150 kW, 180 kW, 240 kW CCS2 Dual Gun DC-Ladestation mit OCPP 2.0.1
Die nächste Generation der Hochleistungs-Konnektivität: Die 150-kW- und 240-kW-CCS2-Doppelpistolenlösungen von MIDA
Im schnell wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge (EV) wandeln sich die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur von der reinen Stromlieferung hin zu einem ausgefeilten Energiemanagement. Als globaler Standard für schnelles Gleichstromladen in Europa, Asien und zunehmend auch Ozeanien steht die CCS2-Schnittstelle (Combined Charging System Type 2) im Zentrum dieser Entwicklung. Um den Anforderungen von stark frequentierten Bereichen, Fuhrparkdepots und Autobahnkorridoren gerecht zu werden, hat MIDA Power (迈依达) seine bisher fortschrittlichste Ladeplattform entwickelt: die CCS2 Dual Gun DC Charger-Serie mit 150 kW und 240 kW, die nativ mit dem revolutionären Kommunikationsprotokoll OCPP 2.0.1 ausgestattet ist.
Diese Serie markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Ladeinfrastruktur. Durch die Kombination extrem hoher Ladeleistungen mit modernsten Gerätemanagement- und Cybersicherheitsfunktionen setzt MIDA Power neue Maßstäbe für die Zuverlässigkeit der Ladeinfrastruktur. Die Dual-Gun-Konfiguration ermöglicht das gleichzeitige Schnellladen von zwei Fahrzeugen und maximiert so Durchsatz und Rentabilität für den Betreiber. Dank OCPP 2.0.1 sind diese Stationen mehr als nur Ladegeräte; sie sind intelligente Knotenpunkte in einem globalen Energienetzwerk, die fortschrittliche Diagnosefunktionen, sichere Transaktionen und eine nahtlose Netzintegration ermöglichen. MIDA Power präsentiert die 150-kW-/240-kW-Serie als die optimale Lösung für die Elektromobilität des nächsten Jahrzehnts.
Markt- und Politikkontext: Das Mandat der Großmächte und der digitale Wandel
Die globale Elektromobilitätslandschaft ist derzeit von zwei zentralen Entwicklungen geprägt. Erstens vollzieht die Automobilindustrie einen rasanten Wandel hin zu 800-V-Batteriearchitekturen und größeren Akkupacks (über 100 kWh), die 150 bis 240 kW Leistung benötigen, um die von Fahrern erwartete Schnellladezeit von 15 bis 20 Minuten zu erreichen. Zweitens fordern Regierungen und Netzbetreiber höhere Standards für Cybersicherheit und intelligenteres Energiemanagement, um das Stromnetz vor der Belastung durch Millionen gleichzeitiger Ladevorgänge zu schützen.
In Europa machen die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) und die neuesten Cybersicherheitsrichtlinien (wie beispielsweise der britische PSTI Act) fortschrittliche Protokolle wie OCPP 2.0.1 und ISO 15118 zur Pflicht. Die bisherige Methode zur Verwaltung von Ladestationen – über das vergleichsweise einfache OCPP 1.6J-Protokoll – ist für die Größe moderner Fahrzeugflotten nicht mehr ausreichend. Durch die frühzeitige Einführung von OCPP 2.0.1 positioniert sich MIDA Power mit seinen 150-kW- und 240-kW-Ladestationen als bevorzugte Wahl für zukunftsorientierte Ladeinfrastrukturbetreiber, die ihre Netze gegen sich ändernde Vorschriften und Cyberbedrohungen absichern wollen.
Auch aus politischer Sicht rückt die „Durchsatzeffizienz“ in den Vordergrund. Ein 150-kW-Ladegerät mit einer Ladesäule ist eine verschwendete Ressource, wenn das angeschlossene Fahrzeug nur 75 kW aufnehmen kann. Das Dual-Ladesäulen-Design von MIDA in Kombination mit dynamischer Leistungsverteilung stellt sicher, dass jedes Kilowatt der verfügbaren Netzkapazität zum Laden der Fahrzeuge genutzt wird und maximiert so die Effizienz der gesamten Ladestation.
Produkttechnischer Überblick: Die Architektur von Intelligenz und Leistung
Die MIDA 150kW und 240kW CCS2 Doppelkanonenstationen sind so konstruiert, dass sie maximale Leistungsdichte und optimale Kontrolle bieten.
Hochdichter modularer SiC-Kern
Das Herzstück dieser Stationen bilden die von MIDA entwickelten 30-kW- bzw. 40-kW-Siliziumkarbid-Leistungsmodule (SiC). Das 150-kW-Gerät nutzt einen 5-Modul-Stack, während das 240-kW-Kraftpaket je nach Konfiguration 6 oder 8 Module verwendet. Der Einsatz von SiC-MOSFETs ermöglicht bis zu fünfmal höhere Schaltfrequenzen als herkömmliche Silizium-IGBTs, was zu einem Spitzenwirkungsgrad von ≥ 96,5 % führt. Dieser Wirkungsgrad ist entscheidend: Bei 240 kW reduziert jedes Prozent Effizienzgewinn die Wärmelast um 2,4 kW, wodurch ein kompakteres Gehäuse und leisere Lüfter möglich sind.
Dynamische Leistungsverteilung (DPA)
Die wahre Stärke der MIDA Dual Gun-Ladestation liegt in ihrem System zur dynamischen Leistungsverteilung. Anders als ältere Dual-Ladegeräte, die die Leistung unabhängig vom Ladebedarf des Fahrzeugs 50/50 aufteilen, überwacht der intelligente Matrix-Controller von MIDA das Batteriemanagementsystem (BMS) beider Fahrzeuge in Echtzeit. Wenn beispielsweise an einer 240-kW-Station ein leistungsstarker SUV 180 kW und ein Kompaktwagen 60 kW benötigt, verteilt das System die Lademodule exakt nach Bedarf. Sobald der Ladebedarf des SUV abflacht, werden die Lademodule automatisch dem Kompaktwagen zugeteilt, um so die schnellstmögliche Ladezeit für beide Fahrzeuge zu gewährleisten.
