180 kW 240 kW 360 kW CCS2 Flüssigkeitskühlung DC-Schnellladestation
Überschrift: Vorreiter der Hochvolt-Mobilität: Die flüssigkeitsgekühlte CCS2-Ultraschnellladeserie von MIDA Power mit 180 kW bis 360 kW setzt neue globale Maßstäbe
Der Übergang zu Elektrofahrzeugen (EVs) hat die Phase der „Early Adopters“ hinter sich gelassen und den Massenmarkt erreicht. Automobilgiganten wie Porsche, Hyundai, Kia und Lucid erweitern die Grenzen der Batterietechnologie mit 800-V- und sogar 900-V-Architekturen. Die dazugehörige Infrastruktur muss daher grundlegend transformiert werden. MIDA Power (迈依达), ein weltweit führender Hersteller fortschrittlicher Energielösungen, freut sich, die Markteinführung seiner flüssigkeitsgekühlten CCS2-Gleichstrom-Schnellladestationen mit 180 kW und 360 kW bekanntzugeben. Diese für bis zu 1000 V ausgelegten Stationen repräsentieren den technologischen Höhepunkt der aktuellen Ladeinfrastruktur. Durch die Kombination hocheffizienter Leistungsmodule mit modernstem Wärmemanagement liefert MIDA nicht nur Hardware, sondern schafft die Grundlage für ein nahtloses, kontinentübergreifendes Elektromobilitätsnetz. Diese Serie wurde entwickelt, um die dreifache Herausforderung des modernen Ladens zu meistern: Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und benutzerfreundliches Design. Ob es sich um einen Alleinreisenden handelt, der die Alpen überquert, oder um eine Flotte von elektrischen Lieferwagen, die rund um die Uhr in einem urbanen Zentrum im Einsatz sind – die flüssigkeitsgekühlten Stationen von MIDA liefern die Leistung, die erforderlich ist, um die Welt nachhaltig in Bewegung zu halten.
Markt- und Politikkontext: Die globale Regulierungslandschaft und die Energiewende meistern
Der weltweite Trend zur Elektromobilität wird durch das Zusammenwirken von Umweltnotwendigkeiten und gesetzlichen Vorgaben vorangetrieben. In der Europäischen Union zielt die Initiative „Fit für 55“ darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu reduzieren. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR), die die Installation von Hochleistungsladestationen (mindestens 150 kW) alle 60 Kilometer entlang der Kernkorridore des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) vorschreibt. Die 180-kW- und 360-kW-Ladeeinheiten von MIDA wurden speziell entwickelt, um diese Anforderungen zu übertreffen und zukunftssichere Kapazitäten zu bieten, die den Batterieverbesserungen des nächsten Jahrzehnts Rechnung tragen.
Auch außerhalb Europas erlebt der nordamerikanische Markt einen ähnlichen Aufschwung, angetrieben durch das NEVI-Programm (National Electric Vehicle Infrastructure), das Milliarden in Schnellladestationen entlang ausgewiesener „Korridore für alternative Kraftstoffe“ investiert. In Asien, insbesondere in China und Südostasien, führt die rasante Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs und der Logistik zu einer enormen Nachfrage nach Hochleistungsladegeräten. Der Einsatz von 360-kW-Systemen ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Die Belastung der lokalen Verteilnetze ist erheblich. MIDA begegnet dieser Herausforderung durch fortschrittliche Leistungsfaktorkorrektur und geringe Oberschwingungsverzerrung. So können die Ladegeräte in unterschiedlichste Netzumgebungen integriert werden, ohne dass kostspielige Netzausbauten erforderlich sind. Darüber hinaus gehört die Integration erneuerbarer Energiequellen – wie beispielsweise Solarcarports – mittlerweile zum Standard moderner Ladeinfrastruktur. Die Ladegeräte von MIDA sind „BESS-ready“ und ermöglichen eine DC-gekoppelte Verbindung zu Batteriespeichersystemen. Dadurch können Lastspitzen reduziert und die Gesamtbetriebskosten für die Betreiber gesenkt werden.
Produkttechnischer Überblick: Eine Meisterklasse in Leistungselektronik und Thermodynamik
Im Mittelpunkt der MIDA 180kW/360kW CCS2-Serie steht das Bekenntnis zu „Effizienz durch Design“. Jede Komponente, von den AC-Eingangsklemmen bis zum flüssigkeitsgekühlten CCS2-Stecker, ist auf maximalen Energiedurchsatz und minimale Abwärme optimiert.
Innovationen bei Leistungsmodulen: Die Siliziumkarbid-Revolution (SiC)
Herkömmliche DC-Schnellladegeräte basieren seit Langem auf IGBTs (Insulated-Gate Bipolar Transistors). Obwohl IGBTs zuverlässig sind, weisen sie bei den für eine kompakte und hocheffiziente Leistungswandlung erforderlichen hohen Frequenzen erhebliche Schaltverluste auf. MIDA hat seine Flaggschiff-Leistungsmodule mit 30 kW und 40 kW auf Siliziumkarbid-MOSFET-Technologie (SiC) umgestellt. SiC bietet drei wesentliche Vorteile:
- Geringere Schaltverluste:Dies führt zu einem Gesamtwirkungsgrad des Systems von über 95,5 %, was über die Lebensdauer des Kraftwerks zu Energieeinsparungen in Höhe von Tausenden von Dollar führt.
- Höhere Spannungstoleranz:Unterstützt auf natürliche Weise den 1000V-Ausgangsbereich, ohne dass komplexe mehrstufige Topologien erforderlich sind, die das Ausfallrisiko erhöhen.
- Thermische Stabilität:SiC-Komponenten können bei höheren Temperaturen als herkömmliche Siliziumkomponenten betrieben werden, was eine kompaktere Modulkonstruktion ermöglicht und den Gesamtplatzbedarf des 360-kW-Schaltschranks reduziert.
