdauer. MIDA Power bietet ein umfassendes Support-Ökosystem, um CPOs dabei zu helfen, ihre Betriebszeit zu maximieren.

Vorausschauende Wartung und Ferndiagnose

Dank unserer fortschrittlichen Softwareplattform lassen sich die meisten Wartungsaufgaben remote erledigen. Die MIDA Cloud-Plattform bietet CPOs Echtzeit-Einblicke in den Zustand ihres gesamten Netzwerks. Das System nutzt KI-gestützte Algorithmen, um Muster zu erkennen, die auf einen zukünftigen Ausfall hindeuten könnten – beispielsweise einen Lüfter, der mehr Strom als üblich zieht, oder ein Leistungsmodul, das etwas wärmer läuft als andere. So kann der CPO einen Serviceeinsatz planen, bevor es zu einem Ausfall kommt, und die maximale Verfügbarkeit der Fahrer sicherstellen.

Einfache Feldwartung

Wir haben das MIDA 150-kW/240-kW-System so wartungsfreundlich wie möglich konstruiert. Dank des modularen Aufbaus lassen sich die meisten Reparaturen in weniger als 30 Minuten durchführen. Fällt ein Leistungsmodul aus, kann der Techniker es einfach austauschen – ohne Spezialwerkzeug oder aufwendige Verkabelung. Auch die Zapfsäulen sind leicht zugänglich: Alle wichtigen Komponenten befinden sich hinter einer sicheren, nach vorn zu öffnenden Abdeckung. Das minimiert die Kosten für den Außendienst und reduziert die Ausfallzeit der Zapfsäule.

Reinigung und Umweltschutz

Um die Effizienz des Kühlsystems zu erhalten, empfehlen wir die regelmäßige Reinigung der Lufteinlässe und Filter. In staubigen oder stark verschmutzten Umgebungen kann dies alle drei bis sechs Monate erforderlich sein. Wir bieten außerdem spezielle Reinigungssets für die Ladeanschlüsse an, um sicherzustellen, dass die versilberten Kontakte frei von Ablagerungen und Oxidation bleiben. Dadurch wird eine optimale Leitfähigkeit gewährleistet und eine Überhitzung bei hohen Ladeströmen verhindert.

8. Der Fahrplan zur Klimaneutralität: Die Nachhaltigkeitsvision von MIDA

Bei MIDA Power bauen wir nicht einfach nur Ladegeräte, sondern die Infrastruktur für eine emissionsfreie Welt. Unsere 150-kW-/240-kW-Systeme sind ein zentraler Bestandteil unserer Vision für eine nachhaltige Zukunft.

Kreislaufwirtschaft und Recyclingfähigkeit

Wir entwickeln unsere Produkte mit Blick auf ihr Lebensende. Über 90 % der in einem MIDA-Ladegerät verwendeten Materialien – darunter das Stahlgehäuse, die Kupferverkabelung und die Aluminium-Kühlkörper – sind vollständig recycelbar. Wir arbeiten außerdem an einem Rücknahmeprogramm, in dem wir ältere Ladegeräte aufbereiten und ihnen in weniger anspruchsvollen Anwendungen ein zweites Leben schenken. So stellen wir sicher, dass unsere Produkte die Umwelt so lange wie möglich schonen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten.

Die Energieversorgung des Stromnetzes der Zukunft

Mit dem zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne benötigt das Stromnetz Möglichkeiten zur Speicherung und zum Management dieser Energie. Das MIDA-System (150 kW/240 kW) ist als Teil dieser Lösung konzipiert. Durch die Integration mit bestehenden Solaranlagen und Batteriespeichern tragen unsere Ladegeräte zur Stabilisierung des lokalen Stromnetzes bei und gewährleisten, dass Elektrofahrzeuge stets mit möglichst sauberem Strom geladen werden. Wir sind zudem führend in der V2G-Forschung (Vehicle-to-Grid), die jedes Elektrofahrzeug in einen mobilen Energiespeicher verwandeln wird, der das Stromnetz bei Bedarf unterstützen kann.

Globale Zusammenarbeit für einen grüneren Planeten

Die Klimakrise ist eine globale Herausforderung, die eine globale Antwort erfordert. MIDA Power engagiert sich aktiv in internationalen Normungsorganisationen und arbeitet weltweit mit Regierungen und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um die Elektromobilität voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass wir durch den Austausch unserer Ingenieurskompetenz und unseres Qualitätsanspruchs dazu beitragen können, den Übergang zu einer nachhaltigen Zukunft für alle zu beschleunigen.