CCS2 Hochspannungsleistung (200 V – 1000 V)
Unsere Ladestationen sind speziell für die 800-V-Revolution entwickelt. Die CCS2-Schnittstelle unterstützt einen breiten Ausgangsspannungsbereich von 200 V bis 1000 V DC. Dies ist unerlässlich, um sowohl aktuelle 400-V-Fahrzeuge als auch die 800-V-Plattformen der nächsten Generation von Herstellern wie Porsche, Lucid und die kommenden Hochleistungs-Lkw-Flotten zu bedienen. Der ultraschnelle Kommunikationscontroller der Station synchronisiert sich innerhalb von Millisekunden mit dem Fahrzeug und gewährleistet so einen absolut stabilen Spannungsanstieg sowie eine sichere und effiziente Ladesitzung.
Schrankbau und Zuverlässigkeit
Der 150-kW/240-kW-Schaltschrank ist für härteste Umgebungsbedingungen ausgelegt. Gefertigt aus 2 mm dickem, verzinktem Stahl mit einer seewasserbeständigen Korrosionsschutzbeschichtung, erfüllt er die Schutzart IP55. Die internen Komponenten sind durch ein Zweikammer-Kühlsystem geschützt: Die Leistungselektronik befindet sich in einer abgedichteten, gefilterten Kammer, während die Abluft des Kühlkörpers von einem separaten Hochleistungslüftersystem abgeführt wird. Dieser getrennte Wärmepfad verhindert, dass Staub und Feuchtigkeit die empfindlichen SiC-Module erreichen, und verlängert so die Lebensdauer der Hardware erheblich.
Standards und Zertifizierungen: Die OCPP 2.0.1-Revolution
Ein Hochleistungsladegerät wie die MIDA 240kW-Serie ist nur so gut wie die zugehörige Steuerungssoftware. MIDA Power (迈依达) setzt vollständig auf den OCPP 2.0.1-Standard und bietet Anwendern damit ein bisher unerreichtes Maß an Kontrolle und Sicherheit.
Was ist bei OCPP 2.0.1 anders?
Während OCPP 1.6J das Protokoll war, das die Branche aufgebaut hat, ist OCPP 2.0.1 das Protokoll, das sie skalieren wird. Es bietet mehrere entscheidende Verbesserungen, die nativ in unsere 150-kW-/240-kW-Kraftwerke integriert sind:
- Erweiterte Gerätemodellierung:Die Bediener können nun in jede Komponente des Ladegeräts „einsehen“. Sie können die Temperatur eines bestimmten Leistungsmoduls oder den Zustand eines Lüfters aus der Ferne überwachen und so detaillierte Diagnosen ohne Vor-Ort-Besuch durchführen.
- Überlegene Transaktionsabwicklung:Die Unterstützung komplexer Preisstrukturen, wie etwa nachfragebasierter Preisgestaltung oder spezifischer Tarife für verschiedene Fahrzeugtypen, ist im Protokoll integriert.
- Erweiterte Sicherheit:OCPP 2.0.1 beinhaltet standardmäßig sicheres Zertifikatsmanagement und TLS 1.3-Verschlüsselung, wodurch die Station widerstandsfähig gegen Hackerangriffe ist.
- Intelligente Ladeprofile:Das Protokoll ermöglicht eine ausgefeiltere Koordination zwischen Ladegerät und Stromnetz und unterstützt 15-minütige Lastformungsintervalle, die dazu beitragen, Netzüberlastungen zu vermeiden.
ISO 15118 und Plug & Charge
Die MIDA-Serie mit 150 kW/240 kW erfüllt die Norm ISO 15118 und ermöglicht so die „Plug & Charge“-Funktion. Diese besonders benutzerfreundliche Funktion macht es möglich: Der Fahrer steckt einfach den CCS2-Stecker in sein Fahrzeug, und Ladegerät und Fahrzeug führen einen sicheren digitalen Datenaustausch durch, um den Nutzer zu authentifizieren und die Zahlung abzuwickeln. Dadurch entfallen RFID-Karten oder mobile Apps – ein neuer Goldstandard im Premium-Elektrofahrzeugsegment.
Globale Sicherheitskonformität
Unsere Stationen sind so konstruiert, dass sie die weltweit höchsten Sicherheitsstandards erfüllen. Dazu gehören:
- CE- und TÜV-Zertifizierung:Für die europäischen und asiatischen Märkte.
- Überspannungs- und Blitzschutz:Integrierter Schutz der Klassen C und D.
- Isolationsüberwachung:Ständige Überprüfung auf Stromverluste zum Chassis.
- Brandbekämpfung:Optionale integrierte Feuerlöschanlagen für den Einsatz in Parkhäusern.
Anwendungsszenarien: Wo das 240-kW-Kraftpaket seine Stärken ausspielt
Die Kombination aus extremer Leistung und der Vielseitigkeit des Doppelpistolensystems macht diese Serie ideal für stark frequentierte und wertvolle Standorte.
Schnellladestationen an Autobahnen
Auf wichtigen Fernverkehrsstrecken ist Geschwindigkeit entscheidend. Eine MIDA 240-kW-Doppelladestation kann die Reichweite eines modernen Elektrofahrzeugs in nur 15 Minuten um 300 km erhöhen. Durch die gleichzeitige Bedienung von zwei Fahrzeugen steigert die Station den Ladedurchsatz und reduziert Wartezeiten während der Hauptreisezeiten. Die optionale Flüssigkeitskühlung des Ladekabels gewährleistet, dass die Station auch in der Sommerhitze ohne Leistungsreduzierung volle Leistung liefert.
Depots für Nutzfahrzeugflotten und Logistikzentren
Elektrische Lieferwagen und Transporter haben enge Zeitpläne und einen hohen Energiebedarf. Eine 240-kW-Ladestation kann einen mittelschweren Lkw während der Fahrerpause schnell aufladen oder eine ganze Flotte von Transportern zwischen den morgendlichen und nachmittäglichen Lieferrouten zügig aufladen. Die Konfiguration mit zwei Ladesäulen ist besonders praktisch für Depots mit begrenztem Parkraum, da eine Ladesäule zwei benachbarte Stellplätze bedienen kann.