Flüssigkeitskühlung: Das Geheimnis ergonomischen ultraschnellen Ladens
Steigt die Ladeleistung auf 360 kW und mehr, kann der Strom im Kabel bis zu 500 A erreichen. In einem herkömmlichen luftgekühlten System erzeugt der Widerstand des Kupferdrahts enorme Hitze. Um 500 A sicher zu bewältigen, ohne zu schmelzen, müsste ein luftgekühltes Kabel extrem dick sein – zu schwer für viele Fahrer und anfällig für Materialermüdung. MIDAs Lösung ist ein ausgeklügelter Flüssigkeitskühlkreislauf. Ein spezielles, nichtleitendes Kühlmittel zirkuliert durch ein ummanteltes Kabel und in den CCS2-Stecker. Diese aktive Kühlung ermöglicht einen deutlich kleineren Kupferquerschnitt. Das Ergebnis ist ein Kabel, das so flexibel und leicht ist wie ein Standard-50-kW-Kabel und gleichzeitig die siebenfache Leistung liefert. Die Kühleinheit im Hauptgehäuse verfügt über eine hochzuverlässige Pumpe, einen Mehrfachlüfter-Kühler und ein präzises Steuerungssystem, das die Durchflussrate anhand der Echtzeittemperatur der Steckerstifte anpasst.
Spannungsflexibilität und Ausgangsbereich
Der Spannungsbereich von 200 V bis 1000 V ist entscheidend für die Zukunftssicherheit. Viele aktuelle Elektrofahrzeuge laufen zwar mit einem 400-V-System, doch die Branche befindet sich im rasanten Wandel. Hochleistungsfahrzeuge wie der Audi e-tron GT und der Lucid Air benötigen 800 V und mehr, um ihre maximale Ladeleistung zu erreichen. Die Ladestationen von MIDA passen ihre Leistung dynamisch an die Anforderungen des Batteriemanagementsystems (BMS) des Fahrzeugs an und gewährleisten so eine schnellstmögliche Ladung unabhängig von Fahrzeugalter und -architektur.
Mechanische Integrität und IP-Schutzarten
Das MIDA-Gehäuse ist für härteste Umgebungsbedingungen ausgelegt. Die Konstruktion aus hochfestem, korrosionsbeständigem, verzinktem Stahl erfüllt die Schutzarten IP55 (Standard) oder IP65 (optional). Der Innenraum ist in zwei thermische Zonen unterteilt: eine Reinraumzone für die Leistungselektronik und eine Kühlzone für die Wärmetauscher. Dadurch werden Staub, Salznebel und Feuchtigkeit von den empfindlichen SiC-Modulen ferngehalten, was die Lebensdauer der Geräte in Küsten- oder Industriegebieten deutlich verlängert.
Normen und Zertifizierungen: Gewährleistung globaler Kompatibilität und Sicherheit
Das Ingenieurteam von MIDA Power arbeitet eng mit internationalen Normungsorganisationen zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Produkte in jedem Markt sofort einsatzbereit sind. Die CCS2-Serie mit 180 kW/360 kW ist vollständig zertifiziert und erfüllt folgende Normen:
- IEC 61851-1 & IEC 61851-23:Die grundlegenden internationalen Standards für leitungsgebundene Ladesysteme für Elektrofahrzeuge und Gleichstrom-Ladestationen.
- IEC 62196-3 (CCS Typ 2):Sicherstellung der physikalischen und elektrischen Kompatibilität des Steckers mit allen europäischen und internationalen CCS2-Fahrzeugen.
- OCPP 1.6J & 2.0.1:MIDA bietet einen hardwareunabhängigen Ansatz, der es unseren Stationen ermöglicht, mit jedem Ladepunktmanagementsystem (CPMS) zu kommunizieren. Dies ermöglicht Funktionen wie Ferndiagnose, Firmware-Updates per Funk (FOTA) und komplexe Abrechnungsstrukturen.
- ISO 15118 (Stecker & Ladegerät):Wir haben die vollständige Infrastruktur für ISO 15118 implementiert, einschließlich des sicheren Zertifikatsaustauschs. Dadurch können Nutzer ihr Fahrzeug einfach anschließen und sich anderen Dingen widmen; der Ladevorgang und die Bezahlung erfolgen automatisch über die Fahrzeug-zu-Netz-Kommunikation.
- DIN 70121:Aufrechterhaltung der Kompatibilität mit deutschen Elektrofahrzeugen der ersten Generation.
- CE- und TÜV-Kennzeichnung:Strenge Prüfungen durch Dritte hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV), elektrischer Sicherheit und Umweltbeständigkeit.
Anwendungsszenarien & Strategische Bereitstellung
Die Modularität der 180-kW- und 360-kW-Einheiten ermöglicht einen maßgeschneiderten Infrastrukturansatz:
- Ultraschnelle Autobahnknotenpunkte:Die 360-kW-Einheit gilt als Goldstandard für Autobahnraststätten. Dank der Dual-Port-Ladefunktion mit dynamischer Leistungsverteilung kann eine Einheit entweder zwei Fahrzeuge mit je 180 kW oder ein Fahrzeug mit der vollen Leistung von 360 kW laden und so die Auslastung der Anlage maximieren.
- Elektrischer öffentlicher Nahverkehr:Für städtische Busdepots ist die 1000-V-Anbindung unerlässlich. MIDA-Stationen können mit Oberleitungsstromabnehmern oder robusten, bodenmontierten Ladestationen ausgestattet werden, um einen vollwertigen Elektrobus in weniger als 20 Minuten aufzuladen.
- Schwerlastlogistik:Lieferflotten und Sattelzüge, die auf Elektroantrieb umsteigen, benötigen zuverlässige, leistungsstarke Ladestationen. Die MIDA-Einheit mit 180 kW bietet die ideale Lösung für die Übernachtung oder zum Nachladen von Batterien mittelschwerer Lkw, während die 360-kW-Einheit die großen Batterien von Fernverkehrs-Sattelzügen versorgt.
- Premium-Einzelhandel und Arbeitsplatz:Da der Besitz von Elektrofahrzeugen in einkommensstarken Bevölkerungsgruppen zunimmt, installieren Einkaufszentren und luxuriöse Bürokomplexe MIDA 180-kW-Ladestationen, um einen Mehrwertdienst anzubieten, der kaufkräftige Kunden anzieht.