9. Die globale Landschaft der Elektromobilität im Jahr 2030 und die Rolle von MIDA: Ein visionärer Ausblick

Mit Blick auf das Jahr 2030 wird der Transportsektor im Vergleich zu heute völlig anders aussehen. Das Zusammenspiel von Elektromobilität, autonomem Fahren und erneuerbaren Energien wird ein neues Paradigma für den Personen- und Güterverkehr weltweit schaffen. MIDA Power beobachtet diese Zukunft nicht nur, sondern baut die Infrastruktur, die sie prägen wird.

Der Aufstieg des autonomen Mega-Hubs

Bis 2030 werden traditionelle Tankstellen der Vergangenheit angehören und durch multifunktionale „Mega-Hubs“ ersetzt, die Hunderte von Fahrzeugen gleichzeitig laden können. Die 150-kW-/240-kW-Systeme von MIDA sind die Vorläufer dieser riesigen Energiezentren. Wir stellen uns Hubs vor, in denen Hunderte von Megawatt Leistung von KI-gesteuerten Systemen verwaltet werden und die Energie nahtlos an Pkw, Lkw und sogar autonome Lieferdrohnen verteilen. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität unserer aktuellen Split-Systemarchitektur bilden das Fundament dieser zukünftigen Giganten. In dieser Landschaft wird eine Leistung von 240 kW als Standard gelten, während Hochleistungsstationen für die Schwerlastlogistik Megawatt-Leistungen erreichen werden.

Der Übergang hin zu Festkörpertechnologie und darüber hinaus

Die Batterietechnologie steht vor einer Revolution. Bis 2030 werden Festkörperbatterien voraussichtlich in Massenproduktion gehen und eine höhere Energiedichte sowie deutlich schnellere Ladezeiten bieten. Die Weitspannungsarchitektur von MIDA (bis zu 1000 V) ist bereits für diese Entwicklungen gerüstet. Unsere 150-kW-/240-kW-Plattformen sind mit diesen neuen Batterietechnologien kompatibel und ermöglichen die präzise Spannungs- und Stromregelung, die für maximale Lebensdauer und Leistung unerlässlich ist. Wir erforschen zudem die Integration von Siliziumanoden- und Natriumionen-Technologien in unser umfassendes Lade-Ökosystem, um sicherzustellen, dass MIDA der vielseitigste Partner für die globale Batterieindustrie bleibt.

Dezentrale Energiemärkte und Peer-to-Peer-Abrechnung

Das Energienetz der Zukunft (2030) wird hochgradig dezentralisiert sein. Hausbesitzer, Unternehmen und Flottenbetreiber werden Strom nicht nur verbrauchen, sondern auch damit handeln. MIDA Power entwickelt die Blockchain-basierten Softwareebenen, die diese Peer-to-Peer-Energietransaktionen ermöglichen. Ein MIDA-Ladegerät fungiert als digitales Gateway, über das Fahrzeugbesitzer ihre gespeicherte Energie an Nachbarn verkaufen oder bei Bedarfsspitzen ins Netz zurückspeisen können. Diese Transformation des Elektrofahrzeugs von einem „Verbraucher“ zu einer „Ressource“ ist der Schlüssel zu einem resilienten und nachhaltigen Stromnetz.

Urbanisierung und die Integration vertikaler Mobilität

Mit zunehmender Bevölkerungsdichte in urbanen Zentren verlagert sich die Mobilität in die dritte Dimension. Elektrische Senkrechtstart- und Landeflugzeuge (eVTOL) – auch bekannt als „Flugtaxis“ – benötigen an Vertiports eine leistungsstarke Gleichstrom-Ladeinfrastruktur. Die Erfahrungen, die MIDA bei der Entwicklung von 240-kW-Flüssigkeitskühlsystemen für Bodenfahrzeuge gesammelt hat, sind direkt auf die Luft- und Raumfahrtindustrie übertragbar. Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der MIDA-Leistungsschränke die gesamte elektrische Fahrzeugflotte einer Stadt mit Energie versorgen – von den Autos auf der Straße bis hin zu den Flugtaxis.

MIDA Power als globaler Energiekatalysator

Unsere Rolle im Jahr 2030 wird weit über die Hardwarefertigung hinausgehen. MIDA Power wird ein globaler Katalysator für die Energiewende sein und Daten, Software und technisches Know-how bereitstellen, um Nationen bei der Erreichung ihrer Klimaneutralitätsziele zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass wir durch die Demokratisierung des Schnellladens und dessen Steigerung von Effizienz und Zugänglichkeit zu einer Welt beitragen können, in der saubere, nachhaltige Mobilität ein Recht und kein Privileg ist. Das 150-kW/240-kW-System ist erst der Anfang unseres Beitrags zu diesem globalen Vorhaben.

10. Anhang mit technischen Spezifikationen und ausführlichem Glossar

Um ein möglichst vollständiges Bild des MIDA 150kW/240kW-Systems zu vermitteln, haben wir diesen detaillierten technischen Anhang und das Glossar für Ingenieure, Flottenmanager und politische Entscheidungsträger beigefügt.