Öffentlicher Nahverkehr und Busbahnhöfe
Elektrobusse benötigen leistungsstarke und hochverfügbare Ladelösungen. Die MIDA-Ladestationen mit 150 kW und 240 kW sind für die kontinuierlichen Hochstromladungen ausgelegt, die von 12-Meter- und 18-Meter-Bussen benötigt werden. Mit einer Doppelladeeinrichtung ausgestattet, kann die Station zwei kleinere Shuttlebusse gleichzeitig mit jeweils 75 kW bzw. 120 kW laden und so den Energiedurchsatz des Depots optimieren.
Hochwertige Einzelhandels- und Mischnutzungsprojekte
Für exklusive Einkaufszentren und Bürokomplexe ist das Angebot von ultraschnellem Laden ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Es zieht vermögende Fahrer von Elektrofahrzeugen an, die Wert auf Zeit legen. Das elegante, industrielle Design und der individuell anpassbare 10,1-Zoll-Touchscreen von MIDA Power ermöglichen es Projektentwicklern, die Ladestationen harmonisch in ihre Architektur zu integrieren und ihren Kunden gleichzeitig einen modernen Service zu bieten.
Detaillierte Fallstudie: Die Transformation des „Interstate Corridor“
Um die praktischen Auswirkungen der MIDA 240kW-Serie zu veranschaulichen, betrachten wir ein aktuelles Beispielprojekt in einem wichtigen Nord-Süd-Verkehrskorridor.
Das Ziel
Das landesweite Ladenetzwerk „EverCharge“ musste seine veralteten 50-kW-Ladestationen modernisieren, um den Anforderungen der neuen Generation von 800-V-Elektrofahrzeugen gerecht zu werden. Da viele der Standorte in ländlichen Gebieten Hunderte von Kilometern von der Wartungszentrale entfernt lagen, benötigte das Unternehmen eine einfach fernsteuerbare Lösung.
Die MIDA-Lösung
EverCharge installierte fünfzig MIDA 240kW CCS2 Dual Gun-Stationen mit nativer OCPP 2.0.1-Integration. Zur Netzwerkverwaltung nutzten sie die MIDA Cloud-Plattform und profitierten dabei von der fortschrittlichen Gerätemodellierung des Protokolls.
Ergebnisse und Auswirkungen
Die Ergebnisse waren bahnbrechend. Die durchschnittliche Ladezeit an den Standorten sank von 55 auf nur noch 18 Minuten. Dank des Dual-Ladesystems konnte das Netzwerk auf derselben Fläche 40 % mehr Fahrzeuge pro Tag laden. Besonders wichtig war, dass EverCharge mit den Ferndiagnosefunktionen von OCPP 2.0.1 85 % der kleineren Software- und Konfigurationsprobleme selbst beheben konnte, ohne einen Techniker vor Ort schicken zu müssen. Dadurch reduzierten sich die Betriebskosten um 30 %. Das Projekt war so erfolgreich, dass EverCharge die Installation nun auf weitere 100 Standorte ausweitet.
Expertenkommentar: Die Philosophie des vernetzten Ladens
„Wir bewegen uns vom Zeitalter der einfachen Ladegeräte hin zum Zeitalter der intelligenten Energieanlagen“, sagt Dr. Zhang, Technischer Direktor bei MIDA Power (迈依达). „Bei der Entwicklung der 150-kW- und 240-kW-Serien war uns bewusst, dass die Leistung nur die halbe Miete ist. Der wahre Mehrwert für den Betreiber liegt in der Vernetzung.“
Durch die Einführung von OCPP 2.0.1 haben wir dem Betreiber einen digitalen Zwilling seines Ladegeräts in der Cloud bereitgestellt. Er weiß nicht nur, ob die Station ein- oder ausgeschaltet ist, sondern auch die Temperatur der Schütze, den Zustand der Leistungsmodule und die genaue Ursache eines möglichen Ladefehlers. Diese Daten sind die Grundlage eines rentablen Ladenetzes. Sie ermöglichen vorausschauende Wartung, eine bessere Netzkoordination und eine deutlich höhere Kundenzufriedenheit. Wir sind überzeugt, dass wir durch die Kombination dieser intelligenten Technologie mit unserer Siliziumkarbid-Leistungselektronik das fortschrittlichste Ladesystem der Welt anbieten.
Zukunftsaussichten: MCS und das KI-integrierte Grid
Die MIDA 240kW-Serie ist als Grundlage für die Zukunft des intelligenten Stromnetzes konzipiert.
Das Megawatt-Ladesystem (MCS)
Während 240 kW derzeit dem Stand der Technik für Pkw entsprechen, setzt die Logistikbranche auf das Megawatt-Ladesystem (MCS). MIDA entwickelt bereits Leistungsarchitekturen, die die Erkenntnisse aus unseren 240-kW-Einheiten auf 1 MW und darüber hinaus übertragen und dabei flüssigkeitsgekühlte Stromschienen der nächsten Generation sowie 60-kW-Leistungsmodule nutzen.
Künstliche Intelligenz und dezentrale Energieressourcen (DER)
Wir integrieren KI-Agenten direkt in unsere Laderegler. Diese Agenten analysieren historische Ladedaten und Echtzeit-Netzsignale, um automatisch an „virtuellen Kraftwerken“ teilzunehmen. Beispielsweise könnte eine MIDA-Station angewiesen werden, ihre Leistung für 10 Minuten leicht zu reduzieren, um das Netz bei einem plötzlichen Rückgang der Windenergie zu unterstützen und dem Betreiber so eine „Netzdienstleistungsgebühr“ zu sichern.
Bidirektionale Hochleistungsübertragung (V2G)
Mit der Implementierung von ISO 15118-20 ist unsere Hardware mit 150 kW und 240 kW Leistung für bidirektionales Hochleistungsladen bereit. Dadurch können große Elektrofahrzeugflotten als mobile Energiespeicher fungieren, das Stromnetz in Spitzenzeiten unterstützen und Flottenbetreibern eine neue Einnahmequelle erschließen.
Umfassende Wartung: Nutzung von OCPP 2.0.1 für 99,9 % Verfügbarkeit
Der Betrieb eines Hochleistungsladenetzes erfordert ein proaktives Vorgehen. MIDA Power nutzt die fortschrittliche Telemetrie unserer Stationen, um ein „Wartungs-als-Dienstleistung“-Modell (MaaS) anzubieten.