Fallstudie: Elektrifizierung des „Grünen Korridors“ in den Alpen
Ende 2025 wählte ein Konsortium von Energieversorgern in der Schweiz MIDA Power für den Aufbau der Ladeinfrastruktur eines neuen „Grünen Korridors“ durch die Alpen aus. Die Herausforderung war zweifach: extreme Temperaturschwankungen und ein durch die abgelegenen Bergregionen eingeschränktes Stromnetz.
MIDA setzte eine Reihe von 360-kW-Flüssigkeitskühlkraftwerken in Verbindung mit 500-kWh-Batteriespeichereinheiten ein. Die Ergebnisse waren bahnbrechend:
- Leistungsfähigkeit unter Extrembedingungen:Das Flüssigkeitskühlsystem funktionierte einwandfrei bei Temperaturen von -20 °C im Winter bis +35 °C im Sommer und hielt eine konstante Stromabgabe von 500 A aufrecht.
- Netzstabilität:Durch die Integration des Batteriespeichersystems konnten die Stationen konstant 50 kW aus dem Netz beziehen und gleichzeitig während der Spitzenlast bis zu 360 kW an das Fahrzeug abgeben, wodurch ein teurer Netzausbau vermieden wurde.
- Kundenzufriedenheit:Daten des CPMS zeigten, dass die durchschnittliche Ladezeit für hochwertige Elektrofahrzeuge im Vergleich zu den vorherigen 50-kW-Ladegeräten um 60 % reduziert wurde, was zu einer signifikanten Steigerung des Stationsverkehrs und der Einnahmen führte.
Expertenkommentar: Die MIDA-Vision für eine Hochspannungszukunft
„Die Ära der ‚langsamen‘ Schnellladegeräte ist vorbei“, erklärt Dr. Liang, Chief Technology Officer bei MIDA Power. „Bei der Entwicklung der 360-kW-Serie dachten wir nicht nur an die heutigen Fahrzeuge, sondern auch an die Elektro-Lkw und Hochleistungsfahrzeuge von 2030. Die 1000-V-Architektur ist der entscheidende Weg für die Branche. Durch die Optimierung des Wärmemanagements von 500-Ampere-Flüssigkeitskühlkabeln haben wir die letzte Hürde für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen beseitigt. Unser Ziel ist es, das Laden von Elektrofahrzeugen so schnell und einfach wie das Tanken von Benzin zu gestalten – mit den zusätzlichen Vorteilen von Intelligenz, Effizienz und Nachhaltigkeit.“
Zukunftsaussichten & Skalierbarkeit: Vorbereitung auf das Megawatt-Ladesystem (MCS)
Während 360 kW aktuell der Standard für Pkw sind, blickt der Nutzfahrzeugsektor noch weiter in die Zukunft. MIDA engagiert sich bereits aktiv in der Entwicklung von MCS-Komponenten (Megawatt-Ladesystem). Das Gehäusedesign unserer 360-kW-Serie ist zukunftssicher und ermöglicht die Integration noch leistungsstärkerer Module und verbesserter Kühlsysteme.
Darüber hinaus leistet MIDA Pionierarbeit beim Einsatz KI-gestützter vorausschauender Wartung. Durch die Analyse der Daten von Tausenden vernetzten Ladegeräten kann unsere Software vorhersagen, wann eine Kühlpumpe oder ein Schütz das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, und einen Austausch planen, bevor es zu einem Ausfall kommt. Diese Philosophie der „Null-Ausfallzeiten“ ist der Schlüssel zum Übergang in eine vollständig elektrische Zukunft.
Aufruf zum Handeln: Treten Sie dem globalen MIDA Power-Netzwerk bei
Der Übergang zur Hochvolt-Elektromobilität ist ein Weg, der den richtigen Partner erfordert. MIDA Power bietet mehr als nur Hardware; wir bieten ein umfassendes Unterstützungs-Ökosystem, von der Standortplanung und Netzanbindung bis hin zu laufendem technischem Service und Softwaremanagement.
Sind Sie bereit für die nächste Generation der Ladeinfrastruktur? Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute, um Ihr Projekt zu besprechen und ein detailliertes technisches Angebot anzufordern.
- E-Mail: sales@midapower.com
- Technische Hotline:+86-xxx-xxxx-xxxx
- Webseite:www.midapower.com
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MIDA Power – Präzisionstechnik für eine nachhaltige Welt.
Teil II: Detaillierte technische Analyse der Netzintegration und der Stromqualität
Ein oft übersehener Aspekt beim Einsatz ultraschneller Ladestationen wie der MIDA 360kW-Serie ist deren tiefgreifende Auswirkung auf das lokale Stromnetz. Wenn eine Station 360.000 Watt Leistung an ein einzelnes Fahrzeug liefert, fungiert sie im Wesentlichen als mittelgroße Industrielast. Dies erfordert einen ausgefeilten Ansatz zur Netzintegration, der über die einfache Leistungsumwandlung hinausgeht.
Leistungsfaktorkorrektur (PFC) und Oberwellenreduzierung
Das 360-kW-Kraftwerk MIDA nutzt eine aktive dreiphasige Leistungsfaktorkorrektur (PFC) am Eingang. In herkömmlichen Gleichrichtersystemen kann die Nichtlinearität der Last zu Abweichungen der Strom- von der Spannungswellenform führen, was einen niedrigen Leistungsfaktor und hohe Klirrfaktoren (THD) zur Folge hat. Netzbetreiber bestrafen in der Regel Gewerbebetriebe mit Leistungsfaktoren unter 0,95 und hohen THD-Werten, da diese Phänomene zu Ineffizienz und Erwärmung der Netztransformatoren führen.
Das Entwicklungsteam von MIDA hat die PFC-Stufe optimiert, um einen Leistungsfaktor von >0,99 bei Volllast zu erreichen. Durch den Einsatz von Hochfrequenzschaltung und fortschrittlicher Filterung konnte der Klirrfaktor (THD) des Eingangsstroms auf unter 5 % gesenkt werden. Dadurch verhalten sich MIDA-Ladegeräte netztransparent wie rein ohmsche Lasten. Dies ist besonders in urbanen Gebieten mit vielen Ladestationen wichtig, da kumulative Oberschwingungsverzerrungen zu Netzinstabilität oder Störungen empfindlicher Telekommunikationsgeräte führen können.