Detaillierte technische Spezifikationen

  • Eingangsspannung:380 V – 480 V Wechselstrom, 3-phasig + Neutralleiter + Schutzleiter (50/60 Hz)
  • Eingangsstrom:Bis zu 450 A (Volllast)
  • Leistungsfaktor:>0,99 bei Volllast (aktive PFC)
  • Gesamtklirrfaktor (THD):<5% (Konformität mit Klasse B)
  • Maximale Effizienz:>95,5 % (Von 20 % bis 100 % Last)
  • Ausgangsleistung (CCS2-Spender):240 kW Max (Dynamische Zuteilung in 10-kW-Schritten)
  • Ausgangsleistung (CHAdeMO-Zapfsäule):150 kW max. (Standard) / bis zu 200 kW (optional)
  • Ausgangsspannungsbereich:200 V – 1000 V Gleichstrom (stufenlos regelbar)
  • Maximaler Ausgangsstrom (CCS2):500 A (flüssigkeitsgekühltes Kabel) / 350 A (luftgekühlt)
  • Maximaler Ausgangsstrom (CHAdeMO):200 A (Standard) / 400 A (Spezielle Hochstromoption)
  • Gehäuseschutzklasse:IP54 (Hauptgehäuse) / IP55 (Benutzerschnittstelle/Spender)
  • Mechanischer Schutz:IK10
  • Betriebstemperatur:-30 °C bis +55 °C (Umgebungstemperatur) / -40 °C bis +85 °C (Lagerung)
  • Kühlmethode:Umluftkühlung (Hauptschrank mit intelligenter Luftführung) / Flüssigkeitskühlung (240-kW-Kabel)
  • Benutzeroberfläche:10,1-Zoll-Touchscreen mit hoher Helligkeit und Entspiegelung
  • Konnektivität:Dual-Ethernet, 4G/5G LTE, Wi-Fi 6
  • Zahlungsintegration:RFID (ISO 14443), NFC, Integriertes Kreditkartenterminal (EMV)
  • Kommunikationsprotokoll:OCPP 1.6J / 2.0.1 (JSON über WebSockets)
  • Erweiterte Funktionen:ISO 15118 (Plug & Charge), V2G-Bereitschaft, automatischer Handshake
  • Sicherheitsmerkmale:Erdschlusserkennung, Überspannungs-/Überstromschutz, Not-Aus, Isolationsüberwachung, Überspannungsschutz (Typ 2)
  • Zertifizierungen:CE, TÜV, UL, ETL, CHAdeMO (zertifiziert), RoHS, REACH

Ausführliches Glossar der Begriffe

  • Wechselstrom (AC):Die Form der vom Stromnetz gelieferten elektrischen Energie.
  • Gleichstrom (DC):Die in Batterien gespeicherte Form der elektrischen Energie; DC-Schnellladegeräte wandeln Wechselstrom außerhalb des Fahrzeugs in Gleichstrom um.
  • CCS2 (Kombiniertes Ladesystem 2):Der Standard-Hochleistungsstecker, der hauptsächlich in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum verwendet wird.
  • CHAdeMO:Der japanische Standard für Gleichstromladung, ursprünglich von TEPCO und japanischen Automobilherstellern entwickelt.
  • SiC (Siliciumcarbid):Ein Hochleistungshalbleitermaterial, das höhere Effizienz und kleinere Leistungsmodule ermöglicht.
  • OCPP:Das Open Charge Point Protocol ist ein Anwendungsprotokoll zur Kommunikation zwischen Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem zentralen Managementsystem.
  • ISO 15118:Der internationale Standard für die Fahrzeug-zu-Netz-Kommunikation, der Plug & Charge ermöglicht.
  • V2G (Fahrzeug-zu-Netz):Technologie, die es ermöglicht, Strom aus der Elektrofahrzeugbatterie zurück ins Stromnetz zu speisen.
  • Flüssigkeitsgekühltes Kabel:Eine Technologie, die ein internes Kühlsystem nutzt, um hohe Ströme (bis zu 500 A) zu bewältigen, ohne dass das Kabel zu dick oder zu heiß wird.
  • Split-System-Architektur:Eine Konstruktion, bei der die Leistungselektronik vom benutzerseitigen Spender getrennt ist.
  • Dynamischer Lastausgleich:Ein intelligentes System, das die Leistung zwischen mehreren Fahrzeugen auf Basis des Echtzeitbedarfs, der Netzkapazität und der jedem Fahrzeug zugewiesenen Priorität verteilt und so sicherstellt, dass die verfügbare Leistung effizient genutzt wird, ohne den Serviceeingang des Standorts zu überlasten.
  • ISO 15118 Stecker & Lade:Der Authentifizierungs-Handshake, der es dem Fahrer ermöglicht, das Fahrzeug anzuschließen und den Ladevorgang automatisch zu starten, wobei die Abrechnung an die digitale Identität des Fahrzeugs gebunden ist.
  • BESS (Batteriespeichersystem):Ein in die Ladestation integrierter Batteriespeicher dient als Puffer für die Netzleistung und ermöglicht so das Laden mit hoher Leistung bei begrenzten Netzanschlüssen.
  • CAN-Bus (Controller Area Network):Ein robustes, störungsunempfindliches serielles Protokoll, das für die Kommunikation zwischen dem Ladegerät, dem Batteriemanagementsystem des Fahrzeugs und dem Stationscontroller verwendet wird.
  • DER (Verteilte Energiequelle):Eine netzgekoppelte Erzeugungs- oder Speicheranlage – einschließlich eines gepufferten Ladegeräts –, die an Lastmanagement- und Systemdienstleistungen teilnehmen kann.
  • OTG (Over-The-Ground) / Sockel:Der dem Benutzer zugewandte Spender, der Kabel, Stecker und Zahlungsterminal beherbergt, ist bei Split-System-Ausführungen vom Stromschrank getrennt.
  • Klirrfaktor (THD):Ein Maß dafür, wie stark die Stromwellenform von einer reinen Sinuswelle abweicht; ein niedriger THD-Wert ist für einen netzfreundlichen Betrieb und die Einhaltung der Vorschriften der Energieversorger erforderlich.