Ferndiagnose und „Selbstheilung“
Dank der detaillierten Gerätemodellierung von OCPP 2.0.1 kann die Cloud-Plattform von MIDA häufig frühzeitig Anzeichen von Komponentenausfällen erkennen. Sinkt beispielsweise der Wirkungsgrad eines Leistungsmoduls oder zieht ein Lüfter mehr Strom als üblich, wird automatisch ein Service-Ticket erstellt. In vielen Fällen können unsere Techniker die Anlage per Fernwartung neu konfigurieren (z. B. durch Deaktivierung eines Leistungsmoduls bei gleichzeitigem Weiterbetrieb der anderen), um den Betrieb bis zum Eintreffen eines Technikers aufrechtzuerhalten.
Physische Instandhaltung und Reinigung
Auch bei fortschrittlicher Software ist die regelmäßige Wartung unerlässlich. Wir empfehlen, die Luftfilter vierteljährlich zu reinigen und die CCS2-Steckverbinder auf Anzeichen von Lichtbögen oder mechanischem Verschleiß zu überprüfen. Unsere Hochleistungskabel sind für 10.000 Schaltzyklen ausgelegt, sollten aber jährlich auf Beschädigungen des Kabelmantels kontrolliert werden.
Jährliche Zertifizierung und Sicherheitsüberprüfungen
Einmal jährlich sollte das Kraftwerk einer vollständigen elektrischen Sicherheitsprüfung unterzogen werden. Diese umfasst die Prüfung des Fehlerstromschutzschalters (FI-Schalter), des Isolationsüberwachungssystems und des Not-Aus-Schalters. MIDA Power bietet eine spezielle „Tech-App“, die die Techniker vor Ort durch diesen Prozess führt und die Ergebnisse automatisch auf das Dashboard des Betreibers hochlädt, um die Einhaltung der Prüfvorschriften zu gewährleisten.
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Der Übergang zu intelligentem Hochleistungsladen hat begonnen. Für ein zuverlässiges, sicheres und rentables Netzwerk benötigen Sie Hardware, die den Herausforderungen von morgen gewachsen ist. Die MIDA Power (迈依达) 150-kW- und 240-kW-CCS2-Doppelladestationen mit OCPP 2.0.1 sind die fortschrittlichsten Lösungen auf dem Markt.
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Technischer Anhang: Die Wissenschaft der Hochleistungswandlungstopologie
Um die Stabilität und Leistungsfähigkeit der MIDA 240kW-Serie zu verstehen, ist es unerlässlich, die interne Architektur der Leistungsmodule zu kennen. Bei MIDA Power (迈依达) haben wir die traditionelle Silizium-basierte Wandlung hinter uns gelassen und setzen nun auf eine vollständig integrierte Siliziumkarbid (SiC)-Resonanztopologie.
Der SiC-Vorteil: Mehr als nur Halbleiter
Siliziumkarbid ist ein Material mit großer Bandlücke, das deutlich höhere Durchbruchspannungen und schnellere Schaltvorgänge als herkömmliches Silizium ermöglicht. Der eigentliche Vorteil in einem 240-kW-Kraftwerk liegt jedoch in der Art und Weise, wie wir diese Eigenschaften nutzen.
- Nulldurchgangsschaltung (ZVS):Unsere SiC-MOSFETs arbeiten im Soft-Switching-Modus. Durch den Einsatz eines LLC-Resonanzkreises schalten die MOSFETs nur dann ein, wenn die Spannung an ihnen null beträgt. Dadurch werden Schaltverluste, die Hauptursache für Wärme in der Leistungselektronik, praktisch eliminiert.
- Hochfrequenz-Interleaving:Wir schalten mehrere Konvertierungsstufen bei hohen Frequenzen (bis zu 150 kHz) ineinander. Dadurch wird der Restwelligkeitsstrom in den Ausgangskondensatoren drastisch reduziert, deren Lebensdauer verlängert und ein „saubererer“ Gleichstromausgang für die Fahrzeugbatterie bereitgestellt.
- Wärmedichte:SiC besitzt die dreifache Wärmeleitfähigkeit von Silizium. Dadurch können wir die Wärme effizienter von der Halbleiter-Übergangsstelle abführen und so 40 kW Leistung in ein Modul integrieren, das üblicherweise nur 20 kW verkraftet.
Internes Layout des Leistungsmoduls
Jedes Modul ist eine in sich abgeschlossene Einheit mit folgenden Merkmalen:
- Dreiphasige PFC (Leistungsfaktorkorrektur):Hält einen Leistungsfaktor von ≥0,99 aufrecht und reduziert die Oberschwingungen des Eingangsstroms.
- Isolierte DC-DC-Stufe:Bietet eine galvanische Trennung von 2,5 kV zwischen dem Stromnetz und dem Fahrzeug.
- Dual-DSP-Controller:Ein DSP steuert die Hochgeschwindigkeits-Schaltkreise, während der zweite die Kommunikation mit der zentralen Steuereinheit übernimmt und Echtzeitdiagnosen durchführt.
Fortschrittliches Wärmemanagement: Konstruktion für extreme Belastungen
Das Laden mit einer Leistung von 240 kW erzeugt genügend Wärme, um ein großes Haus zu heizen. Die Kontrolle dieser Wärmelast ist entscheidend für die Lebensdauer der Elektronik und die Sicherheit des Nutzers.
Zweikammer-Luftkühlung
Bei der luftgekühlten Variante des 240-kW-Kraftwerks setzt MIDA auf ein Zweikammer-Design. Die Leistungsmodule sind in einer primären Kammer untergebracht, die vollständig von der Außenumgebung abgedichtet ist (Schutzart IP55). Die Wärme wird über einen großen Aluminium-Kühlkörper in eine sekundäre Kammer, den sogenannten Luftkanal, abgeführt. Hochleistungslüfter mit variabler Drehzahl saugen Luft durch diese Kammer. Dadurch wird sichergestellt, dass Salz, Staub und Feuchtigkeit aus der Außenluft nicht mit den empfindlichen Leiterplatten der Leistungsmodule in Berührung kommen.