Siliziumkarbid (SiC) und die Physik der Effizienz
Um zu verstehen, wie MIDA einen Wirkungsgrad von über 95 % erreicht, müssen wir die Halbleiterphysik unserer 40-kW-Leistungsmodule betrachten. Herkömmliche Silizium-IGBTs (Si-IGBTs) weisen einen relativ hohen Durchlasswiderstand und langsame Schaltzeiten auf. Dadurch geht bei jedem Ein- und Ausschalten des Transistors eine geringe Energiemenge in Form von Wärme verloren. Bei 360 kW entspricht selbst ein Verlust von 1 % einer Wärmemenge von 3,6 kW – das entspricht der Leistung von drei Heizlüftern im Schaltschrank.
Durch den Einsatz von Siliziumkarbid-MOSFETs (SiC-MOSFETs) reduziert MIDA diese Schaltverluste um bis zu 70 %. SiC ist ein Halbleiter mit großer Bandlücke, der höheren elektrischen Feldern standhält und bei deutlich höheren Temperaturen als herkömmliches Silizium arbeitet. Dies ermöglicht eine höhere Schaltfrequenz, wodurch wiederum kleinere Induktivitäten und Kondensatoren zum Einsatz kommen. Das Ergebnis ist ein Leistungsmodul, das nicht nur effizienter, sondern auch deutlich leichter und kompakter ist. Dank dieser hohen Leistungsdichte kann MIDA eine Leistung von 360 kW in einem Gehäuse mit der gleichen Grundfläche wie ein Standard-150-kW-Gerät unterbringen.
Thermische Fluiddynamik in flüssigkeitsgekühlten Kabeln
Das Flüssigkeitskühlsystem der MIDA CCS2-Serie ist ein Meisterwerk der Fluiddynamik. Das Kühlmittel selbst ist eine spezielle Mischung aus Wasser und Glykol oder, bei einigen Hochleistungsmodellen, eine vollsynthetische dielektrische Flüssigkeit. Ziel ist es, den Wärmeübergangskoeffizienten zu maximieren und gleichzeitig den Druckverlust über das 5 Meter lange Kabel zu minimieren.
Die Ingenieure von MIDA nutzen CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics), um die internen Kanäle im Ladestecker zu optimieren. Wir haben sogenannte „Hotspots“ an den Kontaktstiften identifiziert, wo der Strom zum Fahrzeug übertragen wird. Indem wir das Kühlmittel direkt hinter diesen Stiften führen, können wir die Stifttemperatur auch bei Dauerbetrieb mit 500 A unter 85 °C halten. Das Kühlsystem im Basisschrank ist mit drehzahlvariablen Lüftern ausgestattet, die über einen PID-Regler (Proportional-Integral-Differential) gesteuert werden. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen laufen die Lüfter mit minimaler Drehzahl, um Energie zu sparen und die Geräuschentwicklung zu reduzieren. Bei extremer Hitze erhöhen die Lüfter ihre Drehzahl, um sicherzustellen, dass die Leistungsmodule und Kabel innerhalb ihres sicheren Betriebsbereichs bleiben.
Teil III: Das Software-Ökosystem: OCPP 2.0.1, Cybersicherheit und Fernverwaltung
Hardware ist nur die eine Hälfte der Gleichung; in der modernen Landschaft der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist die Software die primäre Schnittstelle für Betreiber und Endnutzer. Die MIDA 360kW-Serie ist mit einem leistungsstarken Embedded-Linux-Controller ausgestattet, der alles von der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) bis zur sicheren Kommunikation mit dem Cloud-Server des Energieversorgers verwaltet.
OCPP 2.0.1 und höher
Während die meisten Ladegeräte auf dem Markt heute noch OCPP 1,6J verwenden, setzt MIDA vollständig auf den OCPP 2.0.1-Standard. Dieses aktualisierte Protokoll bietet mehrere entscheidende Verbesserungen:
- Geräteverwaltung:Detaillierte Berichte über den Zustand jeder einzelnen internen Komponente, von den Lüftern bis zur Drehzahl der Flüssigkeitskühlungspumpe.
- Verbessertes intelligentes Laden:Verbesserte Unterstützung für komplexe Lastverteilungsszenarien und Integration mit V2G-Protokollen (Vehicle-to-Grid).
- Erhöhte Sicherheit:Standardisierte Unterstützung für sicheren Zertifikatsaustausch und verschlüsselte Kommunikation.
Cybersicherheit in einer vernetzten Welt
Ladestationen werden zunehmend Ziel von Cyberangriffen, von Kreditkartenskimming bis hin zu netzdestabilisierenden DDoS-Angriffen. MIDA verwendet eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur:
- Hardware-Sicherheitsmodule (HSM):Spezielle Chips speichern kryptografische Schlüssel und gewährleisten so, dass die Identität der Station nicht gefälscht werden kann.
- Verschlüsselte Kommunikation:Alle zwischen der Station und dem CPMS übertragenen Daten werden mit TLS 1.3 verschlüsselt.
- Firewall und Intrusion Detection:Der interne Controller verwendet einen gehärteten Linux-Kernel mit einer strengen Firewall, die alle unautorisierten Zugriffsversuche blockiert.
- Sicherer Systemstart:Auf der Station wird nur Firmware ausgeführt, die von MIDA digital signiert wurde, um die Ausführung von Schadcode zu verhindern.
Die Benutzererfahrung: Mensch-Maschine-Schnittstelle und Zahlungssysteme
Die MIDA 360-kW-Ladestation verfügt über einen 15-Zoll-Touchscreen mit hoher Helligkeit, der auch bei Sonnenlicht gut lesbar ist. Die intuitive Benutzeroberfläche zeigt in Echtzeit die Ladeleistung (in kW), die gelieferte Energiemenge (in kWh) und die voraussichtliche Ladezeit bis zum Erreichen von 80 % an. Wir unterstützen eine Vielzahl von Zahlungsmöglichkeiten, darunter integrierte Kreditkartenleser (ISO 7816/EMV), NFC (Apple Pay/Google Pay) und RFID. Dank der Implementierung von ISO 15118 „Plug & Charge“ muss der Fahrer bei kompatiblen Fahrzeugen lediglich das Ladekabel anschließen. Fahrzeug und Ladegerät übernehmen die Authentifizierung und Abrechnung innerhalb weniger Sekunden.