Schlussbetrachtung: Das Gesamtpaket

Dieses Glossar und der vorangehende Anhang mit den technischen Spezifikationen beschreiben die MIDA 90kW/180kW CHAdeMO-Ladelösung umfassend. Die Hardware ist für den Dauerbetrieb ausgelegt: SiC-Leistungsmodule, aktives Wärmemanagement und robuste Gehäuse gewährleisten den zuverlässigen Betrieb der Ladestation auch bei Hitze, Staub und starker Beanspruchung im täglichen Gebrauch. Die Software ist intelligent konzipiert: OCPP-Telemetrie, dynamischer Lastausgleich und Ferndiagnose verwandeln das Ladegerät von einem einfachen Gerät in ein verwaltetes Netzwerk-Asset. Die unterstützten Standards sind auf die Praxis zugeschnitten: CHAdeMO für die große installierte Basis in Japan, CCS2 für Europa und den asiatisch-pazifischen Raum sowie ISO 15118-Kompatibilität für das Plug & Charge-Zeitalter.

Fazit: Zuverlässigkeit ist ein System, keine Komponente.

In diesem Artikel wird eine Kernaussage immer wieder betont: Die Zuverlässigkeit eines Ladeverteilers ist das Ergebnis sorgfältig abgestimmter Konstruktionsentscheidungen. Dazu gehört das flüssigkeitsgekühlte Kabel, das selbst bei 500 A nicht überhitzt. Ebenso der dynamische Lastverteiler, der zehn Ladestationen an einem Hausanschluss sicherstellt. Und schließlich die Normen, die es Ihren Technikern, Installateuren und Fahrern ermöglichen, sich auf eine gemeinsame Sprache zu verlassen. MIDA Power hat all diese Komponenten so konzipiert, dass sie optimal zusammenarbeiten – damit Ihr Ladeverteiler über Jahre hinweg eine verlässliche Leistung erbringt.

Wichtigste Erkenntnisse

  1. CHAdeMO bleibt für ältere japanische Fahrzeuge unerlässlich; CCS2 deckt die moderne europäische und asiatisch-pazifische Fahrzeugflotte ab – die Unterstützung beider Standards maximiert die Auslastung jedes einzelnen Anschlusses.
  2. Die Split-System-Architektur und der dynamische Lastausgleich ermöglichen es den Betreibern, Hochleistungsladung ohne teure Umspannwerksmodernisierungen einzusetzen.
  3. Ein klares technisches Vokabular – von OCPP über V2G bis hin zu flüssigkeitsgekühlten Kabeln – ist die Grundlage für eine effiziente Standortplanung, Wartung und Fahrerkommunikation.

Kontaktieren Sie MIDA Power

Sie möchten eine zuverlässige 90-kW- oder 180-kW-Ladestation in Betrieb nehmen? Die Ingenieure von MIDA Power unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Konfiguration, der Lastmodellierung an Ihrem Standort und der Planung zukünftiger Erweiterungen. Kontaktieren Sie uns noch heute unterwww.midapower.comFür ein technisches Angebot und eine kostenlose Standortanalyse. Lassen Sie uns gemeinsam eine Ladeinfrastruktur aufbauen, die jedes Fahrzeug – und jeden Kunden – mobil hält.


Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026

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