Die flüssigkeitsgekühlte Kabeloption
Bei Daueranwendungen mit hohen Strömen (über 200 A) stellen Gewicht und Wärmeentwicklung herkömmlicher luftgekühlter Kabel ein Problem dar. MIDA bietet daher für die 240-kW-Station ein flüssigkeitsgekühltes CCS2-Kabel an.
- Synthetisches Kühlmittel:Wir verwenden ein nichtleitendes, niedrigviskoses synthetisches Öl, das in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert.
- Dünneres Kupfer:Da die Wärme aktiv abgeführt wird, können wir dünnere Kupferleiter verwenden. Dadurch wird das Kabel 40 % leichter und deutlich flexibler, was ein Benutzererlebnis wie an einer Tankstelle ermöglicht.
- Aktive Steckerkühlung:Das Kühlmittel zirkuliert auch durch den Steckergriff, wodurch die Stifte auf einer optimalen Temperatur gehalten und die thermische Drosselung verhindert wird, die häufig bei luftgekühlten 200A-400A-Sitzungen auftritt.
Regionale Marktanalyse: Orientierung im globalen CCS2-Markt

Obwohl die 150-kW/240-kW-Serie auf einer einheitlichen Leistungsplattform basiert, variieren die regionalen Anforderungen für den Einsatz erheblich. MIDA Power (迈依达) bietet regionsspezifische Konfigurationen, um die Einhaltung der Vorschriften und eine optimale Marktanpassung zu gewährleisten.
Europa: Die Bastion von CCS2 und AFIR
In Europa ist die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) der Haupttreiber. Unsere Stationen sind für das 400-V/50-Hz-Netz ausgelegt und verfügen über die vollständige CE- und TÜV-Zertifizierung. Der Fokus in Europa liegt auf „Ad-hoc-Zahlung“ (integrierte Kartenleser) und „Interoperabilität“. Durch die native Unterstützung von OCPP 2.0.1 lassen sich MIDA-Stationen nahtlos in große europäische Roaming-Plattformen wie Hubject und Gireve integrieren. So kann beispielsweise ein Fahrer aus Norwegen an einer MIDA-Station in Italien mit seiner bevorzugten App laden.
Asien-Pazifik: Die Herausforderung der Diversität
In der APAC-Region sehen wir unterschiedliche Anforderungen. In Märkten wie Thailand und Vietnam ist das Stromnetz oft weniger stabil, weshalb unsere Hardware mit „breiter Eingangsspannung“ erforderlich ist, die Schwankungen von ±20 % ausgleichen kann. In Märkten wie Singapur und Hongkong ist der Platz die größte Einschränkung, weshalb unser hochdichter 240-kW-Schrank eine beliebte Wahl für unterirdische Gewerbeprojekte ist.
Ozeanien: Der Fernkorridor
Australien und Neuseeland stellen die ultimative Herausforderung für das Schnellladen dar. Die enormen Entfernungen zwischen den Städten erfordern ultraschnelles Laden. Die 240-kW-Station von MIDA wird für den Aufbau von Stromkorridoren im Outback eingesetzt, wo Zuverlässigkeit bei extremer Hitze (bis zu 50 °C) von größter Bedeutung ist. Unser „Wüstenpaket“ umfasst spezielle UV-beständige Beschichtungen und ein optimiertes Wärmemanagement für diese Umgebungen mit hoher Sonneneinstrahlung.
Detaillierte Fallstudien an mehreren Standorten: Leistungsdaten aus der Praxis
Fallstudie 1: Das Projekt „Schnellstraßen Indiens“
Kontext:Indien elektrifiziert sein Autobahnnetz rasant. Ein privater Infrastrukturentwickler sollte 100 Schnellladestationen entlang des Autobahnnetzes „Goldenes Viereck“ installieren.Die Lösung:MIDA lieferte einhundert 150-kW-Doppelkanonenstationen. Die Stationen waren mit Touchscreens zur Unterstützung der jeweiligen Landessprache ausgestattet und für reibungslose Zahlungen in das indische UPI-Zahlungssystem (Unified Payments Interface) integriert.Ergebnis:Das Projekt erreichte im ersten Jahr eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,7 %. Die Dual-Gun-Funktion war unerlässlich, um den erhöhten Bedarf an Elektrobussen und SUVs während der Ferienzeit zu decken. Der Kunde berichtete, dass die MIDA-Hardware als einzige in seinem Netzwerk die volle Leistung während der Monsunhitze von 45 °C ohne Ausfälle aufrechterhalten konnte.
Fallstudie 2: Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks in London
Kontext:Ein großer E-Commerce-Lieferdienst musste 60 Elektrotransporter an einem zentralen Londoner Verteilzentrum aufladen.Die Lösung:MIDA installierte dreißig 240-kW-Doppelladestationen. Wir nutzten die intelligenten Ladefunktionen von OCPP 2.0.1, um einen Lastverteilungsalgorithmus zu implementieren. Das Depot hatte eine Gesamtleistungsgrenze von 3 MW, die potenzielle Leistungsaufnahme der dreißig 240-kW-Ladegeräte betrug jedoch 7,2 MW.Ergebnis:Der MIDA-Controller steuerte die Last erfolgreich und priorisierte die Transporter anhand ihrer geplanten Abfahrtszeiten. Das Hub konnte die gesamte Flotte jede Nacht vollständig aufladen, ohne jemals die Netzleistungsgrenze von 3 MW zu überschreiten. Dadurch sparte das Unternehmen Millionen an potenziellen Kosten für einen Netzausbau.
Fallstudie 3: Der norwegische „Fjordkorridor“
Kontext:Eine norwegische Gemeinde wollte in einer abgelegenen, landschaftlich reizvollen Gegend Schnellladestationen errichten, um den Tourismus mit Elektrofahrzeugen zu fördern. Der Standort war sechs Monate im Jahr starkem Schneefall und Temperaturen unter Null Grad ausgesetzt.Die Lösung:MIDA lieferte zwei flüssigkeitsgekühlte 240-kW-Stationen mit unserem „Arktis-Paket“. Dieses beinhaltete interne Gehäuseheizungen und ein spezielles Kühlmittel mit niedriger Viskosität für die Kabel.Ergebnis:Die Ladestationen blieben auch während eines rekordverdächtigen Winters mit -35 °C in Betrieb. Die flüssigkeitsgekühlten Kabel waren bei den Fahrern sehr beliebt, da sie selbst im Schnee flexibel und einfach zu handhaben blieben. Das Projekt dient seither als Vorbild für das ferngesteuerte Schnellladen in Nordeuropa.