Teil IV: Wartung, Zuverlässigkeit und die Gesamtbetriebskosten (TCO)
Für einen Anlagenbetreiber ist die wichtigste Kennzahl die Gesamtbetriebskostenrechnung. Ein Ladegerät, das zwar günstig in der Anschaffung, aber teuer im Unterhalt ist, wird schnell zum Kostenfaktor. MIDA hat die 180-kW-/360-kW-Serie mit besonderem Fokus auf Wartungsfreundlichkeit entwickelt.
Modulares Design für null Ausfallzeiten
Wie bereits erwähnt, sind unsere Leistungsmodule im laufenden Betrieb austauschbar. Meldet ein Modul einen Fehler an die Cloud, kann der Betreiber einen Techniker mit einem Ersatzmodul entsenden. Dieser kann das defekte Modul einfach entnehmen und das neue einsetzen, ohne die gesamte Anlage herunterfahren zu müssen. Diese Modularität erstreckt sich auch auf das Kühlsystem; Pumpe und Filter sind für regelmäßige Inspektionen leicht zugänglich.
Vorausschauende Wartung und Cloud-Diagnostik
Jede MIDA-Station ist mit unserer globalen Diagnose-Cloud verbunden. Durch die Analyse von Vibrationsdaten der Lüfter und des Temperaturprofils der Leistungsmodule können unsere KI-Algorithmen Anzeichen drohender Ausfälle Wochen im Voraus erkennen. Verschleißt beispielsweise ein Lüfterlager, ändert sich dessen Leistungsaufnahme geringfügig. Unser System meldet dies, sodass der Betreiber einen Austausch in einer Phase geringer Auslastung planen und so einen unerwarteten Ausfall verhindern kann.
Langlebigkeit in korrosiven Umgebungen
Für Ladestationen in Meeresnähe ist Salzsprühnebel der größte Feind der Elektronik. MIDA verwendet daher eine spezielle Schutzlackierung für alle Leiterplatten und eine mehrstufige Pulverbeschichtung für das Außengehäuse, die einen 1000-stündigen Salzsprühtest besteht. Die Lufteinlässe sind mit hydrophoben Filtern ausgestattet, die Luft durchlassen, aber Wassertropfen und Salzpartikel zurückhalten. Dank dieser Konstruktionsmerkmale ist gewährleistet, dass ein heute installiertes MIDA-Ladegerät auch im Jahr 2035 noch betriebsbereit ist.
Teil V: Die Ökonomie des Hochleistungsladens: Geschäftsmodelle für CPOs
Die Installation einer 360-kW-Flüssigkeitskühlstation ist eine bedeutende Investition. Für Ladeinfrastrukturbetreiber besteht das Ziel darin, den Return on Investment (ROI) zu maximieren und gleichzeitig einen Service anzubieten, der Kunden gewinnt und bindet. MIDA Power arbeitet eng mit Ladeinfrastrukturbetreibern zusammen, um die Wirtschaftlichkeit ihrer Ladestationen zu optimieren.
Monetarisierungsstrategien
Es gibt mehrere Möglichkeiten für CPOs, mit der MIDA 360kW-Serie Einnahmen zu generieren:
- Premium-Gebühren:Kunden sind oft bereit, für ultraschnelles Laden einen Aufpreis zu zahlen. Die Zeitersparnis an einer 360-kW-Ladestation im Vergleich zu einer 50-kW-Station ist beträchtlich, insbesondere für Fernfahrer und gewerbliche Fahrer.
- Werbeeinnahmen:Der 15-Zoll-HD-Bildschirm an der MIDA-Tankstelle ist eine ideale Plattform für digitale Außenwerbung (DOOH). Betreiber können Werbeflächen an lokale Unternehmen oder nationale Marken verkaufen und so eine zusätzliche Einnahmequelle generieren.
- Partnerschaft mit Einzelhändlern:Durch die Installation von Hochleistungsladegeräten in Einkaufszentren oder Restaurants können CPOs ein „Charging-as-a-Service“-Modell schaffen, bei dem der Einzelhändler die Ladekosten subventioniert, um die Kundenfrequenz zu erhöhen.
- Netzdienste:Durch die Integration von V2G und intelligenten Ladeprotokollen können CPOs an Frequenzregulierungs- und Lastmanagementprogrammen teilnehmen und erhalten dafür Zahlungen vom Energieversorger, weil sie zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen.
Reduzierung der Betriebskosten durch Effizienz

Der hohe Wirkungsgrad der SiC-Leistungsmodule von MIDA (über 95 %) wirkt sich direkt auf die Rentabilität des Betreibers aus. In einem typischen 360-kW-Kraftwerk kann eine Effizienzsteigerung von 1 % je nach Auslastung über 3.000 kWh Energie pro Jahr einsparen. Über eine Lebensdauer von 10 Jahren summiert sich dies zu erheblichen Kosteneinsparungen. Darüber hinaus reduziert unsere Software für vorausschauende Wartung den Bedarf an Notfalleinsätzen vor Ort, die oft den größten Anteil der Betriebskosten ausmachen.
Teil VI: Installationsanleitung und Kriterien für die Standortwahl
Die erfolgreiche Inbetriebnahme eines Kraftwerks der MIDA-360-kW-Serie beginnt lange vor der Anlieferung der Hardware vor Ort. Sie erfordert eine sorgfältige Planung und Abstimmung zwischen dem Kraftwerksbetreiber, dem Energieversorger und dem Tiefbauteam.
Standortbewertung
Bei der Auswahl eines Standorts für eine ultraschnelle Ladestation müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden:
- Netzkapazität:Verfügt der örtliche Transformator über ausreichend Reservekapazität, um eine oder mehrere 360-kW-Einheiten zu versorgen? Falls nicht, ist eine Transformatoraufrüstung oder die Installation eines MIDA-Batteriespeichersystems (BESS) erforderlich.
- Zugänglichkeit:Das Gelände muss sowohl für Pkw als auch für größere Nutzfahrzeuge gut zugänglich sein. Wendekreis und Parkbuchtenmaße sollten so ausgelegt sein, dass sie die Vielfalt der auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge berücksichtigen.
- Konnektivität:Eine zuverlässige 4G/5G- oder Ethernet-Verbindung ist unerlässlich, damit die Station mit dem CPMS kommunizieren und Zahlungen verarbeiten kann.
- Sicherheit und Sichtbarkeit:Gut beleuchtete, gut sichtbare Standorte werden von Nutzern bevorzugt und tragen dazu bei, Vandalismus vorzubeugen.
Tiefbau und Elektroinstallation
Der Installationsprozess umfasst typischerweise Folgendes:
- Fundamentbau:Zur Unterstützung des Gewichts des Hauptschranks und der Spendereinheiten ist eine Stahlbetonplatte erforderlich.
- Grabenarbeiten und Kabelverlegung:Hochspannungs-Wechselstromkabel müssen vom Transformator zur Station verlegt werden. MIDA stellt detaillierte Schaltpläne zur Verfügung, um die Einhaltung der örtlichen Elektrovorschriften zu gewährleisten.
- Erdung und Blitzschutz:Angesichts der hohen Leistungspegel ist ein robustes Erdungssystem sowohl für den Geräteschutz als auch für die Sicherheit der Benutzer von entscheidender Bedeutung.
- Inbetriebnahme:Sobald die Hardware installiert ist, führt ein MIDA-zertifizierter Techniker eine Reihe von Tests durch, um sicherzustellen, dass das Flüssigkeitskühlsystem betriebsbereit ist, die Leistungsmodule ordnungsgemäß funktionieren und die Software korrekt konfiguriert ist.
Teil VII: Umweltverträglichkeitsprüfung und Lebenszyklusanalyse (LCA)
MIDA Power engagiert sich für Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte hinweg. Wir führen umfassende Lebenszyklusanalysen (LCA) durch, um den ökologischen Fußabdruck unserer Ladestationen zu verstehen – von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling am Ende ihrer Nutzungsdauer.
Nachhaltige Fertigung
Unsere Produktionsstätte in China wird teilweise mit Solarenergie betrieben. Wir legen Wert auf die Verwendung von recycelbaren Materialien wie Aluminium und verzinktem Stahl beim Gehäusebau. Darüber hinaus reduzieren unsere SiC-basierten Leistungsmodule den Bedarf an Kupfer und anderen Schwermetallen im Vergleich zu weniger effizienten Konstruktionen.
Recycling am Ende des Lebenszyklus
Wenn eine MIDA-Station das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat – in der Regel nach 10 bis 15 Jahren –, können die meisten ihrer Komponenten recycelt werden. Wir stellen unseren Kunden einen detaillierten Rückbauplan zur Verfügung, der die sichere Rückgewinnung des flüssigen Kühlmittels, das Recycling der Leistungsmodule und die Wiederverwendung des Stahlgehäuses beschreibt. Mit der Wahl von MIDA investieren CPOs in ein Produkt, das den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entspricht.
Teil VIII: Eine Erzählung der Innovation – Der Weg bis 2030
Stellen Sie sich eine regnerische Nacht auf einer deutschen Autobahn vor. Am Steuer eines 40 Tonnen schweren Elektro-Lkw sitzt Klaus. Sein Akku hat nur noch 10 % Ladung, und er muss sein Ziel bis zum Morgen erreichen. Er fährt auf einen Autobahnrastplatz mit einer flüssigkeitsgekühlten 360-kW-Ladestation von MIDA.
Innerhalb weniger Sekunden hat er das leichte, flüssigkeitsgekühlte Kabel angeschlossen. Die 1000-V-Architektur der Ladestation erkennt sofort das 800-V-Batteriesystem des Lkw und liefert konstante 360 kW Leistung. Während Klaus sich einen Kaffee holt und seine obligatorische 30-minütige Pause einlegt, lädt die Station die Batterie um über 150 kWh auf. Als er in sein Fahrerhaus zurückkehrt, ist der Lkw noch zu 70 % geladen – mehr als genug, um seine Fahrt zu beenden.
Dies ist keine Zukunftsvision, sondern Realität, die MIDA Power heute gestaltet. Unsere CCS2-Serie mit 180 kW und 360 kW schlägt die Brücke zwischen der benzinbetriebenen Vergangenheit und der elektrischen Zukunft. Wir bauen nicht einfach nur Ladegeräte, sondern das Rückgrat eines neuen, globalen Energiesystems.
Teil IX: Zusammenfassung der technischen Spezifikationen
Um Sie bei Ihrer Beschaffung und Standortplanung zu unterstützen, finden Sie hier eine kurze Zusammenfassung der technischen Spezifikationen für die MIDA 180kW/360kW-Serie:
- Eingangsspannung:3-phasig 400 V Wechselstrom ± 10 %
- Frequenz:50/60 Hz
- Leistungsfaktor:>0,99 bei Volllast
- THD:<5%
- Ausgangsspannungsbereich:200 V – 1000 V Gleichstrom
- Maximaler Ausgangsstrom:500 A (flüssigkeitsgekühlt) / 200 A (luftgekühlt)
- Effizienz:>95,5 % (Spitzenwert)
- Ladeschnittstelle:CCS Typ 2 (Doppelanschluss)
- Kabellänge:5 m (Standard) / 7,5 m (Optional)
- Kühlsystem:Geschlossene Flüssigkeitskühlung für Kabel und Steckverbinder
- Betriebstemperatur:-30 °C bis +55 °C (mit Leistungsreduzierung oberhalb von 45 °C)
- Lagertemperatur:-40 °C bis +70 °C
- Luftfeuchtigkeit:5 % bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
- Höhe:Bis zu 2000 m ohne Geschwindigkeitsreduzierung
- Gehäuseschutzklasse:IP55 / IK10
- Abmessungen (H x B x T):2000 mm x 1200 mm x 800 mm
- Gewicht:Ca. 850 kg (360-kW-Gerät)
- Kommunikation:4G, LAN, WLAN, OCPP 1.6J / 2.0.1
- Benutzeroberfläche:15-Zoll-Touchscreen, RFID, Kreditkarte (optional)
- Zertifizierungen:CE, TÜV, RoHS, REACH
Teil X: Fazit – Die nächste Generation mit Energie versorgen
Im Zuge des weltweiten Wandels hin zu einem saubereren und effizienteren Transportsystem ist die Bedeutung des Hochleistungs-Gleichstromladens nicht zu unterschätzen. Die flüssigkeitsgekühlten CCS2-Ladegeräte der MIDA-Serie mit 180 kW und 360 kW sind das Ergebnis jahrelanger Forschung, Entwicklung und Praxistests. Sie vereinen die für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen benötigte Leistung mit der Intelligenz und Zuverlässigkeit, die moderne Netzbetreiber fordern.