Installation und Inbetriebnahme: Ein umfassender Leitfaden für Fachleute
Die Installation einer 240-kW-Ladestation ist eine komplexe Ingenieuraufgabe, die die Koordination von Elektrofachkräften, Bauingenieuren und Netzwerkadministratoren erfordert. MIDA Power bietet einen strukturierten 4-Schritte-Prozess für eine erfolgreiche Implementierung.
Schritt 1: Standortanalyse und Rastervorbereitung
Bevor auch nur eine Schraube angezogen wird, ist eine gründliche Netzstudie erforderlich. Ein 240-kW-Kraftwerk kann im Volllastbetrieb mit Hilfssystemen bis zu 275 kVA Leistung aufnehmen.
- Transformatorauswahl:MIDA empfiehlt einen separaten 400-V- oder 480-V-Drehstromtransformator für je zwei Stationen.
- Harmonische Dämpfung:Obwohl MIDA-Ladegeräte über integrierte Filter verfügen, wird für Hubs mit mehr als vier 240-kW-Einheiten eine standortbezogene Oberwellenanalyse empfohlen, um die Einhaltung der Vorschriften der Energieversorger sicherzustellen.
- Schaltanlagen und Schutzsysteme:Es wird ein separater Verteilerkasten mit industrietauglichen Leitungsschutzschaltern (FI-Schutzschalter Typ B) und Überspannungsschutz benötigt.
Schritt 2: Tiefbauarbeiten und Montage
Das 240-kW-Kraftwerk ist ein schweres Gerät mit einem typischen Gewicht zwischen 500 kg und 750 kg.
- Die Stiftung:Es wird eine Stahlbetonplatte (mindestens 150 mm Tiefe) benötigt. MIDA liefert eine präzise Schablone für das Bolzenmuster der Ankerbolzen.
- Leitungsrohre und Kabel:Die Netzanschlusskabel müssen gemäß den örtlichen Vorschriften dimensioniert sein (z. B. 240 mm² oder 300 mm² Kupfer). Niederspannungs-Kommunikationsleitungen für Ethernet oder Glasfaser sollten mindestens 300 mm von den Hochspannungsleitungen entfernt verlegt werden, um elektromagnetische Störungen zu vermeiden.
- Zugänglichkeit:Die Anlage sollte so gestaltet sein, dass sie den ADA- (USA) bzw. EAA-Zugänglichkeitsstandards (EU) entspricht. Dabei ist sicherzustellen, dass die Ladebucht breit genug ist und das Kabel problemlos den Anschluss des Autos erreichen kann.
Schritt 3: Elektrischer Anschluss und Sicherheitsprüfung
Sobald die Station montiert ist, werden die elektrischen Anschlüsse hergestellt.
- Drehmomentvalidierung:Alle primären Wechsel- und Gleichstromanschlüsse müssen gemäß den MIDA-Vorgaben (typischerweise 30-45 Nm) angezogen werden, um eine Widerstandserwärmung zu vermeiden.
- Erdung:Eine separate Erdung (≤4 Ohm) ist für das ordnungsgemäße Funktionieren der Sicherheitssysteme des Kraftwerks unerlässlich.
- Sicherheitsaudit:Der Auftragnehmer muss vor der Inbetriebnahme des Geräts eine Isolationswiderstandsprüfung und eine Erdungsprüfung durchführen.
Schritt 4: Inbetriebnahme und Netzwerkintegration
Hier wird die „Intelligenz“ der Station aktiviert.
- Firmware-Verifizierung:Der Techniker stellt sicher, dass auf der Station die neueste MIDA-Firmware installiert ist.
- OCPP-Konfiguration:Die Station wird über eine sichere WebSocket-Verbindung (WSS) mit der Backend-URL des Betreibers verbunden.
- Simulierte Sitzung:Mithilfe eines MIDA EV-Simulators überprüft der Techniker, ob die Station einen Handshake durchführen, den Energiefluss einleiten und an beiden Geschützen sicher stoppen kann.
- Endgültige Annahme:Zur Überprüfung der dynamischen Leistungsverteilung und der Benutzeroberfläche wird ein Ladevorgang im laufenden Betrieb mit einem Fahrzeug durchgeführt.
Wartung und Lebenszyklus: So maximieren Sie die Effizienz Ihrer Investition in Hochleistungsenergie
Eine 240-kW-Gleichstrom-Schnellladestation ist eine bedeutende Investition, deren langfristige Rentabilität von hoher Verfügbarkeit und niedrigen Betriebskosten abhängt. Bei MIDA Power (迈依达) konzipieren wir unsere Ladestationen für eine Betriebsdauer von 15 Jahren, unterstützt durch ein proaktives Wartungskonzept.
Analyse der Gesamtbetriebskosten (TCO)
Bei der Bewertung eines 240-kW-Kraftwerks ist der Anschaffungspreis nur ein Teilaspekt. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) umfassen Installation, Energieverluste, Wartung und potenzielle Einnahmeverluste während Stillstandszeiten.
- Effizienzgewinne:Unsere SiC-basierte 240-kW-Ladestation ist rund 4 % effizienter als herkömmliche IGBT-Ladegeräte. Bei einer Ladestation mit einer Jahresleistung von 500.000 kWh ergibt das eine Stromeinsparung von 20.000 kWh. Über einen Zeitraum von 10 Jahren und bei einem Strompreis von 15 Zsh/kWh entspricht dies einer direkten Einsparung von 1000 Zsh.
- Reduzierte Wartungskosten:Die modulare Bauweise ermöglicht Reparaturen auf Komponentenebene. Anstatt ein 1000-Euro-Ladegerät wegen eines defekten Wandlers zu ersetzen, tauscht man einfach ein 1000-Euro-Modul aus.
- Verfügbarkeit und Umsatz:Ein Sender, der jährlich eine Woche lang ausfällt, verliert dadurch erhebliche Einnahmen. Die Ferndiagnoselösung OCPP 2.0.1 von MIDA reduziert die Reparaturzeit um 70 % und sichert so die Rentabilität des Senders.