Mit MIDA Power entscheiden Sie sich nicht nur für eine Ladestation, sondern für einen Partner eines weltweit führenden Anbieters von Energieinnovationen. Wir begleiten unsere Kunden auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft und stellen ihnen die nötigen Werkzeuge und Technologien zur Verfügung.
Kontaktieren Sie noch heute unser Vertriebstechnik-Team, um ein individuelles Angebot und ein vollständiges technisches Dokumentationspaket zu erhalten. Gestalten wir gemeinsam die Zukunft.
- Verkaufsanfrage: sales@midapower.com
- Technische Unterstützung: sales@midapower.com
- Web:www.midapower.com
- MIDA Power: Die Kraft der Zukunft gestalten.
Teil XI: Erweiterter Leitfaden für Standortplanung und Engineering von 360-kW-Hubs
Die Einrichtung eines Hochleistungsladezentrums erfordert sorgfältige Planung und Konstruktion. Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Anleitung für Anlagenbetreiber und Elektroingenieure, die MIDA 360-kW-CCS2-Ladestationen in ihre Infrastruktur integrieren.
Anforderungen an die elektrische Infrastruktur
Für einen Standort mit zwei 360-kW-Einheiten kann die maximale Gesamtlast 720 kW erreichen, zuzüglich des Energiebedarfs für die Flüssigkeitskühlung und die Peripheriesysteme. Wir empfehlen einen separaten 1000-kVA-Transformator, um ausreichend Leistungsreserve zu gewährleisten und zukünftige Erweiterungen zu ermöglichen.
- Serviceeingang:400 V Wechselstrom, 3-phasig, 4-adrig (plus Erde).
- Schaltungsschutz:Für jede 360-kW-Einheit wird ein eigener 630-A- oder 800-A-Leistungsschalter mit einstellbaren Auslösewerten benötigt.
- Kabeldimensionierung:Je nach Entfernung vom Transformator sollten die Wechselstrom-Eingangskabel typischerweise einen Querschnitt von mindestens 240 mm² aufweisen, um Spannungsabfall und Erwärmung zu minimieren.
Tiefbau und räumliche Anordnung
Die physische Aufstellung des MIDA-Gehäuses ist sowohl für die Zugänglichkeit als auch für die Wärmeleistung von entscheidender Bedeutung.
- Anforderungen an den Luftstrom:Um einen optimalen Wirkungsgrad der Heizkörper zu gewährleisten, benötigt das Gehäuse an der Ansaug- und Auslassseite einen Freiraum von mindestens 1 Meter.
- ADA/DDA-Konformität:Parkplätze sollten so gestaltet sein, dass sie auch für Fahrer mit Behinderungen geeignet sind, wobei die Ladekabel so positioniert sein sollten, dass ein einfaches Manövrieren möglich ist.
- Poller und Schutzmaßnahmen:Wir empfehlen dringend die Installation von robusten Stahlpollern rund um die Ladestation, um versehentliche Fahrzeugkollisionen zu verhindern, die in verkehrsreichen Autobahnumgebungen häufig vorkommen.
Teil XII: Die Zukunft der Benutzeroberfläche – KI und Biometrie
MIDA blickt bereits über den Touchscreen hinaus. Die nächste Generation unserer 360-kW-Serie wird KI-gestützte Benutzerunterstützung und biometrische Authentifizierung integrieren.
- Spracherkennung:Die Möglichkeit für Benutzer, Ladevorgänge per Sprachbefehl zu starten und zu stoppen, ist besonders bei kaltem oder regnerischem Wetter hilfreich, wenn die Bedienung eines Touchscreens schwierig ist.
- Gesichtserkennung (optional):Bereitstellung einer sicheren, freihändigen Authentifizierungsmethode für Flottenfahrer und Premium-Abonnenten.
- KI-gestützte Ladeoptimierung:Unsere integrierte KI analysiert den Zustand der Fahrzeugbatterie und deren Nutzungshistorie, um den „optimalen SoC“ für die nächste Fahrt des Nutzers zu empfehlen. Dies trägt dazu bei, die Batterielebensdauer zu verlängern und die Ladekosten zu senken.