Der MIDA-Wartungsplan
- Stufe 1 (monatlich):Sichtprüfung des Äußeren, Reinigung des Touchscreens und Überprüfung der CCS2-Anschlüsse auf Verunreinigungen oder Anzeichen von Lichtbögen.
- Stufe 2 (vierteljährlich):Die Luftansaugfilter müssen gereinigt oder ausgetauscht werden. In stark verschmutzten städtischen Gebieten ist dies unerlässlich, um eine Leistungsreduzierung der Module aufgrund von Hitze zu verhindern.
- Stufe 3 (jährlich):Eine vollständige technische Prüfung durch einen zertifizierten Elektriker. Dies umfasst das Öffnen des Schaltschranks, die Überprüfung des Drehmoments aller Sammelschienenverbindungen, die Kontrolle des Kühlmittelstands (bei flüssigkeitsgekühlten Geräten) und die Durchführung einer vollständigen elektrischen Sicherheitsprüfung.
- Stufe 4 (nach Bedarf):Firmware-Updates per Fernzugriff über die MIDA Cloud, um die Unterstützung für neue Fahrzeugmodelle hinzuzufügen oder Cybersicherheitsprotokolle zu verbessern.
Sicherheit und Konformität im Detail: Der MIDA-Standard für Schutz
Hochleistungsladen bedeutet die Übertragung immenser Energiemengen im öffentlichen Raum. Sicherheit ist keine Option, sondern die Grundlage unseres Designs.
Elektrische Trennung und Fehlererkennung
Jede MIDA-240-kW-Station verfügt über eine galvanische Trennung von 2,5 kV zwischen dem Wechselstromnetz und dem Gleichstromausgang. Dadurch wird sichergestellt, dass selbst bei einem schwerwiegenden internen Fehler die Hochspannung des Netzes weder das Fahrzeug noch den Nutzer erreichen kann. Wir integrieren fortschrittliche Isolationsüberwachungsgeräte (IMDs), die permanent den Widerstand zwischen dem Gleichstromzwischenkreis und Erde messen. Fällt dieser Widerstand unter den Sicherheitsgrenzwert, schaltet das System die Gleichstromschütze in weniger als 50 Millisekunden ab.
Brandschutz und Brandbekämpfung
Für Parkhäuser und dicht besiedelte Stadtzentren hat Brandschutz höchste Priorität. Der 240-kW-Schaltschrank von MIDA ist aus nicht brennbaren Materialien gefertigt. Optional bieten wir ein integriertes Feuerlöschsystem an, das mit einem sauberen Löschgas Brände in der internen Elektrik bekämpft, ohne die anderen Komponenten im Schaltschrank zu beschädigen. Zusätzlich sind im gesamten Schaltschrank mehrere Temperatursensoren angebracht, um frühzeitig vor thermischen Problemen zu warnen.
Globale Compliance-Standards
- IEC 61851:Der internationale Standard für leitungsgebundene Ladesysteme für Elektrofahrzeuge.
- ISO 15118:Der Standard für die Fahrzeug-zu-Netz-Kommunikation und Plug & Charge.
- CE (Europäische Konformität):Gewährleistet, dass der Bahnhof alle Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzstandards des EWR erfüllt.
- UL 2202:Der Standard für DC-Schnellladeeinrichtungen in Nordamerika (verfügbar in bestimmten Modellen).
- OCPP 2.0.1-Zertifizierung:Prüft die Sicherheit und Interoperabilität des Kommunikationsprotokolls der Station.
Die Rolle von KI und maschinellem Lernen in modernen Ladenetzwerken
Mit dem Wachstum von Ladenetzen steigt die Komplexität ihrer Verwaltung und übersteigt die menschlichen Fähigkeiten. MIDA Power integriert daher künstliche Intelligenz (KI) direkt in die 240-kW-Serie, um die Leistung zu optimieren.
Algorithmen für die vorausschauende Wartung
Unsere cloudbasierte KI analysiert Tausende von Datenpunkten unserer weltweiten Ladeinfrastruktur. Durch die Identifizierung charakteristischer Merkmale defekter Komponenten – wie beispielsweise einer leichten Zunahme der Oberwellenverzerrung oder einer Änderung der Stromaufnahme des Lüfters – kann das System einen Ausfall Wochen im Voraus vorhersagen. So können Betreiber präventive Wartungsbesuche planen, anstatt auf einen Notfallausfall reagieren zu müssen.
KI-gestütztes Energiemanagement
In einer Smart City muss das Ladegerät netzkompatibel sein. Unsere KI-Systeme kommunizieren mit dem Netzmanagementsystem des lokalen Energieversorgers. Bei Spitzenlastzeiten kann die KI die Leistung der 240-kW-Ladestation intelligent um einen geringen Prozentsatz reduzieren (z. B. auf 210 kW). Dies ist für den Fahrer nicht spürbar, verhindert aber eine Überlastung des lokalen Transformators und trägt zur Stabilisierung der Energieversorgung der gesamten Stadt bei.
Intelligente Benutzerinteraktionen
Wir nutzen maschinelles Lernen, um die Benutzeroberfläche zu verbessern. Durch die Analyse der Interaktion der Fahrer mit dem Touchscreen haben wir die Benutzeroberfläche so optimiert, dass sie für alle Altersgruppen und Sprachen intuitiv bedienbar ist und die Fehlerrate bei der Sitzungsinitiierung nahezu auf null reduziert wurde.
Ausführliche FAQ zur 150-kW/240-kW-Doppelpistolenserie
Frage 1: Was ist der Hauptvorteil von 240 kW gegenüber 150 kW?A1: Höherer Durchsatz. Eine 240-kW-Station kann Hochleistungs-Elektrofahrzeuge mit ihrer maximalen Ladeleistung laden und zwei 120-kW-Ladevorgänge gleichzeitig bewältigen, was ideal für stark frequentierte Autobahnknotenpunkte ist.
Frage 2: Stellt MIDA die Managementsoftware bereit?A2: Wir bieten die MIDA Cloud-Plattform für erweiterte Überwachung an, aber unsere Ladegeräte sind vollständig OCPP 2.0.1-konform und können in jedes Netzwerk von Drittanbietern integriert werden.