Teil XIII: Ausführliche Tabelle der technischen Spezifikationen (Erweitert)
| Besonderheit | Spezifikation |
|---|---|
| Modellnummer | MIDA-CCS2-360-LC |
| Eingangsanschluss | L1+L2+L3+N+PE |
| Eingangsspannungsbereich | 400 V Wechselstrom ± 10 %, 3-phasig |
| Maximaler Eingangsstrom | 560A |
| Wirkungsgrad (Volllast) | ≥ 95,5 % |
| Leistungsfaktor | ≥ 0,99 |
| THD (Strom) | ≤ 5 % |
| Ausgangsspannung | 200 V – 1000 V Gleichstrom |
| Maximale Ausgangsleistung | 360 kW (Einzelanschluss) / 180 kW + 180 kW (Doppelanschluss) |
| Maximaler Ausgangsstrom | 500 A (Flüssigkeitsgekühltes Kabel) |
| Spannungsgenauigkeit | ≤ ± 0,5 % |
| Aktuelle Genauigkeit | ≤ ± 1% |
| Ansprechzeit | ≤ 100 ms (10 % bis 90 % Last) |
| Kühlmethode | Zwangsluftkühlung (Module) + Flüssigkeitskühlung (Kabel) |
| Kühlmitteltyp | Propylenglykol/Wasser-Gemisch (Dielektrikum optional) |
| Kühlmittelkapazität | Ca. 8 Liter |
| Geräuschpegel | ≤ 65 dB in 1 Meter Entfernung (Eco-Modus) / ≤ 75 dB (Volllast) |
| Betriebstemperatur | -30 °C bis +55 °C |
| Lagertemperatur | -40 °C bis +70 °C |
| IP-Schutzart | IP55 (Außenbereich) |
| IK-Bewertung | IK10 |
| HMI-Bildschirm | 15,6-Zoll-LED-Touchscreen, 1500 Nits Helligkeit |
| Authentifizierung | RFID, NFC, QR-Code und Passwort |
| Kommunikation | OCPP 2.0.1 / 1.6J, ISO 15118 (Plug & Charge), Modbus TCP, 4G/5G, Ethernet, Wi-Fi (optional) |
| Steckverbinder | CCS2 (Europa/Asien), 2 x flüssigkeitsgekühlte Kabel, 5 m Standardlänge |
| Kabelkühlung | Aktive Flüssigkeitskühlung, Kühlmitteltemperatur wird in Echtzeit überwacht |
| Messung | MID-zugelassener kWh-Zähler, Genauigkeitsklasse 1.0 |
| Schutz | Fehlerstromschutzschalter Typ B, Überspannungsschutz (Typ 1+2), Übertemperaturschutz, Überstromschutz, Erdschlussschutz |
| HMI | 15,6-Zoll-Touchscreen mit Antireflexbeschichtung, mehrsprachige Benutzeroberfläche, Fernverwaltung von Inhalten |
| Montage | Standfuß, mit Ankerbolzen befestigt; optional mit Bodenplatte oder Wandmontage |
| Luftfeuchtigkeit | 5 % – 95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend |
| Höhe | Bis zu 2000 m (Reduzierung siehe oben) |
| Standards | CE, IEC 61851-1/23/24, ETL/UL 2202 & UL 2231 (auf Anfrage), OCPP |
| Garantie | 3 Jahre Standardlaufzeit, verlängerbar auf 10 Jahre |
| Abmessungen (B×T×H) | 1200 × 800 × 2200 mm (Schrank) |
| Gewicht | ca. 750 kg |
Alle Spezifikationen unterliegen regionalen Gegebenheiten und der abschließenden technischen Überprüfung.
Die Spezifikation lesen: Was für maritime Standorte wichtig ist
Einige Zeilen dieser Tabelle verdienen besondere Beachtung für Boots- und Fährbetreiber.500A flüssigkeitsgekühltes Kabelist der Schlüssel zur Bereitstellung von 360 kW ohne das 70 mm² Kabelgewicht einer luftgekühlten Konstruktion – ein echter Vorteil in beengten Docks und für Besatzungen, die mit Handschuhen an den Steckverbindern arbeiten.IP55 + IK10Diese Kombination bedeutet, dass der Schrank Salznebel, die Reinigung mit dem Gartenschlauch und versehentliche Stöße durch Wagen und Geräte problemlos wegsteckt. Und dieMID-zugelassener Zählerist unerlässlich für jeden öffentlichen oder kommerziellen Yachthafen, wo die Energiekosten genau und nachweisbar abgerechnet werden müssen.
DerDual-Port-ArchitekturVerdient die gleiche Aufmerksamkeit. Ein einzelner Verteilerkasten, der mit 180 kW + 180 kW arbeitet, versorgt zwei Schiffe gleichzeitig – eine Schnellfähre lädt an einem Liegeplatz, während ein Arbeitsschiff am nächsten nachlädt. Dadurch verdoppelt sich die Auslastung jedes installierten Verteilerkastens und seines Netzanschlusses nahezu. Ist nur ein Schiff angeschlossen, fließen die vollen 360 kW an diesen einen Hafen, sodass Schiffe mit Spitzenleistung durch die Konfiguration des Verteilerkastens nicht gedrosselt werden. Diese Flexibilität ermöglicht es Hafenbetreibern, die Kapazität an die tatsächliche Liegeplatznutzung anzupassen, ohne zu viel zu bauen.
Fazit: Die komplette Lösung für das Laden von Schiffen
Elektroboote, Fähren und Hafenflotten benötigen dieselbe extreme Zuverlässigkeit wie ihre Pendants im Straßenverkehr – doch zusätzlich stellen salzhaltige Luft, hohe Luftfeuchtigkeit und eine unvorhersehbare Infrastruktur an Land eine zusätzliche Herausforderung dar. Die CCS2-Serie von MIDA mit 200 kW, 240 kW und 400 kW bietet die Lösung: eine flüssigkeitsgekühlte, IP55-zertifizierte und IK10-geschützte Plattform, die 360 kW echte Dual-Port-Leistung, 500 A Dauerstrom und einen Wirkungsgrad von 95,5 % liefert – alles in einem einzigen robusten Gehäuse.
Wichtigste Erkenntnisse
- Bis zu 360 kW pro Station mit Dual-Port-Betrieb 180 kW + 180 kW, flüssigkeitsgekühlt bis 500 A.
- Vollständiger Schutz nach Marinestandard: Schutzart IP55, Vandalismusschutzklasse IK10 und ein Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +55 °C.
- MID-zugelassene Messtechnik und OCPP 2.0.1/ISO 15118-Konnektivität für genaue Abrechnung und Smart-Grid-Integration.
- Die modulare 30kW/40kW SiC-Architektur ermöglicht eine einfache Erweiterung und niedrige Gesamtbetriebskosten.
- Komplettes Schutzsystem – Fehlerstromschutzschalter, Überspannungs-, thermische und Erdschlussüberwachung – schützt sowohl Schiff als auch Infrastruktur.
Aufruf zum Handeln
Planen Sie ein Projekt für einen Yachthafen, ein Fährterminal oder eine Hafenladestation? Kontaktieren Sie MIDA Power noch heute, um das vollständige technische Leistungsverzeichnis und eine auf Ihr Ufergrundstück zugeschnittene Ingenieurberatung zu erhalten.
MIDA Power: Präzisionstechnik für eine nachhaltige Welt.
- Verkaufsanfrage: sales@midapower.com
- Technische Unterstützung: sales@midapower.com
- Web:www.midapower.com
Veröffentlichungsdatum: 09.08.2026
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