Frage 3: Kann ich ein 150-kW-Kraftwerk später auf 240 kW aufrüsten?A3: Ja. Der Schrank ist modular aufgebaut. Sofern Ihr Standort über die erforderliche elektrische Kapazität verfügt, können Sie weitere MIDA 30kW/40kW-Leistungsmodule hinzufügen, um die Gesamtleistung zu erhöhen.
Frage 4: Wie kommt die Station mit verschiedenen Elektrofahrzeugmodellen zurecht?A4: Unsere CCS2-Schnittstelle und unser fortschrittlicher Controller unterstützen die Protokolle DIN 70121 und ISO 15118 und gewährleisten so die Kompatibilität mit nahezu allen Elektrofahrzeugmarken in Europa, Asien und Ozeanien.
Frage 5: Welchen Nutzen hat OCPP 2.0.1 für mein Unternehmen?A5: Es bietet deutlich höhere Sicherheit, detailliertere Ferndiagnose und bessere Unterstützung für intelligente Ladefunktionen im Vergleich zum älteren OCPP 1.6J-Protokoll. Außerdem bringt es Ihr Netzwerk in Einklang mit den europäischen Vorschriften für intelligentes Laden und bereitet Ihre Infrastruktur auf ISO 15118 Plug & Charge- und V2G-Anwendungen vor.
Frage 6: Wie verhalten sich die Ladegeräte von MIDA bei Kälte oder extremer Hitze?A6: Jede Station ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +55 °C ausgelegt. Unser Wärmemanagementsystem – eine Kombination aus intelligenten, PWM-gesteuerten Lüftern und optionaler Flüssigkeitskühlung für Hochleistungskabel – hält die Leistungselektronik in allen Jahreszeiten auf optimaler Temperatur, ohne übermäßige Geräuschentwicklung.
Frage 7: Welchen Kundendienst kann ich erwarten?A7: Jede MIDA-Station ist durch eine 3-jährige Garantie abgedeckt, die auf 10 Jahre verlängerbar ist. Sie bietet 24/7-Fernüberwachung über die MIDA Cloud oder Ihre eigene OCPP-Plattform sowie eine garantierte Ersatzteilverfügbarkeit für 15 Jahre. Unser globales Servicenetzwerk gewährleistet eine schnelle Reaktion auf alle Wartungsanforderungen.
Frage 8: Kann MIDA bei der Standortplanung und Installation helfen?A8: Ja. Unser Ingenieurteam bietet Standortbesichtigungen, Unterstützung bei der Elektroplanung und Beratung zur Netzanbindung, und unsere zertifizierten Inbetriebnahmepartner übernehmen die Installation und Inbetriebnahme vor Ort – von einem einzelnen Busdepot bis hin zu einem stadtweiten Netzwerk.
Frage 9: Wie wird die Energie bei der Konfiguration mit zwei Geschützen aufgeteilt?A9: Die 150-kW-/240-kW-Doppelladeeinheiten nutzen eine intelligente Stromverteilung. Während ein Fahrzeug geladen wird, erhält es die volle Leistung der Ladeeinheit; sind zwei Fahrzeuge angeschlossen, wird die Leistung dynamisch verteilt – beispielsweise 120 kW + 120 kW bei einer 240-kW-Ladeeinheit –, sodass kein Fahrer unnötig warten muss.
Frage 10: Bietet MIDA die Integration von Energiespeichern für Depots an?A10: Ja. Die BESS-Lösungen von MIDA lassen sich mit jeder Station der Serie kombinieren und bieten Lastspitzenkappung, Solarintegration und Notstromversorgung. Unser Energiemanagementsystem (EMS) koordiniert automatisch den Betrieb von Batterie, Netz und Ladegerät, senkt so die Bedarfskosten und ermöglicht dezentrale Mikronetze.
Schlusswort: Messbare Effizienz
Die modulare CCS2-Serie mit 120 kW, 150 kW und 180 kW basiert auf einer einfachen Überzeugung: Ein Ladenetzwerk sollte sich selbst amortisieren und keine Wartungsbelastung darstellen. Jede Designentscheidung – von den hochdichten SiC-Modulen über das intelligente Standby-Management bis hin zur KI-gestützten Energieoptimierung – ist auf ein Ziel ausgerichtet: mehr nutzbare Energie pro Euro, pro Kilowattstunde und pro Jahr zu liefern.
Diese Überzeugung wird durch konkrete Zahlen untermauert. Betreiber von MIDA-Stationen berichten übereinstimmend von geringeren Energiekosten pro Fahrt, höherer Verfügbarkeit und deutlich einfacherer Wartung im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen. Für Verkehrsbetriebe, die unter Druck stehen, ihre Bahnlinien mit knappen Budgets zu elektrifizieren, ist diese Kombination der entscheidende Unterschied zwischen einem Pilotprojekt und einem dauerhaften Netz.
Wichtigste Erkenntnisse
- Mit modularen 30kW/40kW SiC-Modulen können Sie Ihre Kraftwerke von 120kW auf 240kW erweitern, wenn der Bedarf steigt.
- Die Kompatibilität mit OCPP 2.0.1 und ISO 15118 macht Ihr Netzwerk zukunftssicher für intelligentes Laden und Plug & Charge.
- Doppelstrahlkonfigurationen mit 150 kW/240 kW maximieren den Durchsatz an stark frequentierten Busbahnhöfen und Autobahnknotenpunkten.
- KI-gestütztes Energiemanagement und ein Standby-Stromverbrauch unter 80 W senken die Betriebskosten Ihrer gesamten Fahrzeugflotte.
- Die optionale Integration eines Batteriespeichersystems ermöglicht Lastspitzenkappung, Solarenergiegewinnung und die Bereitstellung von Notstromversorgung.
Aufruf zum Handeln
Sie möchten ein Busladenetz aufbauen, das maximale Effizienz bei minimalen Kosten bietet? Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute für ein maßgeschneidertes Angebot, technische Dokumentation und eine kostenlose ROI-Analyse für Ihre Strecken.
MIDA Power: Präzisionstechnik für eine nachhaltige Welt.
- Verkaufsanfrage: sales@midapower.com
- Technische Unterstützung: sales@midapower.com
- Web:www.midapower.com
Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026
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